Verbena, Ellington - The Remedy in the Woods

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  • Verbena, Ellington - The Remedy in the Woods

    Der Eintritt in die Atmosphäre eines Planeten hat ja immer etwas an sich, fand Alana. Wie plötzlich durch den massiven Druck ein Ruck durch das Schiff fuhr, die Außenhülle anfing zu zischen und zu knistern und ein Rauschen durch das Schiff dröhnte, das einem starken Bass glich, der einem die Nackenhaare aufstellen konnte. Al kneifte die Augen zusammen als ein gleißend helles Feuer über die Front des Cockpits streifte. Sie saß auf dem Co-Pilot Sitz und verfolgt Renes Handbewegungen. Wenn sie schon vom Dienst befreit war, wollte sie die freie Zeit wenigstens für weitere Flugstunden nutzen. Dewin hatte ihr da dankender Weise zugestimmt. Die Remedy zitterte und bebte und wurde von einem Feuermantel eingehüllt, der ebenso schnell wieder verschwand, wie er gekommen war. Das Rauschen wurde leiser und der Flug sanfter.
    Al entspannte ihren Blick wieder und bemerkte wie das tiefe Schwarz des Blacks nun einem dämmerigen blauen Himmel wich. Unter ihnen lag eine Schicht wie feine Zuckerwatte und eine rötlich-goldene Abendsonne erhellte das Cockpit. Die Remedy begann den Sinkflug und je weiter sie den Himmel hinter sich ließen, desto näher kam eine saftig grüne Landschaft. Al beobachtete alle Anzeigen, aber alles war im grünen Bereich. Die Tankmeteranzeige war lediglich etwas niedrig, aber nicht bedenklich.

    Und so zischte es über den Baumkronen als auf einer kleinen Lichtung, nahe der Ortschaft Ellington, eine Firefly Serie 3 ihre Seitentriebwerke in Richtung des Bodens eindrehte und ihre Landestelzen sich auf der weichen Wiese herabsenkten. Vögel, denen das Spektakel nicht geheuer schien, flogen zwitschernd in Schwärmen aus den Bäumen. Die summenden Triebwerke beendeten ihre Arbeit, worauf erst ein Zischen und danach Stille folgten.
    Die Remedy war gelandet, nun galt es nur noch der Lazarus den Standort durchzugeben.
    Al lehnte sich über den Computer und sendete mit einem Tippen auf das Display ihren Standort an die Lazarus.
    "So, unser Date kann kommen", sagte sie grinsend zu Rene.
    Cat'it! :3

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  • Elaine wusste, dass sie auf eine Nachricht der Remedy für einen Rendevouzpunkt warten sollte. Als diese sich mittels eines kurzen akustischen Signals am PAD von Morgan als Cortexnachricht ankündigte, wurden sie kurz und knapp durchgegeben. Die Lazarus hatte bereits im Orbit auf die Remedy gewartet und so konnte die Crew der Demedy bereits eine halbe Stunde später die landende Sandfly in der weißen und Blauen Lackierung der Lazarus Inc sehen.
    Es war fast schon eine Punktlandung. Knape 50 meter trennte beide Schiffe nun auf der Wiese.
    Als sich die Luke öffnete kam Morgan in hemd, Weste und Melone heraus. Die Ärmel hochgekrempelt. Die Augen wie so oft durch eine Sonnenbrille geschützt. An der Hüfte nur sein Revolver. Kurz hinter ihm tapste Paracelsus aus dem schiff und ließ sich erstmal am Fuße der Laderampe zur Seite plumpsen um die Sonne auf seinem Fell zu genießen. Ein kurzes "Mau" verkündete das er sich hier erstmal nicht mehr weg bewegen würde.
    Der Doktor blieb am Fuß der Rampe stehen und wartete auf ein Lebenszeichen der Remedy.
  • Erhitztes Metall knallte beim Abkühlen, Dampf pfiff aus Überdruckventilen und ein leichter Dunst stieg über den Triebwerksgondeln auf, nachdem die Remedy aufgesetzt hatte.

    Summer öffnete die Rückenschleuse nahe der Messe, kniff andeutungsweise die Augen zusammen in der kühlen feuchten Waldluft und kletterte gerade so weit, dass sie sich umsehen konnte, ohne selbst ein all zu verlockendes Ziel zu bieten.
    Sie hatte davon gehört, dass die hiesige Bevölkerung nach einigen unschönen Zwischenfällen einen ziemlichen Brass auf alles hatte, was auch nur ansatzweise nach Unabhängigen aussah und ging daher auf Nummer sicher.

    Etwa fünf bis zehn Minuten lang, während die Triebwerke weiter abkühlten, drehte sie sich in der Schleuse stehend langsam um ihre eigene Achse und suchte die nähere Umgebung mit einem kleinen Feldstecher nach Anzeichen ungebetener Gäste ab.
    Dann schließlich steckte sie das Fernglas ein, wuchtete einen Werkzeugkasten voller Mess- und Diagnoseinstrumente aus der Schleuse und kletterte ebenfalls hinaus auf die Hülle der Remedy.

