Weitere Planungen beim Essen

    • Weitere Planungen beim Essen

      Abends auf der Intrepid

      Carol hatte sich in der Küche zu schaffen gemacht. Sie kochte halt gerne und hier auf dem Planeten konnten sie noch frische Zutaten besorgen. Für die weitere Reise würde Dosenfutter und Einmachtes reichen müssen. Sie hatte sich dazu entschlossen eine Lasagne zu kochen. Dafür hatte sie sich Hack Tomaten, Milch und Sahne geholt sowie Nudeln frisch vom Markt. Dazu hat sie noch ein paar weitere Zutaten geholt. Darunter fielen Zwiebeln und Knoblauch und einige Gewürze. Denn jeder Mensch weiß das Gewürze das Wichtigste waren.

      Die Ärztin hängte sich eine Schürze um und begann dann Töfe und Pfannen raus zu holen, ehe sie auf einem Schneidbrett anfing Gemüse zu schnipseln. Sie war gespannt wie die Crew das Essen annehmen würde. Sie weiß ja nicht mal wer vorher für das leibliche Wohl der Crew gesorgt hatte. Sie hoffte allerdings das es kein Profikoch gewesen ist, den dem konnte sie definitiv nicht das Wasser reichen. Aber davon wollte sie sich jetzt nicht den Spaß verderben lassen. Sie summte ein klleines Lied während sie die Zutaten vor bereitete.

      Nebenher hatte sie sich noch einen Früchtetee aufgesetzt. Denn ihr war etwas frostig im Moment.
    • Nachdem Sash auf Harvest abgeliefert wurde, machte er sich sogleich auf die Suche nach der Intrepid.
      Dazu spürte er den Hafenmeister auf, um diesen zu fragen, auf welchen Stellplatz das große Schiff der Klasse Scarab MK2 stünde.
      Der Hafenmeister war nicht schwer zu finden.
      Er hockte wie immer in seinem kleinen Hafenmeisterhäuschen und starrte auf sein mobiles Terminal.

      „Hey Chef!“, rief Sash freundlich von Weitem: „Kannst du mir bitte verraten, wo ich die Intrepid finde? Der Captain erwartet mich schon und ich möchte ihn ungern warten lassen.“

      Mürrisch schaute der Hafenmeister auf und erblickte den in Flecktarn gekleideten, durchschnittlich großen Mann mit einem Rucksack, jeweils einen Waffenhalfter links und rechts am Oberschenkel, wo anscheinend auch jeweils eine Waffe drinsteckte.
      Ihm war die freundliche Stimmlage und das „Bitte“ aufgefallen, weshalb er versuchte, auch freundlich die Frage zu beantworten: „Intrepid sagtest du? Warte kurz, ich schau mal nach.“
      Einen kurzen Moment später: „Ach ja, da habe ich sie. Du findest sie in der Landebucht 5, aber mach mir ja keinen Ärger!“ und deutete mit einem Kopfnicken auf die Waffen.

      „Keine Sorge, das ist nicht meine Absicht!“, rief Sash beschwichtigend zurück: „Und vielen Dank für die schnelle Auskunft.“

