Blaster und andere Basteleien

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    • Blaster und andere Basteleien

      Moin Leude,

      wir werden hier wohl keine Konkurrenz zum Blasted-Forum sein, aber hier haben wir die Möglichkeit unsere Bastelarbeiten zu präsentieren und auch Fragen zu stellen und dabei unserem Genre treu zu bleiben. FFWOOSH
      Also fühlt euch frei hier zu Posten was Ihr so bastelt , näht oder schraubt und wenn Ihr Fragen, Ideen oder ein bisschen Inspiration braucht.

      Keep Flying
      F9:) F8:) F7:) F6:) F5:) F4:) F3:) F2:) F1:)
      Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn ich bin die absolut gemeinste Drecksau in diesem verdammten Tal!!!

      Ich bin der Mann fürs Grobe. Für grobe Verletzungen; sowohl sie beim Freund zu lindern als auch beim Feind zu verursachen.

      Wenn du den Schuss hörst, dann warst du nicht das Ziel.
    • Hallo Leute,

      ich habe Bastelarbeit vor mir. Für Sash soll ich eine Nerf painten. Nicht irgend eine sondern eine Stampede.
      Hierfür habe ich Zeit bis Sash und ich uns wieder in Berlin treffen. Dies ist der 17.03.
      Doch anstelle einfach drauf los zu arbeiten, wollte ich euch im Rahmen eines kleinen Tutorials Anteil daran haben lassen. Einfach damit all jene die sich noch nicht daran trauen eine Nerf zu painten, eine Möglichkeit sich zu informieren.

      Fangen wir also an mit Eintrag Nummer 1

      1. Was werde ich brauchen?
      Um eine Nerf für ein larp zu painten brauch ich einiges an Utensilien.

      A. Ich brauche eine Nerf die ich Painten will.


      Japp ich soll auch noch ein magazin dazu painten ;)


      B. etwas zum schleifen




      Sash möchte dass ich auch alle Nerf Logos wegschleife. Dies bedeutet etwas Arbeit für mich. Ich nutze dazu Schleifpapier aus dem Baumarkt. Für mich hat sich eine Körnung von 120 als gut handlebar erwiesen.- Hier muss aber jeder Selber wissen. Ich rate davon ab zu feines Schleifpapier zu nutzen, denn dann schleift ihr euch einen Wolf. ich rate auch von zu groben ab, denn dann kommt ihr ständig ins Stocken, weil sich das Papier ständig verhakt.

      Seit letztem Jahr habe ich auch einen Dremel. Für diesen gibt es auch Schleifaufsätze. Ich habe mal versucht auch mit diesen zu schleifen und ja es gab gute Ergebnisse vor allem bei den besonders dicken Nerflogos. Aber das brauch Übung. Allerdings wer keinen Dremel daheim hat. Schleifpapier macht einen guten Job. Euch wird nur bei so einer großen Nerf dann auch der Arm weh tun ;) ich hab eine Rhino per hand abgeschliffen. ich weiß also wovon ich rede ;)


      C. Schraubendreher



      Eine Nerf zu painten ist ein wenig ähnlich wie sie zu modden. Wenn man sie dabei ab und an auseinander baut geht es einfacher ;) Daher ein Schraubendreher um die Schrauben zu lösen und die Ausßenhülle zu öffnen.

      D. Eine Arbeitsunterlage


      Die Arbeitsunterlage sollte wesentlich größer als die Nerf sein. Als Unterlage reicht schon ein alter Umzugskarton wie bei mir. oder vergleichbares. Nicht teuer, aber schützt euren Boden oder euren Tisch daheim ;) Dabei gilt folgende Faustregel. Die Arbeitsunterlage kann niemals zu groß sein. the bigger the better ;)

      E. Grundierungsspray


      Bevor ich einen Blaster bemale, grundier ich die Nerf mit solch einem Spray. ich persönlich beforzuge das Grundierspray von Games Workshop. hab die seit meiner Tabletopzeit lieb gewonnen. eine andere Alternative ist auch Army Painter, aber es gibt sicherlich auch gute und günstige Alternativen im Baumarkt. Da Sash wohl einen schwarzen Blaster haben möchte, werde ich wohl weiß grundieren. Das hab ich noch nie, und will es mal ausprobieren ;) Schwarz soll mit weißer Grundierung wohl besser zur Geltung kommen.

