Jiangyin, Orbit des Planeten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Jiangyin, Orbit des Planeten

    Nach dem Bombenanschlag von Jiangyin sind nun zwei Crewmember der Remedy an Bord der Lazarus um deren medizinische Betreuung aufrecht zu halten. Dies sind Nick und Alana. Hierfür ist eine Woche veranschlagt. Eine Woche in der Remedy und Lazarus im Convoi fliegen. Zusätzlich hat die Remedy den Auftrag die nächste Inspektion der Lazarus vorzubereiten damit die Lazarus ohne Mängel ihren nächsten Stempel erhalten kann. Ebenso wird für die OP am Bein von Dr. Stern noch 2,5 Liter Eigenblut benötigt. Um dies zu erhalten, wird auch hier ein Convoy der Lazarus und der Freya benötigt. Von daher fliegen zumindest in der ersten Woche Freya, Remedy und Lazarus zusammen. evtl. auch noch mit der Rasputin, wenn diese sich anschließt. Was von Vorteil wäre da so noch zwei Ärzte vorerst mit bei den Patienten wären.


    Hier geht es zum Thread der Lazarus


    ++ Jiangyin, Orbit des Planeten ++

    Dewin erreichte das Cockpit, nachdem Rene ihm kurz aber deutlich über das Intercom durchgegeben hatte, daß ein Call von Doc Morgan für ihn eingetroffen war. Mit einem kurzen Nicken in Renes Richtung nahm Dewin auf dem zweiten Pilotensitz Platz. Der Pilot hatte es sich unschwer zu erkennen wieder sehr bequem gemacht im Cockpit. Dort stand eine Kaffeetasse und der Sitz war etwas zurückgelehnt, nachdem er den vorläufigen Kurs im Autopiloten eingegeben hatte. Dewin sah flüchtig auf die Bildschirme des Radars, in deutlicher Nähe befand sich mitunter die Lazarus auf gleichem Kurs. Schließlich öffnete er den Cortexeingang, nachdem er auch seine Kaffeetasse abgestellt hatte.
    "Hallo, deinen Leuten geht es gut, sag mal hast du was dagegen etwas Fracht für den Flug aufzunehmen? Wir kreuzen auf dem Flug Harvest und können dort auf Higgins Moon ein wenig Schlammkeramik in Jaynestown aufnehmen. Sie stehst du dazu?", hörte Dewin die Stimme des Docs.
    Der Kapitän der Remedy dachte kurz nach und betätigte die Spracheingabe.
    "Danke für die Info, Charles. Ich hoffe die beiden machen dir nicht mehr Umstände als notwendig", sagte Dewin und lächelte gequält. "Higgins Moon klingt nach einem guten Zwischenstop. Unser Frachtraum ist ziemlich leer und ich habe bisher nur vier Passagiere, die sehr flexibel bei den Flugzielen sind. Bisher bekam ich keine Wunschroute von ihnen, Hauptsache von Jiangyin weg."
    Dewin machte eine Pause und sortierte seine Gedanken.
    "Kennst du schon die Abnehmer? Wir würden in Kalidasa entweder Beylix oder Beaumonde sogar ansteuern wollen. Im besten Fall wird vielleicht genau dort das Zeug gebraucht. Oder auf einem der Monde."
    Nach der Antwort lehnte sich Dewin auf dem Sitz zurück und steckte sich eine Zigarette an.
    "Käpt'n, hast du nicht gesagt, auf dem Schiff soll nach Möglichkeit nur in der Mensa geraucht werden?", merkte Rene spöttisch von der Seite an.
    "Ja, habe ich. Alles shiny", antwortete Dewin und zog an der Zigarette. "Hier habe ich gerade etwas mehr Ruhe."
    Zur Zigarette nahm Dewin einen guten Schluck aus der Tasse und sah geduldig auf die Bestätigung des Cortex, daß seine Wave an Doc Morgan rausgegangen war.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Dewin ()

  • Jiangyin, Yī mǎ zhèn, kurz vor dem Start der Remedy

    Summer Davenport schulterte ihr Gewehr und ging auf die offene Frachtrampe der Remedy zu und wies einen Hafenmitarbeiter ein, der mit einem Gabelstapler eine Feldkiste aus Aluminium mit der verheißungsvollen Aufschrift "发动机零件 MASCHINENTEILE" im Frachtraum ablud.
    Sie stellte ihre Werkzeugtasche neben die Kiste und legte Mantel, Gewehr und Rapier obenauf, ehe sie sich mit einem kurzen Rundumblick versicherte, zumindest für den Moment allein zu sein.

    Sie griff sie sich an die frisch operierte Seite, verzog schmerzvoll das Gesicht und stöhnte dumpf auf. Gewebekleber hin oder her, 4 Kugeln hatten ihre Flanke durchschlagen und ihre Niere gestreift und die Bombe der Terroristen hatte ihr eine Ladung Schrappnell in den Bauch beschert, das würde noch einige Zeit lang schmerzen.