      Mit diesen Worten machte er sich auf den Weg zur Landebucht 5 und freute sich schon, den Captain und die Crew der Intrepid wiederzusehen. Sie hatten schon ein paar Abenteuer gemeinsam erlebt, wodurch auch schon eine Art Freundschaft entstanden ist.
    • Catherine hatte den Tag über genutzt, um sich mit dem Schiff anzufreunden. Sie hatte sich die Intrepid von Innen genauestens angesehen. Die Pilotin hatte das Gefühl, dass man nicht nur vorn am Pilotenplatz der Brücke sitzen konnte - während der Rest des Schiffes ausgeblendet war. Ein Mittelklasseschiff Wenn man ein solches Baby bestens starten, fliegen und landen wollte, dann musste man den Aufbau des Schiffes im Kopf haben. Was hatte der Captain gesagt, die Intrepid war ein Albatross, im Flug wendig, ja geschickt. Aber das mit dem Starten und dem Landen war wohl nicht ganz so leicht. Sie war schon gespannt darauf, wie das laufen würde und ob sie es noch konnte, nachdem sie so lange, Shuttles testgeflogen hatte. Verlernte man so etwas? Sie atmete tief ein, schloss die Augen. Sie würde es schaffen müssen. Sie wollte nicht noch einmal mit einem Schiff abstürzen. Sie spürte die Hitze des lodernden Wracks wieder auf der Haut. Die Stimmen der Crew von damals dröhnte wie Donnergrollen in ihren Ohren. Sie riss sich von den Bildern und vom Frachtraum los. Catherine lief wieder ganz nach oben, wo sie das Geräusch von Messern hörte. Irgendwie hörte sich das nach Küchenarbeiten an. Sie verzog kurz den Mund und lauschte in sich hinein.
      So richtig Lust hatte sie ja nicht aufs Kochen. Ihre Augenbraue wanderte nach oben. Unschlüssig stand sie im Flur. Sie könnte sich drücken. Aber das war ihr erster Tag auf dem Schiff. Es würde ihren Neulingsstatus sicherlich einfacher machen. Sie legte den Kopf von einer Seite zur Anderen. Anschließend gab sie ihrem Inneren Schweinehund einen gewaltigen Tritt in den Arsch und bewegte sich auf die Küche zu.
      Zu ihrer Überraschung stand dort die Ärztin und schnippelte Essen zurecht.
      Sie räusperte sich und fragte: "Carol - richtig?", oh was für ein Einstieg. "Kann ich dir vielleicht irgendwie beim Essen vorbereiten helfen?", fragte sie nun. Vielleicht lenkte sie das auch etwas von den Bildern ab, die immer noch hinter ihr her waren. Nur darauf warteten, sie wieder in ihre Nervositätshandlungen zu führen. Ein kleiner Teil in ihr, klopfte sich selbst auf die Schulter, für die Idee mal nachzuschauen.
    • Mav saß am Cortexterminal und versuchte imemrnoch irgendwie an eine vernünftige Fracht zu kommen. Er hörte das Klappern in der Küche und merkte Plötzlich das er heute noch nicht wirklich viel gegessen hatte. Hoffentlich kann die neue Ärztin wirklich so gut kochen wie sie es sagte. Mav endeckte gerade einen Auftrag den er sich gut als Anfangsmission für die neue Crew vortellen konnte. Just als er den Auftrag annehmen wollte unterbrach ihn eine Dringende Cortexmeldung. Sash war anscheinend endlich eingetroffen. Hawkeye öffnete das Mailfenster: Maverick Hawkins, Intrepid wer ist da?
    • Carol blieb nicht lange alleine in der Küche des Schiffes. Sie trank einen Schluck Tee und hörte dann Schritte. Sie blickte auf und sah das die neue Pilotin in den Raum gekommen ist. Sie lächelte ihr entgegen: "Ja richtig Carol ist mein Name und deiner ist Cam. Das weiß ich noch." Sie schnippelte weiter ihr Essen und als CAM fragte ob sie ihr helfen könnte nickte die Ärztin: "Ja das wäre sehr nett. Dort sind noch ein paar Möhren frisch vom Markt. Die müssten geschnitten werden und gewürfelt. Es wäre schön wenn du mir helfen würdest. Dann wird das Essen schneller fertig." Sie griff sich die Zwiebeln und begann diese zu schälen.

      "Sag mal CAM hast du dich schon mit dem Schiff vertraut machen können. Ich kann sagen die Krankenstation ist wirklich überraschend gut ausgestattet. Da lässt es sich gut arbeiten. Und die Kabinen sind auch in Ordnung. Genug Platz für alles Gepäck. Ich freu mich auf die Arbeit hier. Sie wird bestimmt Abwechslungseich werden un dich habe endlich mal wieder Zeit zu kochen. Im Krankenhaus hier war immer die Hölle los. Da hatte ich für derlei Kleinigkeiten keine Zeit."

      Sie grinste und trank noch einen Schluck Tee: "Möchtest du auch einen Tee?"
    • Die schweren Stiefel verursachten metallische Klänge beim gehen. Das vertraute Gewicht der Energiewaffe zog leicht an seinem Waffengurt und schon aus reiner Gewohnheit prüfte er die Schlaufe an der Befestigung.
      Das Schiff wurde Ihm nach und nach immer Vertrauter... Er fing an, sich an die Macken und Besonderheiten des Schiffes und des Captains zu gewöhnen und fing an sie sogar zu schätzen.

      Auf einem Bildschirm im Cockpit erschien das Bild von Sash und nach einem Knopfdruck hörte Joshua auch die Stimme des IO der Freya:

      "Nabend Cpt. Hawkins. Ich bin es Sash, ich stehe vor der Ladeluke der Intrepid und würde mich freuen, wenn Sie mir Einlass gewähren würden."