      F. Pinsel


      Zum bemalen brauch ich auch noch Pinsel. ich bevorzuge Pinsel mit breiten Borsten für große Flächen und mit dünnen Spitzen für Feinheiten. Ich persönlich nutze Pinsel von DaVinci mit Synthetikborsten. Es müssen beim Blasterpainting keine Marderechthaarborsten sein ;) ich hab mir extra für die Nerf mal neue angelegt. Gab die in einer schönen Sammlerbox ;) Die Stiele sind Extralang. Hatte bisher kürzere Stiele (noch Alte Sachen aus Tabletop Zeiten) will mal wissen wie sich lange Stiele im Handling machen. Damit ihr die Länge der Stiele erkennt hab ich mal nen Dart dazu gelegt. Die Stiele sind eeeeeeecht lang ;)

      G. Farben


      zu den Pinseln gehören natürlich noch Farben. ich hab noch eine riesige Sammlung aus Tabletopzeiten aber alle davon brauch ich nicht beim Painten. Irgendwie sind 4 verschiedene Blautöne da nicht notwendig XD. Dafür brauch ich eher dieverse Metalltöne und Schwarz... viel Schwarz ;) ich nutze Farben von P3 Formula (Priveteer press) und von Citadel (Games Workshop) es gibt aber auch gute Farben von Vallejo und anderen Anbietern. ich würde euch den Rat geben nicht eine Billigfarbe zu nutzen, denn die Farbe sieht man am Ende am Blaster. Sie sollte dazu gedacht sein auf Kunststoff zu halten und Robust sein. Deshalb nutz ich persönlich Farben die man auch vom Tabletop Miniatur bemalen kennt. die haben auch einen hohen Anteil an Farbpigmenten pro milliliter. Ich bin keiner der seine Blaster mit farblackspray bemalt. ich persönlich finde das sieht meist nicht so schön aus. Desweiteren verklebt ein Blaster da schnell und man kann mit dem Pinsel die Farbe dünner auftragen.


      H. Siegellackspray


      Als letztes brauch ich noch Siegellackspray. Wenn am Ende alles fertig ist wollen wir ja dafür sorgen dass die Farbe auf dem Blaster bleibt, auch wenn wir uns auf Miranda in den Schlamm werfen. Dafür gibt es Siegellack als Spray. Damit bearbeiten wir die Nerf zuletzt. Den Lack gibt es von Games Workshop oder auch Army Painter. Beide sind gleich gut. Es gibt sie als Klarlack und auch als Matt. Ich bevorzuge den matten, denn er glänzt nicht so stark. Doch der klare hält besser... Also eine Frage des Glaubens ;)

      So damit haben wir alles zusammen was wir für einen Paintjob benötigen.
      Bedenkt bitte dass ihr nicht alles für jeden Blaster neu beschaffen müsst ;)

      ich plane am kommenden WE mit dem ersten Schritt anzufangen. Schleifen und Grundieren. mal sehen wieviel ich wirklich am Ende schaffe ;)

      Bis bald euer HoKuWo
    • Ich hab den Vormittag mich wieder mit dem Blaster beschäftigt.

      2. Schleifen

      Wie zuvor geschrieben, ist der erste Arbeitschritt bei so einem Blaster das abschliefen, Dafür habe ich Schleifpapier und den Dremel. Den Bogen Schleifpapier teile ich in kleinere Stücke die ich besser greifen kann. Macht keinen Sinn mit dem ganzen Stück papier zu schleifen. Das ist unhandlich und ich verliere die Kontrolle beim Schleifen. Wie groß ein Stück sein soll, muss jeder selber wissen.

      zuerst schauen wir uns an, was wir schleifen wollen, und was wir behalten wollen.

      Alle diese Logos will ich abschleifen.


      Die Winkel und stellen machen es schwer den Dremel groß ein zu setzen. maximal beim großen Nerf ist er etwas nutzbar der Rest wird wohl alles per Hand geschliffen werden müssen. Auch die Stelle die ich mit dem Dremel schleife muss am Ende per Hand nach geschliffen werden. Der Dremel schleift recht roh und hinterlässt Grate. Das Schleifen mit der Hand kann dies begradigen und säubern. In Kombination ist dies aber ein tolle Art um zeit zu sparen


      Welche Stellen will ich nicht abschleifen?