    Nur wenige Augenblicke gönnte sie sich den Luxus ihre Schmerzen offen zu zeigen, dann hatte sie sich wieder im Griff.
    Festen Schritts ging sie die Rampe wieder hinunter und begann die wenigen noch vor dem Schiff gestapelten Vorräte an Bord zu tragen.
    Bis sie wusste, welches Quartier und welche Aufgaben sie zugeteilt bekam, konnte sie sich genauso gut nützlich machen.
  • Dewin lauschte mit erhobener Augenbraue dem Lachen von Doc Morgan und schmunzelte zuletzt etwas. Es folgte ein kurzer Zug von der Zigarette und nach einiger Überlegung betätigte er wieder die Aufnahme für eine Wave.
    "Hao. Alles shiny... anderweitig hätte ich Alana darauf ansetzen können, sie hat Kontakte auf Beaumonde. Pass nur auf, daß sie Paracelsus nicht zu früh entdeckt", sprach Dewin mit amüsierter Stimme.
    Damit schloss er den Cortexzugang und lehnte sich auf dem Sitz wieder etwas zurück. Geduldig blickte er vom Cockpit aus ins Black und war kurzfristig abgelenkt, als er versuchte einige der entfernten Sterne mit dem Blick zu fixieren.
    "Beaumonde wird unsere neue Route nach Higgin's Moon. Wir werden das Stück mit maximaler Fracht fliegen", gab Dewin kurz angebunden an Rene weiter, der mit geschlossenen Augen es sich auf dem Sitz bequem gemacht hatte.
    "Ich mach' eine Runde durch's Schiff."
    Mit diesen Worten stand Dewin auf und entfernte sich mit der Kaffeetasse von Rene. Die Zigarette drückte er noch in dem kleinen Aschenbecher aus, der auf der Mittelkonsole ruhte. Während Dewin den heißen Kaffee leise aus der Tasse schlürfte, machte er sich auf den Weg in Richtung des inneren Teil des Schiffes. Deutlich stieg er die kurze Treppe zum Durchgang hinab, der an den Quartieren der Crew vorbeiführte und ihn direkt in die Mensa brachte. Die Beleuchtung des Raumes strahlte ihm immer noch kalt von der Decke entgegen, was Dewin mit einem kurzen Nasenrüpfen quittierte. Die Kaffeemaschine lief gurgelnd ihm Hintergrund und brühte schon die nächste Ladung, es war nur eine Frage von Minuten, bis die frische Kanne aufgesetzt war. Prüfend sah er durch den Raum, der ihm derzeit etwas zu ruhig vorkam. Schließlich nahm er an der Seite des großen Esstisches Platz und zog sich mit einem deutlichen Geräusch einen Aschenbecher heran. Dewin begann nachzudenken.
  • Nach dem Dewin die Brücke verlassen hat holt Rene wieder ein Datenpad hervor, und macht da weiter wo er unterbrochen wurde, man gut das der Kapitän nicht 5 Minuten früher da war, dann hätte er auf dem Rada nichts gesehen.
    Wärend Rene noch an die Konsequenzen denkt, schalter er die Lagekontrollen wieder ein und sucht weiter flugrelevante Systeme die noch nicht auf seiner Liste stehen. Jetzt da er weis wo die Reise hingeht, hat er noch eine weitere Aufgabe, es werden noch mindestens 3 Flaschen von einem gutem Whiskey benötigt, wo bei mehr ja immer besser ist.
    Ein Griff zum Intercom und den Knopf für den Maschienenraum betätigen: "Hey Al, was hälst du von einem Wiskey aus Bellforge oder willst du eine Muddermilk, ansosnten muss ich erstamal am Hafen beim Händler schauen was da zu bekommen ist, hab auch mehr so in Erinnerung das der Whiskey von Beaumonde selber eher zum Maschienenreinigen eignen. Mit meiner Liste bin ich bald fertig, kannste dann nacher bekommen wenn wir uns alle zum Essen treffen, schau dann mal drüber und falls du da noch Teile für brauchst, sollten wir die sicher auf Beaumonde organisieren können."