      Da Joshua nicht genau wusste wo sich Hawkins auf dem Schiff aufhielt aber er den Gast nicht warten lassen wollte, begab Joshua sich an die Hauptluke.

      Zischend öffnete sich das Tor zur Intrepid und plötzlich durchflutete das helle Sonnenlicht den Eingangsbereich.

      "Willkommen auf der Intrepid, komm rein und mach es dir gemütlich!"
      Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn ich bin die absolut gemeinste Drecksau in diesem verdammten Tal!!!

      Ich bin der Mann fürs Grobe. Für grobe Verletzungen; sowohl sie beim Freund zu lindern als auch beim Feind zu verursachen.

      Wenn du den Schuss hörst, dann warst du nicht das Ziel.
    • Nach ein paar Minuten öffnet sich die Hauptluke und Sash sieht im Eingangsbereich den Doc der Intrepid stehen. "Guten Abend Joshua, wie geht es dir?" rief Sash dem kräftig gebauten Mann zu, während er die Intrepid betritt. "Vielen Dank für die Einladung.", äußerte er sich erneut und streckte Joshua die Hand zur Begrüßung entgegen. "Ich hoffe alle sind wohlauf?"
    • Nachdem Sash bei der Intrepid herzlich aufgenommen wurde, erklärte ihm Maverick seine neue Situation und stellte ihm seine fast komplett neue Crew vor. Das Angebot, der Crew der Intrepid auch beizuwohnen, lehnte Sash jedoch dankbar und mit voller Ehrfurcht ab. Denn er hatte schon andere Pläne für sich in Gang gesetzt.

      Nachdem Sash alle begrüßt und kennengelernt hatte, ging der Tag auch schon zu neige. Am Abend wurde noch ein bisschen gefeiert und es gab ein leckeres Essen von Dr. Carol James serviert, welche die neue Ärztin am Bord der Intrepid ist. Auf die Flugkünste der neuen Pilotin CAM ist Sash natürlich auch gespannt. Wenn er Glück hatte, bekam er morgen auf dem Weg zum Händler eine kleine Kostprobe. Piloten fand Sash schon immer faszinierend und beneidet sie um deren Fähigkeiten. Die neue Crewzusammenstellung von Cpt. Hawkins findet er vielversprechend und interessant.

      Er ist gespannt, wie sie sich im Ernstfall schlagen würden, aber er ist sich sicher, dass Cpt. Hawkins und Joshua gut auf die Neulinge aufpassten.

      Am nächsten Tag brachte die Intrepid Sash zum Händler, welcher ihm die Werkzeuge für seinen Bruder verkaufen sollte. Maverick hält große Stücke auf diesen Händler, denn auch er hatte die Werkzeuge für seine ehemalige Mechanikerin von ihm.

      Beim Händler angekommen begutachtete Sash die Werkzeuge und, da er keine Ahnung davon hatte, befand er sie auch gleich für perfekt. Er stöberte noch ein wenig in den Angeboten des Händlers und fand ein Buch, eines von der Erde von einst, anscheinend ein Medizinbuch. Dort wurden experimentelle Transplantationen erläutert. Sash dachte darüber nach, ob es Dr. Stern interessieren könnte und entschied sich, es auf gut Glück zu kaufen und es Dr. Stern zu schenken.

      Beim Smalltalk mit dem Händler erfuhr Sash, dass sich dieser als nächstes auf dem Weg nach Jiangyin machen werde. Diesen glücklichen Zufall nutzte er gleich aus, um einen Lieferauftrag abzuschließen, damit Dr. Stern und John Nyjeng schneller ihre Geschenke erhielten. Der Händler bot ihm einen fairen Preis an, worauf Sash einwilligte und den Lieferzuschlag bezahlte.

      Nachdem der geschäftliche Teil abgeschlossen war, kehrte Sash mit der Intrepid-Crew zurück aufs Schiff. Auf dem Weg bat er Maverick, ihn auf Santos abzusetzen, worauf der Captain der Intrepid ohne Fragen zu stellen einwilligte.

      Auf Santos angekommen, bedankte sich Sash mehrfach und verabschiedete sich von dem Captian und der Crew der Intrepid. Vom Landedeck machte er sich auf dem Weg, seine Mutter zu besuchen und seine Pläne zu verfolgen.