      Ich finde diese Ikonografie wie der Blaster zu nutzen ist toll. Die würde ich erhalten wollen. Also nicht abschleifen... Ebenso wie ich den grünen Punkt an der Jamdoor toll finde, den möchte ich auch erhalten. Die Aufschrift Access. und An der Unterseite des Blasters die Chargennummer von Nerf. Die sieht aus wie eine Registrierungsnummer für legale Waffen. Diese abzuschleifen würde IT bedeuten es wäre eine illegale Waffe ;) Kleinigkeiten die viel bedeuten.

      Und nun auf zum Schleifen!!!!!!

      FFWOOSH


      ...

      ...

      ...


      Ich habe ca 1,5 Stunden benötigt für die Schleifarbeit. Die zeit war nötig um sorgfältig zu arbeiten. Denn selbst kleine Überreste und Hervorhebungen können später nach der Grundierung und dem Paintjob durchschimmern. das wäre nicht so schön.

      Denkt bitte beim Schleifen daran dass dies eine ziemliche Sauerei wird. Also tragt kleidungstechnisch nicht euren Kaschmirpulli von der letzten Fashion Week. Ne alte Jeans, und ein Shirt passt gut. ;) Das Schleifen produziert eine menge Krümel. ich meine eine MENGE. Beim Einsetzen des Dremels können die Krümel auch recht heiß werden.


      Ergebnis:






      Die Bilder stammen von einer Seite, die andere Seite wurde ebenso abgeschliffen. Ich hab leider einmal beim schleifen nicht aufgepasst und leicht über die Ikonografie geschliffen die ich erhalten wollte... hmpf...


      Als nächstes wird grundiert.
    • nach dem der Blaster geschliffen ist, kommt nun der nächste Schritt.

      3. Grundierung
      Der erste Schritt zum Grundieren ist die Nerf auseinander zu schrauben.
      Leider hat diese Nerf wie viele Alte ein Problem. Die Schrauben sind ausgenudelt. Einige fehlen mittlerweile. Also muss ich demnächst in den Baumarkt und Schrauben holen.
      Die Stampede hat noch ein anderes Problem beim auseinander legen. Die Kabel für den Stromkreis im Inneren sind an beiden Seiten festgemacht. Das heißt ich kann die beiden Seiten nicht vollständig trennen.


      Wie man sieht war meine Unterlage zum grundieren sehr knapp gewählt. Damn it. Es geht so zwar auch aber ich muss beim grundieren sehr sorgsam sein.
      Doch bevor es zum grundieren geht muss noch die Klarsichtscheibe auf der einen Seite ausbauen... Hierzu muss leider ein Teil der Mechanik ausgebaut werden um an alle Schrauben für die Scheibe zu kommen.
      Tipp: wenn ihr die Nerf noch nicht groß kennt macht ein paar Fotos von der internen Mechanik damit ihr es wieder richtig zusammen bauen könnt.


      TADAAAA
      Die Scheibe ist ausgebaut ;)

      Wie auf dem oberen Bild zu sehen, habe ich auch Einzelteile ausgebaut die gepaintet werden sollen, weil sie sichtbar sind, aber nicht mit der Außenhülle fest verbunden sind.

      Wie ich im letzten Post sagte, will ich an der Jam Door den grünen Fleck behalten. Deshalb wird dieser vor der Grundierung mit etwas Malerkrepp abgeklebt.



      So kommt da keine Grundierung hin und der grüne Fleck bleibt wunderbar sichtbar. Das Krepp wird aber so knapp wie möglich geschnitten damit die Grundierung drum herum dahin kommt wo sie hingehört.

      Wenn ihr mit Spray grundiert. Sorgt für genug Belüftung. Also am Besten unter freiem Himmel. Geht dies nicht? dann arbeitet bei offenem Fenster. Eure Lungen werden es euch danken.
      Schüttelt die Dose vor Benutzung eine gute Minute. Damit Treibmittel und Farbe sich gut vermischen.
      Wie beim Schleifen heißt auch hier die Devise. keine guten Klamotten dabei tragen.. Die Farbe findet ihren Weg an eure Fingerkuppen und evtl auch als Klecks aufs Shirt oder die Hose. Die Gefahr besteht immer.