    Jetzt wo er sich sicher ist das alle flugrelevanten Systeme auf der Liste sind, nimmt Rene die Tasse zu Hand: "Mist immer das seber Problem, entweder leer oder kalt!" Mit diesem Worten erhebt er sich aus dem Pilotensitz, schaltet die Massagefunktion aus und macht sich auf den Weg in die Mensa.
    Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
  • Dewin lauschte dem Gurgeln der Kaffeemaschine, während der letzte Rest des Wassers durch das Gerät lief. Er hatte den Kopf auf eine Handfläche gestützt, der Ellbogen ruhte auf dem Tisch, und blickte etwas teilnahmslos zur gefüllten Kanne hinüber. Mit einem abschließend dumpfen Geräusch verstummte die Kaffeemaschine und Dewin drückte den Rest seiner Zigarette aus. In aller Bequemlichkeit stand er auf, daß sein Stuhl gut hörbar über den Boden zurückrutschte.
    "Wenigstens ist der Kaffee durch", murmelte Dewin mehr zu sich und schlenderte zum Küchenbereich hinüber.
    Gemächlich schenkte er sich etwas von dem frischen Kaffee nach und füllte den Rest in eine der röhrenförmigen Thermoskannen. Dabei horchte er für einen Moment, als er aus dem Gang zum Cockpit Schritte vernahm. Dewin schmunzelte leicht und dreht den Kopf in die Richtung, ohne daß er jemanden schon ausmachen konnte, den er sah.
    "Timing. Und wieder einmal pünktlich zum frischen Kaffee", sprach der Kapitän in den Gang hinein.
    Ohne auf eine direkte Antwort zu warten, nahm er sich wieder seine Tasse, den frisch gefüllten Behälter und ging zur Mitte des Raumes. Am Tisch angekommen stellte er die Kanne ab und nahm einen Schluck aus der Tasse.
    "Der Vorrat geht langsam zuneige. Die nächste Ladung wird wahrscheinlich wieder fades Pulver."
    Dewin verfiel in einen Plauderton und lehnte sich rückwärtig an den Tisch. Zwar war immer noch niemand neben ihm in der Mensa, aber dennoch sprach er deutlich und mit leicht gehobener Lautstärke.
    "Auf Higgin's Moon werden wir kaum an Kaffee kommen, ohne ein Vermögen zu bezahlen. Und Beaumonde... na, ja."
    Er nahm einen kurzen Schluck aus der Tasse.
    "Und auf Harvest landen wir nicht noch einmal... auch wenn wir in der Nähe sind."
    Dewin blickte auf und sah Renes Silhouette im Durchgang, zu der er ruhig weitersprach.
    "Aber ich will aus Red Sun raus. Da kommt mir Beaumonde recht. Und wir können Alanas Kontakte abrufen."
    Es folgte ein kurzes Schlürpfen, während Dewin den heißen Kaffee trank.
    "Im besten Fall starten wir mit weiteren Ersatzteilen für die Zukunft und erkundigen uns nach Generatoren für Mr. Fitzgerald."
    Er sah in seine Tasse.
    "Oder sammeln direkt den Schrott auf Beylix ein", fügte er süffisant an und hob leicht die Schultern.
  • Als Rene die Mensa betrat, sah er die Termoskanne auf dem Tisch stehen und Dewin daneben. "Na das ist aber eine sehr kleine Runde durchs Schiff, beziehungsweise weit biste noch nicht gekommen."

    "Was deine Reisepläne angeht, Higgin's Moon, ok kein Thema, Beaumonde auch kein Thema, wieder zurück nachJiangyin, muss das sein? Du weis ganz genau das du dann Jules an die Leine legen muss, damit der Sherif in Sicherheit ist, auf die Kühe musste aufpassen, damit ich die nicht erschieße."

    Mit diesem Satz wurde zielstrebig die Kaffekanne angesteuert um das Problem mit der leeren Tasse zu lösen.


    "Müll sammeln auf der Beylix, bist du wirklich schon so verzweifelt? Da kam dann auch gleich nach Ita fliegen. Apropo fliegen, je nachdem wie schell du fliegen willst, sind wir in etwa 1-8 Tagen auf Higgin's Moon, evetuell solltest du aber noch mal mit den Passagieren klären wo die hin wollen, weil wenn wir dann nach Beaumonde aufbrechen, sidn wir dann erstmal eine Weile unterwegs, je nachdem wie schnell es gehen soll um die 5-40 Tage. und wenn wir erstmal aus RedSun raus sind lohnt das wenden auch nicht mehr."



    Ein Löffel Zucker nach dem anderen wander in die Tasse und das klimpern von umrühren klingt durch die Mensa, "Ich muss gleich wieder auf die Brücke, da wir im moment so dicht an der Larzerus sind möchte ich das Schiff nicht so lange ohne Aufsicht fliegen lassen, wir sehen und spätestens zum Essen, nehme ich an."
    Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
  • "Du weißt ja... Prioritäten halt", kommentierte Dewin Renes Bemerkung knapp.
    Er trank erneut aus der Tasse und nickte dem Piloten leicht zu.
    "Jiangyin steht erst in ein paar Monaten wieder an. Ganz entspannt... es fallen ein paar Credits ab, wir wären dumm uns dies entgehen zu lassen. Um Jules mache ich mir da weniger Gedanken. Eher daß wir die Aufträge mitnehmen, die sich lohnen. Und die Kühe sind nicht mein Problem, du darfst gerne für sie aufkommen."
    Dewin schmunzelte den Piloten breit an.
    "Außerdem bauen wir nur die Zäune auf. Und was meine Verzweiflung betrifft... Beylix war nicht ernst gemeint. Wir werden uns in nächster Zeit im Kalidasa aufhalten, vielleicht ziehen wir da noch mehr an Land."
    Er nahm einen ausgiebigen Schluck aus der Tasse und deutete hinter sich zum rückwärtigen Teil der Remedy.
    "Die Passagiere werde ich gleich sprechen. Hatte sogar an Heinlein oder Himinbjorg gedacht, je nachdem was auf dem Weg liegt. Da könnten wir sie am ehesten absetzen, bevor wir die lange Reise nach Beaumonde antreten."
    Dewin hielt inne und dachte kurz nach.
    "Paquin wäre toll. Für unseren Vertreter der Companions Mister Steiger sogar genau der richtige Anlaufpunkt. Da würde ich glatt selber Halt machen. Und Doktor Brave scheint eh tiefenentspannt was das Ziel betrifft..."
    Es folgte wieder ein Schluck aus der Tasse.
    "... bei seinem Rabatt auf die Passage kann ich es aber verstehen. Der kann sich zurücklehnen", fügte Dewin an. "Prüfe bitte einmal, ob Paquin eine Option ist, nachdem wir Higgin's Moon verlassen haben. Mit einem der größeren Häfen, am besten wo eine offizielle Vertretung der Companion Gilde ist. Vielleicht spielt uns die Konstellation der Systeme zu."
    Dewin nickte wieder und stellte sich wieder aufrecht hin.
    "Alles klar, wir sehen uns spätestens zum Essen. Jules wird es ansonsten durch das Intercom durchgeben, denn die Passagiere essen mit."
    Mit den Worten schlenderte er am Tisch vorbei, weiter Richtung Durchgang zum hinteren Bereich des Schiffes.
    "Vielleicht schaue ich gleich noch im Cockpit vorbei. Mit dem Radar muß ich mich noch anfreunden", sprach er amüsiert, ohne Rene anzusehen.
    Schließlich trat er über die Schwelle an der anderen Seite der Mensa und verließ den Raum.
  • "Wir sollten vieleicht zu erst die Passagiere absetzen, bevor wir uns den Laderaum mit Schlam voll laden, aber du weis schon das Disponent nicht in meiner Arbeitsplatzbeschreibung stand" Rene nimmt auh einen Schluck aus seiner Tasse und verzieht leicht die Mundwinkel, war wohl doch etwas zuviel Zucker in der Tasse.

    Dmit begibt er sich zurück zu Brücke in der Hoffnung die Antwort aus dem Mschienenraum nicht verpasst zu haben.
    Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
  • Summer befand sich noch immer im großen Laderaum. Da ihr bisher niemand eine Aufgabe zugewiesen hatte und sie immer noch nicht wusste, welches Quartier für sie bestimmt war, wanderte sie den gesamten Frachtraum ab bis sie das Frachtmeister-Datenpad gefunden hatte.
    Sie ging die Aufstellung der wenigen geladenen Dinge durch. Eine Hand voll Ersatzteile, ein paar Kisten Vorräte.

    Sie verbrachte einige Minuten damit, die Ersatzteilkisten nach Anwendungsbereich sortiert umzuschichten und sie gegen Erschütterungen und Verrutschen zu sichern, als ihr plötzlich aus dem offenen Durchgang zur Kombüse Kaffeegeruch in die Nase stieg.

    Dem eher spärlichen pawlowschen Feuchtigkeitsanstieg in ihrem Mund nach zu urteilen waren sicherlich schon deliziösere Dinge aus dem einen oder anderen Recyclingfilter geflossen und ein kurzer Hauch Mitgefühl huschte über ihr Gesicht.

    Sie trat an ihre Frachtkiste heran und öffnete die beiden Kombinationsschlösser.
    "发动机零件 MASCHINENTEILE" war doch nicht ganz zutreffend; als der Deckel aufklappte, kamen ein kleiner Stapel Wechselkleidung, einiges an Werkzeug und ein kleines Portfolio verschiedener Feuerwaffen zum Vorschein, sowie vier vakuumversiegelte, mit Alufolie verkleidete Päckchen in der ungefähren Größe eines Backsteins und der Aufschrift "早上花 Morgenblüte". Sie legte eines von den Päckchen heraus, verstaute ihren Mantel, ihre Werkzeugtasche und ihr Rapier und verschloss die Kiste sorgfältig, ehe sie das Päckchen nahm, sich ihr Gewehr umhängte (es hatte in der Kiste keinen Platz mehr gefunden) und zur Kombüse ging.

    Sie sah wie der Pilot zur Brücke ging und nickte ihm und dem Captain grüßend zu.

    "问候, 先生*. Wo und wie kann ich mich nützlich machen?" Sie legte mit einem Lächeln das Päckchen auf den großen Tisch.
    "Ehe ich es vergesse, ein kleines Einstandsgeschenk an die Crew. Diese Züchtung wird auf Londinium angebaut und ich habe für Gelegenheiten wie diese eine Kleinigkeit davon aufbewahrt."