      Wenn ihr mit dem Sprühen beginnt. Streckt den Arm vom Körper. Lasst den Arm mit feinen Schwingbewegungen von links nach rechts wandern. Sprüht nicht auf den Fleck, dies ergibt nur hässliche Farbnasen. Das Schwenken des Armes sorgt auch dafür dass die Farbe sich gleichmäßig verteilt.
      Bevor ihr drauf drückt schwingt den Arm ein wenig so dass ihr einen natürlichen Schwung habt. Ist der Bogen weit genug und fühlt sich alles gut an, dann beginnt mit dem Sprühen.

      Es ist das erste Mal dass ich eine Nerf mit weiß grundiert habe. Und ich muss feststellen. Weiß deckt die Neonfarben nicht so gut wie Schwarz.




      Wie man sieht schimmert die Originalfarbe noch durch.
      Also kommt eine zweite Schicht Grundierung drauf.



      So nun deckt die Farbe wesentlich besser und die Dose Grundierspray ist auch alle ;) So eine große Nerf schluckt ne ganze Menge.
      Wenn ihr auch dies mal machen müsst lasst zwischen den Schichten Zeit verstreichen damit die Grundierung trocken ist. Hier gilt die Faustregel: Glänzt es, ist es noch zu früh.
      Verhindert am Besten auch die Grundierung anzufassen. Die hässlichen Abdrücke die dabei entstehen bekommt ihr nie wieder raus, wenn ihr nicht wieder schleifen wollt... und dann habt ihr die gute Grundierung zerstört. Auch wenn ihr danach neu grundiert kann es zu einem Versatz kommen.

      Wenn die Grundierung trocken ist bewegt am besten alle Schalter mal kurz wie Mag Release Hebel damit sie nicht festkleben.

      Stellen an denen noch kaum Farbe ist werden später per Pinsel etwas nachgebessert ehe die eigentliche Farbe drauf kommt.

      Aber für heute reicht es Der Raum muss noch etwas lüften...
    • Du meinst die Mag Release Hebel? Und den Sicherungshebel? Hmm ja hätte ich machen können ;) Abzug wurde auch raus genommen von mir. Muss zugeben hab mir gar nicht angeschaut wie man diese am besten raus nehmen kann... aber könnte ich vor dem Painten noch entnehmen und die frei Stelle im nach hinein per Hand und Pinsel nach bearbeiten.
    • Ein bißchen was muss ich noch mal einwerfen.

      Man muss nicht die Grundierung von Gamers Workshop nehmen, es muss sich aber um eine Grundierung handelt die für Kunststoffe geeignet ist!!!

      Vorm Grundieren ist es empfelenswert, wenn man auch die glatten Flächen mit einem feinem Schleifpapier (400< Körnung) anschleift, nur da wo man die Oberflächenstrucktur erhalten will sollte man das nicht machen.

      Dann was ganz wichtiges, nach dem Schleifen alles was man lackieren will schön sauber machen, es sollten sich kein Schleifstaub oder andere Verunreinigungen (Fettige Fingerabdrücke) mehr auf der Oberfläche befinden.

      Wie lange man nach den Grundierung auftragen warten muss um weiter zu machen steht bei jeder Grundierung auf der Dose, einige müssen ganz trocknen, ander kann man auch nass in nass arbeiten

      So das waren meine zwei Cent dazu, ansonsten bisher alles gut erklärt und bebildert.

      BdT
      Rene
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
    • So, dann mach ich hier auch mal mit :)

      Nachdem ich beim Modden von Summers Main Rifle ne Menge gelernt hab, will ich jetzt das Erlernte umsetzen und eine 26.-Jahrhundert-Variante des L85A1 basteln.

      Enfield L85A1.jpg

      Der grobe Formschnitt passt soweit, sobald ich in der verlängerten Schulterstütze den passenden Platz für das Soundmodul gefunden habe,
      will ich den ganzen Blaster noch mit 1,5mm PVC-Platte verkleiden, um ihn kantiger und wuchtiger wirken zu lassen.