    *("Wènhòu, xiānshēng." dt.: "Grüße, Sir.")
  • Dewin blieb stehen, kurz nachdem er den Durchgang passiert hatte. Er machte noch auf der Stelle kehrt und ging wieder einige Schritte zurück um Summer nicht einfach stehenzulassen.
    "Züchtung von Londinium?", fragte er und hob die Augenbrauen. "Was genau ist es?"
    Er blickte auf das Päckchen und legte den Kopf etwas zur Seite. Noch bevor Summer ihm antworten konnte, fuhr er mit ruhiger Stimme fort.
    "Du kannst Mary im Maschinenraum unterstützen. Sie führt gerade Routinen durch, ich würde gerne noch herausfinden, was wir im Notfall aus der Remedy alles rausholen können", sagte er und schmunzelte.
    "Es ist das Eine Rene im Cockpit zu haben. Aber die Mechaniker dazu an der richtigen Stelle machen es richtig spannend. - Und Rene freut sich."
    Dewins Schmunzel wurde noch breiter.
    "Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen. Es wird aber nichts ohne meine Kenntnis umgebaut oder verändert, erst nach Rücksprache."
    Er sah Summer vielsagend an und behielt sein Lächeln.
    "Die Wunschliste von Rene und Alana ist bereits lang geworden, was man noch alles am Schiff machen kann. Vorrang haben die Dinge, die zur Sicherheit des Schiffes dienen", sagte er und machte eine rhetorische Pause.
    "Und darunter fallen keine...", Dewin holte kurz Luft und setzte die Aufzählung etwas zügiger fort. "...nukleare Sprengköpfe, Raketen, Torpedos, EMP-Sprengköpfe, Jammer, autarke Feuerleitsysteme, Selbstschußanlagen, Plasmasätze oder ähnliche Scherze."
    Dewin machte eine erneute Pause und hob eine Augenbraue.
    "Auch wenn unser Pilot es gerne erwähnt und vorschlägt. Wir konzentrieren uns auf präventive Maßnahmen... und nein, provisorisch etwas nuklear hochzujagen ist nicht präventiv. Ich will in naher Zukunft die Schiffssystem besser von außen geschützt haben. Dazu ein paar Cry Babies."
    Nun nahm sich der Kapitän einen Augenblick Zeit, um aus der Tasse zu trinken.
    "Deine Unterkunft ist die letzte freie Doppelkabine in der Crewsektion. Stelle dich nur darauf ein, daß du in Zukunft sie mit einem weiteren Crewmitglied teilen wirst, falls wir noch mehr technisches Personal gewinnen können. Ein bis zwei der Passagierkabinen werden dann vielleicht auch noch für Personal und Freelancer genutzt."
    Dewin nickte leicht, er hatte soweit alles gesagt, was er loswerden wollte und hob wieder die Tasse.
    "Falls noch Fragen sind, nur raus damit", fügte er freundlich an.
  • Summer verkniff sich die Antwort auf die Frage nach dem Kaffee, die eleganten Wényánwén-Schriftzeichen des Markenlogos auf der Folie würden dem Captain schon auffallen.

    Ihr Blick wurde sachlich und sie verschränkte ihre Arme hinterm Rücken in die klassische "Stehen Sie bequem!"-Haltung, als Dewin die mögliche Verbesserung der Remedy ansprach. Während sie seine Aufzählung von Dingen, die er NICHT haben wollte, mit einem süffisanten Schmunzeln bedachte,
    rief sie sich in Erinnerung, was sie über die Firefly-03-K64-Klasse wusste und begann im Geiste eine erste Aufzählung sinnvoller Upgrades zu erstellen.

    Einige seiner Nichtwünsche erforderten jedoch nachgerade einige Anmerkungen:
    "EMPs sind übertrieben, Sir, aber ein Jammer ist nützlich. Mit der Außenhülle als Transmitter bringt er gute Leistung bei minimalem Verbrauch.
    Wenn Rene unbedingt..." sie grinste plötzlich verschlagen vielsagend und fuhr gespielt in überbetont fachfräuischem Tonfall fort, "...aggressivere Formen der Prävention wünscht, empfehle ich ausfahrbare, konventionell munitionierte Kaliber-50-Glattrohrhaubitzen in die Antriebsgondelpylone einzubauen, mit manuellem Feuerleitstand im Cockpit; die graben dem Antrieb energietechnisch nicht das Wasser ab, die Munition ist leicht erhältlich und sie bieten guten Schutz gegen Piraten und andere 'Reiseunfälle'."

    Ihre Mimik lies keinerlei Sicherheit zu, ob sie das nun ernst oder als Spaß gemeint hatte; während sie einerseits angedeutet schalkhaft lächelte und mit ihrer gespielten Überprofessionalität einen Hauch gutmütigen Spotts über Renes hochtrabende Wünsche zelebrierte, hatte sie andererseits ein Funkeln in den Augen, das wirkte als bräuchte Dewin nur zu schnippen, damit sie mit dem Bau und Einbau der Haubitzen begönne.

    Übergangslos wurde sie wieder ernst.
    "Ich werde mich im Maschinenraum melden und Mary zur Hand gehen, Sir. Nach Ende der Schicht werde ich meine Quartierhälfte beziehen.
    Wenn Sie gestatten, werde ich für einige Habseligkeiten..." sie tippte an das Gewehr, das noch immer auf ihrem Rücken hing, "...eine gesicherte Gittervitrine mit Lochwänden montieren, sofern nicht schon vorhanden. Dies dient den Sicherheitsinteressen des Schiffes."