      Das hier ist der aktuelle Stand der Dinge:
      S1290001.JPG
    • Letzte Woche hab ich nicht gepostet, da die Bemalung doch 2 Wochen gebraucht hat.
      aus diesem Grund kommt der Post erst jetzt.

      Ich hab angefangen die kleinen Einzelteile zu bemalen, das ´ging recht fix.


      Hierbei ist gut zu sehen dass der Grüne Punkt an der Jamdoor gut erhalten blieb.

      Doch nach dem die Einzelteile bemalt wurden dauerte es echt lange.


      Ich brauchte drei Stunden für den ersten Anstrich der beiden Shells.



      Nach dieser ersten Schicht war ich mit dem Zustand nicht zufrieden... zu fleckig war der Anstrich. Daher entschied ich eine Woche später eine zweite Scicht aufzutragen.



      Hier sieht man gut den Unterschied zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht.



      nach dem die zweite Schicht auf beiden Shellhälften drauf war sowie die Details gesetzt wurden. ISt der Blaster fertig zum lackieren.





      Hierbei hab ich drauf geachtet das alle Bauteile so angeordnet sind, dass ich beim lackieren alle Stellen erreiche. Das Rohr hab ich am kleinen Finger aufgestülpt und gedreht ;)


      Ich hab auch zum Lackieren das fenster auf gemacht, da mit einer Sprühlackiereung (matt) gearbeitet wurde. Hierbei habe ich auf kurze Sprühstöße geachtet und eine flüssige Bewegung ähnlich bei der GRundierung um keine einzelstellen mit lck zu verkleben.

      Wichtig ist auch hier nach der Lackierung keine Stelle mit den Fingern anzufassen da ihr sonst eure Fingerabdrücke für immer hinterlasst. Sieht hässlich aus.

      Nach dem Lackieren hab ich eine Weile gewartet. Ideal um Pinsel auszuwaschen. 10-15 min sollten reichen.



      Anschließend wurde der Blaster zusammen gebaut







      Das knifflige am zusammen bauen ist immer die entnommenen Einzelteile wieder da hin zu setzen wo sie herkamen, doch wenn man vorher wie geraten Fotos gemacht hat, ist das ein Kinderspiel.


      An Zeit für den zwieten Anstrich plus Details plus Lackieren, zusammen setzen und FUnktionstest sind heute ca 5 Stunden ins Land gegangen.

      Der Trigger bleibt wie gesagt orange da sich die Farbe dort eh abschmirgeln würde. Ich habe erst überlegt den Kolben wegen der hübschen Sichtscheibe auch anzumalen, muss aber sagen, aus ANgst die Farbe könnte den Mechanismus verkleben lass ich das lieber.
    • Das Endergebniss sieht gut aus.
      Mal eine Frage zum zweiten Bild, hast du es dort nur mit schwarz angepinselt, oder hast du dort mehr als eine Farbe verwendet? Weil es auf dem Bild recht scheckig aussieht.

      BdT
      Rene
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
    • Summer ist eine Ex-Fed, die vor einiger Zeit gemerkt hat, dass sie für's falsche Team spielte und die seitdem eine große politische Nähe zu den Browncoats hat und die außerdem Militaria der Unabhängigen Streitkräfte sammelt.
      Daher die Idee mit der Flagge.

      Aber der Blaster erfüllt eh nicht meine funktionalen Anforderungen, deswegen war von Anfang an klar, dass ich aus ihm ein Schaustück für meine Blasterwand und ggf. IT für Summer's Vitrine mache; da fand ich ein bisschen mehr Flavour Stuff ganz passend :D
    • Der stand schon auf meiner Wunschliste wegen der rustikalen Optik (neben Han Solos Blaster)... aber nicht wegen der Leistung. XD

      Bis auf das Browncoat-Symbol mag ich die Optik. Falls der Blaster noch keine Leistungssteigerung bekommen hat, es gibt da ein paar praktische Tutorials, wie man es ohne großen Aufwand umsetzen kann.
    • Ich mag die Flagge auf dem blaster. Vom Design könnte es ein besonderer blaster eines ehemaligen Offiziers sein.