    Sie stand immer noch kerzengerade in "Stehen Sie bequem!"-Haltung vor Dewin, die Stiefel poliert, keine ungerade Strähne in der akkurat geflochtenen Frisur und das Schiffchen im exakt richtigen Winkel geneigt; wäre sie nicht wie ein Christbaum mit den Schießeisen behangen, die sie während der Rinderversteigerung getragen hatte, hätte sie so leicht für ein Rekrutierungsplakat posieren können.

    Allem Anschein nach war der Stock in ihrem Gesäß eine Rose aus feinster Züchtung.
  • Dewin lauschte Summers Ausführung über Alternativen von Meinungsverstärkern in Waffenform und hob kurz eine Augenbraue. Er nickte leicht, nachdem er ihr zugehört hatte und fuhr mit ruhiger Stimme fort.
    "Sämtliche Habseligkeiten können im eigenen Quartier verstaut werden. Das gegenwärtige Inventar ist noch für militärische Besatzungen ausgelegt, daher sind die einzelne Spinde der Crew auch separat verschließbar. Ich denke dies dürfte reichen."
    "Und wir sehen davon ab wieder neue Geschütze zu montieren, nachdem die Allianz ihre entfernt hat. Nicht vergessen, wir sind ein Service-Schiff, kein Zerstörer. Fern dessen würde ich gerne meinen "Ich-habe-mich-benommen"-Wisch noch eine Weile behalten. Er war beim letzten Hafenmeister die Freikarte, daß keine Fragen gestellt wurden. Ich denke in Zukunft helfen uns solche Lösungen mehr, als wenn wir unser Gegenüber in Mündungen schauen lassen. Und was Piraten etc. angeht... wir haben Rene."
    Daraufhin lächelte Dewin sehr breit.
    "Gib ihm ein Schiff... und er macht daraus etwas, das ich gegen kein Geschütz tauschen würde", plauderte er und nahm einen Schluck Kaffee. "Er hat mir und der alten Crew schon mindestens einmal den Arsch gerettet."
    Für einen flüchtigen Moment hält der Kapitän inne und sieht in seine Tasse.
    "Auch vor Reavern. Und nein, sie sind kein Gerücht", sagte er mehr beiläufig, als direkt an Summer gerichtet. "Rene fliegt dir jedes Schiff, Hauptsache die Triebwerke hängen noch dran. Auch wenn sie falsch montiert sind."
    Das breite Lächeln kehrte zurück und Dewin prostete Summer mit dem Kaffee zu.
    "Ansonsten in eigener Sache: Auf diesem Schiff bleibt Politik so gut es geht vor der Frachtluke. So lange mir niemand Probleme auf dieses Schiff bringt ist alles shiny."
    Er trank die Tasse aus und ging schmunzelnd zum Tisch hinüber um sie abzustellen.
    "Dein Aufgabenbereich wird die Leitung des Außenteams sein. Mary und Nick sind bisher für die Außenmissionen mitsamt verfügbarem Shuttle eingeteilt, da hätte ich gerne Verstärkung. Noch ist nicht viel vorhanden, die Shuttle werden unsere fliegenden Werkstätte. Und brauchen noch einige Ausrüstung, dies vorweg", sagte Dewin und setzte einen überspitzten Tonfall an.
    "Wenn Nick wieder zurück ist... und er meine kurze Ansprache zum persönlichen Umgang und Verhältnis mit Bomben und Countdowns in mannigfaltiger Ausführung vernommen hat... werden er, Mary und du genug Zeit haben sich kennenzulernen. Beide haben keinen militärischen Hintergrund, daher werden sie vielleicht etwas verwundert auf dein strenges Auftreten reagieren. Nimm es ihnen nicht übel, der Umgang hier ist... sagen wir mal... mit einer flachen Hierarchie versehen. Aber nach der Erfahrung auf Jiangyin will ich das jemand insbesondere Nick auf die Finger haut, falls er meint wieder einen falschen Draht zerschneiden zu müssen. Mary hat ihn empfohlen, dies gibt Grund ihn nicht sofort auf dem nächsten Planeten abzuladen."
    Dewin lächelte gequält und beendete damit seinen kleinen Monolog.
    "Dein Quartier liegt am Ende des Durchgangs Richtung Cockpit auf der linken Seite. Wir sehen uns ansonsten spätestens beim Essen, ich werde kurz zu den Passagieren gehen und über die geplante Route reden."
    Er wollte schon losmarschieren, hielt aber dann inne und sah zu Summer.
    "Ach, ja... und das "Sir" braucht es nicht. Ich war nur Corporal. Aber danke."
  • Summer nickte lächelnd. "精细. Unser Zerstörerpilot fliegt auch Serviceschiffe 非凡 und unsere Weste ist weiß besser als kugelsicher, folglich brauchen wir keine Artillerie. Also zurück zu Jammer und Crybabies. Vielleicht noch Täuschkörperwerfer seitlich am Strahlungsschild? Ein Gerät, das auf Knopfdruck Aluminiumfolie abwirft ist nicht illegal."

    Ihr stets wachsamer Blick hatte unterdessen den wahrscheinlichsten Ort für die Aufbewahrung von Kaffeetassen identifiziert.
    Mit präzisen, eleganten Handgriffen nahm sich eine Tasse und schenkte sich aus der Kanne ein, gab Aufheller und 3 Zucrose-Würfel hinein.
    Sie nahm einen Schluck, ehe sie in sachlichem Ton fortfuhr.

    "Politisch bin ich unkompliziert, Sir. Ich verachte die Allianz, aber sie sucht nicht nach mir. Meine Familie ist das größere Problem. Zurück zum Dienstlichen. Ich hatte gehofft, als Leitende Ingenieurin angeheuert zu werden, aber Leitung eines Außenteams wird eine ebenso 深深有趣 Aufgabe. Wenn Sie mir eine Aufstellung bereits vorhandener Ausrüstung und Budgets geben, wird das Außenteam zeitnah einsatzbereit sein. Nick und Mary werden feststellen, dass ich auf korrektes Prozedere bestehe, aber ansonsten erträglich bin."
    Sie grinste unvermittelt.
    "...zumindest solange niemand fahrlässig falsche Drähte durchschneidet. Ich kann auf ein Nahverhältnis zu Schrapnell gut verzichten. Nebenbei ist mir Ihr Dienstgrad gleichgültig. Wer ein Schiff befehligt ist ein Captain, auch mit Corporalsstreifen am Arm. Das ist Tradition und es unterstreicht Ihre Authorität als Kommandant, Sir. Ich melde mich gleich im Maschinenraum."

    Sie trank ihre Tasse in einem Zug aus und reinigte sie, ehe sie sie wieder weg stellte.



    精细: jīngxì ("Fein.")
    非凡: fēifán ("außerordentlich")
    深深有趣: shēn shēn yǒuqù ("höchst interessant")

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Summer Davenport ()

  • Dewin hörte aufmerksam zu und nickte zwischendurch verstehend, während Summer erklärte. Bei ihren letzten Sätzen stahl sich ein Schmunzeln auf sein Gesicht. Es war keine Belustigung, er schätzte allen Anschein nach ihre Direktheit.
    "Hao. Danke für die offenen Worte. Du bist nicht alleine mit deiner Antipathie zur Allianz. Wir werden in Zukunft sicherlich hier und da mit ihr zu tun haben. Manche Behörden bezahlen gut, wenn etwas in die Border oder Rims soll. Daher werden wir eine Weile im Kalidasa-System bleiben und die Planeten dort anfliegen."
    Kurzerhand nahm Dewin wieder seine Tasse und füllte sie erneut auf, so daß er direkt wieder vorsichtig trinken konnte.
    "Ich denke die Leitung des Außenteams birgt insofern nicht kalkulierbare Herausforderungen, da die Besatzung und die Aufgabe dieses Schiffes neu in der Form ist. Wir fliegen erst seit einigen Monaten in der Konstellation und es wird sich zeigen, wo unsere Prozesse noch zu optieren sind. Allen voran für Fly-by-Service, um Wartungen und Instandsetzungen auch im Black durchzuführen. Das Budget für technische Ausrüstung beläuft sich aktuell auf ungefähr 1500 bis 2000 Credits. Ich bedauere nur, daß ich es dir nicht alleine zur Verfügung stellen kann. Wir sind noch am Anfang."
    Dewin trank aus der Tasse, räusperte sich kurz und fuhr mit ruhiger Stimme fort.
    "Aktuell läuft die komplette Anschaffung von Geräten und Ähnlichem nur über diesen einen Topf. Für die Zukunft würde ich auch dies bald gerne getrennt halten, daß du für das Außenteam eigene Mittel zur Verfügung hast, die vom Budget der Remedy losgelöst sind. Macht es einfacher und du kannst dann frei entscheiden was für das Team notwendig ist. Ich habe zugegeben eher... geringe... Erfahrungen im technischen Bereich, deine Expertise kommt da genau richtig."
    Der Kapitän lächelte breit.
    "Vor dem Krieg war ich im Dienstleistungssektor der Holzindustrie auf Verbena bei Glenwood tätig. Da sehe ich meine Stärken eher in der Korrespondenz. Daher werden wir neben technischer Unterstützung auch im Transportbereich bleiben."
    Dewin machte eine Pause und steuerte wieder den Durchgang zum hinteren Bereich des Schiffes an.
    "Mehr dazu können wir gerne an anderer Stelle besprechen. Ich will die Passagiere nicht zu lange warten lassen. Und Mary wird dir den Status im Maschinenraum durchgeben können. Also dann... wir sehen uns später."
    Kurz bevor er den Durchgang passiert hielt er inne und sah wieder zu Summer.
    "Wobei... ist dir Ita bekannt? Könnte sein, daß wir darüber mal reden müssen", sagte Dewin und schmunzelte vielsagend. "Ist bisher nur eine Idee, nichts konkretes. Sollten wir uns tatsächlich entschließen da vorbeizuschauen."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dewin ()

  • Summer machte sich geistige Notizen, während sie an den passenden Stellen nickte.
    “我们要么找到一种方法,或者我们做一个. So oder so wird das Außenteam funktionieren.
    Das Konzept ist neu, aber Technik und Improvisation sind mein Métier.”
    Sie lächelte. "Und wenn sie in der Aservatenkammer der Flotte shoppen wollen, sagen Sie bescheid, Sir, ich schreibe dann den Einkaufszettel."