      Bedenke aber bitte intime ist die Flagge der browncoats sowie deren Insignien von der Allianz als Verfassungsfeindlich eingestuft worden ;)
      Ergo bei einer Kontrolle immer eine gute Ausrede parat haben.
    • T-17Tage bis ich für den AberdeenCon packen muss und ich versuche mich zu beeilen

      Ich würd ja sagen "Sorry für den Doppelpost", aber ist ja nicht meine Schuld, dass hier seit 20 Tagen niemand von Euch was gepostet hat ;)

      Es geht VIEL zu LANGSAM voran. (OMG... Danach stehen noch ne Rapidstrike Uzi und wenn die Zeit reicht ein Armbandcomputerfaksimile auf dem Plan...)

      Verlängerte Schulterstütze mit zweitem Batteriefach angeklebt, zur Stabilisierung mit Spachtel und Reparaturknete vollgepumpt
      und schon teilweise mit PVC verkleidet; sobald der Tieflader mit dem Nachschub an Billigsuperkleber eintrifft, gehts weiter.
      (im gesamten Blaster hab ich ca 8-12 von diesen 1g-Tuben von Tedi verbraten.)
      Nachdem die Schulterstütze endlich durch mehr als ein paar Tapestreifen gehalten wird, hab ich sie mal "anprobiert"
      und abgesehen davon, dass die noch nicht nachbearbeiteten Kanten in die Schulter zwicken,
      liegt das Schätzchen echt traumhaft in der Hand. <3
      Durch die Bullpupkonfiguration lässt sich egal ob rechts- oder linkshändig geführt das Magazin
      mit beiden Händen wechseln, was im Einsatz dafür sorgt, dass man auch Magazintaschen auf Seiten der Abzughand prima erreichen kann, ohne viel fuchteln zu müssen.
      Außerdem hab ich die Markings und das Digitalcamo runter geschnitten/geschabt.
      Ist ne Sauarbeit mit (der Bruchkante) einer Cutterklinge(nsollbruchstelle), aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.
      *kehrt gefühlte 3 Kubikmeter Plastik-, Epoxydharzspachtel- und PVC-Späne zusammen*
      Wenn das Ding erstmal zum Lackieren angeschliffen ist, dürften auch die letzten Reste nicht mehr spürbar sein.
      Die Tage muss ich mir noch ein Schleif- oder Steckkontaktkonzept für die Laufkupplung einfallen lassen,
      um ne Stromversorgung für den Ziel"laser" einer Firestrike in den Laufaufsatz zu verlegen.

      S1520006.JPGS1290001.JPGS1520005.JPG
      (Bitte entschuldigt die Bildqualität, der Fotomodus meiner Cam streikt, ich musste im Videomodus Schnappschüsse machen.)
    • Armbandcomputerfaksimile

      Ich hatte es leider nicht bis zum Aberdeen geschafft, aber jetzt mache ich erste Fortschritte.

      Ursprünglich wollte ich Summers im ForenRP erwähnten Armbandcomp aus einem Nokia Communicator und einer 3D-gedruckten Unterarmhalterung zusammensetzen, aber die Quatschgurke ist a) teuer und b) auch für viel Geld nicht mehr so leicht zu kriegen, daher arbeite ich jetzt an einer Übergangslösung:

      S1740004.JPGS1740005.JPGS1740007.JPG

      Da Summer Browncoatmilitaria sammelt, bekommt der Armbandcomp eine braune, abgewetzte Lackiung mit Stahldrybrush an den Kanten
      sowie aufgemalten und dann "abgekratzt" gemalten Browncoatinsignien.
      Auf die "Schublade" kommen dann ein farbgedrucktes Display und eine Schutzfolie und natürlich kriegt das "Gerät" noch 2 Armgurte.

      pinstripe_serenity.jpg

      (Das weiß umrahmte "Tastenfeld" landet in dem kleineren der beiden Displayfenster.)


      Tante Edit sagt, dass es ne ziemliche Frickelei war, die Gurte rein zu kriegen, da muss ich wohl noch ein paar μm rausschleifen.
      Aber sieht schon mal nach was aus:
      S1750001.jpg

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Summer Davenport ()