    Sie nahm ihr Gewehr vom Rücken und schickte sich an, Dewin Richtung Brücke zu folgen.

    "Ich werde etwas abrüsten, ehe ich nach Achtern gehe."


    我们要么找到一种方法,或者我们做一个: Wǒmen yàome zhǎodào yī zhǒng fāngfǎ, huòzhě wǒmen zuò yīgè
    (Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen einen.)
  • Dewin deutete kurz in Richtung der Brücke, genauer gesagt zur Treppe am Durchgang, die ihn in den Frachtraum bringen würde. Dies war der Weg den er noch einschlagen würde, um zu den Passagieren zu gelangen. Dabei würde er einmal den Frachraumt passieren, bevor er im hinteren Teil der Remedy zu den Kabinen gelangen würde, vorbei an der Krankenstation.
    "Den Einkaufszettel überlasse ich dir gerne, wenn es soweit sein sollte. Bleibt nur die Frage, ob die örtlichen Behörden einen spontanen Shopping Spree befürworten", sagte er und schmunzelte breit.
    Dabei schlenderte wieder gemütlich weiter und trank aus der Tasse.
    "Lass' dir Zeit beim Abrödeln. Finde und richte dich ein, danach kurze Meldung bei Mary. Vielleicht schaue ich selber noch vorbei. Momentan gibt es wenig zu tun und ich werde im Zweifelsfalle am Ende im Cockpit sein. Noch etwas den Cortex durchwühlen für mögliche Aufträge im Kalidasa-System."
    Mit den Worten verließ Dewin nun endlich die Mensa und ging in zuerst ein Stück Richtung Brücke und stieg dann die Treppe hinab, auf der deutlich seine Schritte zu hören waren.
  • "'Örtliche Behörden?' Zurück zum Thema 'Jammer und Crybabies'."
    Summer lächelte, nahm dann Haltung an, entbot Dewin einen millimeterpräzisen Salut (inklusive Hackenzusammenschlag) und ging in ihr neues Quartier.
    Nach einem kurzen Rundumblick verstaute sie ihr Gewehr und ihre beiden Automatikpistolen im Spind und programmierte einen neuen Passcode in das Schloss, ehe sie in ihren Stiefel griff und einen einschüssigen Deringer (mit nur einem "r", sie legte Wert darauf, ein Original zu besitzen) hervorholte.
    Deringer.jpg

    Nach einer kurzen Überprüfung verstaute sie ihren kleinen Notnagel wieder und machte auf dem Weg zum Maschinenraum einen Umweg durch den Laderaum, um ihre Werkzeugtasche mitzunehmen.
  • "Derweil im Quartier von Karl Steiger."

    Karl dachte so bei sich " M so langsam sollte mal jemand vorbei schauen um im Mitzuteilen wo es Hin ginge und was das Ganze überhaupt kosten würde.
    bisher hatte er ja nur für die Option zum Mitflug bezahlt." Da er gerade nichts besseres zu tun hatte, beschloss er die Teezeremonie ,die zu jedem Abend
    mit einem Companion als Auftakt dazu gehört mal wieder zu üben. Außerdem hatte er e Durst und er Liebte Guten Tee. Er begann also alles vorzubereiten.
  • Dewin passierte nach einer Weile die Krankenstation im unteren Bereich der Remedy und erreichte die Passagierkabinen. Kurz hielt er inne und richtete sich etwas das Hemd, bevor er an der Türe zur Kabine von Mr. Steiger dezent anklopfte. Er trug nicht mehr die Bewaffnung mitsamt Holster an der Seite und auch die Jacke hatte er abgelegt.
    "Mr. Steiger, Dewin Callahan hier."
    Er legte eine rhethorische Pause ein und setzte mit freundlicher Stimme fort.
    "Ich würde gerne mit Ihnen kurz über die aktuelle Passage reden, es gäbe eine Möglichkeit vielleicht Paquin anzufliegen mit einem größeren Hafen ihrer Wahl. Der Pilot prüft gerade die allgemeine Route."
    Der Kapitän machte keine Anstalten, direkt einzutreten. Soviel Privatsphäre stand mindestens jedem Gast zu, auch wenn die Holzklasse der Remedy gebucht hatte.
    "Anderweitig können wir dies auch gerne beim Essen bereden, falls ich gerade störe."
    So blieb Dewin neben dem Zugang stehen, die Arme hinter dem Rücken verschränkt und fast könnte man annehmen, daß er nun selber die bequeme, militärische Haltung annahm. Er wartete geduldig, ob er eine Antwort aus der Kabine bekommen würde.