    Sie begann die Triebwerkszuleitungen, Steuerleitungen und alles andere an den Gondelpylonen, was von innen nicht zu erreichen war auf Verschleiß und andere Schäden zu untersuchen.

    Als sich nach einiger Zeit der blauweiße Rumpf der Lazarus auf sengenden Flammenzungen herabsenkte und Dr. Morgan mitsamt Schiffskatze auf die Rampe trat, warf sie ihm einen kurzen, aber zackigen Salut zum Gruße zu, ehe sie sich wieder ihrer Arbeit widmete.

    Ihre Arbeit war ihr sehr wichtig, aber die Form musste gewahrt bleiben.

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  • Die Laderampe der Remedy senkte sich gemächlich aber deutlich mit einem mechanischen Dröhnen. Noch während die wuchtige metallene Front sich in der Horizontalen befand und nicht den Grasboden berührte, ging Dewin sie bereits entlang. Sein Blick war eine Weile gut erkennbar in Richtung der Lazarus gerichtet, dann erreichte er das Ende der Rampe und machte einen längeren Schritt hinunter, um den Boden zu erreichen. Kurz sah er sich um und folgte den umliegenden Baumreihen, die beide Schiffe förmlich einrahmten. Dewin stemmte die Hände kurz in die Seiten und schlug die Lederjacke dabei etwas zurück. Diesmal trug er auch wieder das Holster mitsamt Waffe. Ein zufriedenes Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit, bevor er ruhigen Schrittes in Richtung der Lazarus ging, direkt auf den Doktor zu.
    "Schön dich wiederzusehen, trotz der Umstände", sprach Dewin und nickt leicht.
    Er erreichte Charles schließlich und blieb etwa auf zwei Schritt Abstand, um breit zu schmunzeln.
    "Ich hoffe ihr hattet einen guten Flug ohne Vorkommnisse."
    Kurz sah Dewin zur Seite und blickte auf Paracelsus, der sich sichtlich entspannt platziert hatte.
    "Und ich weiß jetzt schon, wer sich vor Freude gleich nicht halten kann", fügte er mit nüchterner Stimme hinzu, als er zum Kater sah.
  • Der Geschäftsmann mit Doktortitel sah zu der ihm unbekannten Frau. Er hatte auf Jiangyin sie nur mal kurz gesehen. Der militärische Gruß ließ einzig die rechte Augenbraue des bärtigen Mannes hinaufwandern. Sein Blick wurde zur Rampe gelenkt als sich diese absenkte und Dew heraus kam. Ein grinsen erschien auf dem Gesicht von Morgan ehe er Dew herzlich umarmte. Hier trafen sich zwei alte Freunde wieder. "Egal ob gut oder schlecht... wir sind immer für euch da."
    Der Doctor trennte sich von seinem ehemaligen Crewkameraden und sah ihn an, strich sich über den Vollbart den er mitlerweile trug. "So was ist nun aber das Problem, bzw der medizinische Vorfall?" Er wartete ab, was nun geschehen würde, oder was er zu hören bekam.
    Das alles interessierte den Kater nicht. Er genoss die Sonne und ließ seine Schwanzspitze ein wenig hin und her pendeln.
  • Dewin umarmte den Doktor ebenso herzlich und ein ebensolches Grinsen stahl sich auf sein Gesicht.
    "Schicker Bart", kommentiere der Kapitän der Remedy das ihm neue Aussehen von Charles. "Steht dir."
    Mit dem anhaltenden Grinsen ließ Dewin seine Augenbrauen wackeln und nickt ihm dem Doktor knapp zu, als er dessen abschließende Frage hörte.
    "Es gab einen kleinen Vorfall auf dem Schiff... dazu werde ich dir noch mehr sagen. Der Punkt ist, daß ich sichergehen möchte, daß Alana nichts abbekommen hat. Ich weiß, daß es ihr nach Jiangyin wieder ziemlich gut geht, spätestens wenn sie Paracelsus wiedersieht", meinte Dewin amüsiert.
    "Meine Bitte wäre sie einmal durchzuchecken... und eventuell noch jemanden aus der Crew. Aber dies kann ich schlecht einfordern, es liegt an dem Crewmitglied... das Angebot steht zumindest von meiner Seite, daß sich an die Lazarus gewendet werden kann."
    Er informierte den Doktor mit ruhiger Stimme und verschränkte dabei die Arme etwas.
    "Mag sein, daß ich etwas übervorsichtig bin. Aber nach dem was ich auf Jiangyin gesehen habe, ziehe ich gerne alle Register dies zu beheben", fügte er mit nüchterner Tonlage an.
    "Und wenn du gleich ein paar Minuten unter vier Augen hast, erkläre ich dir den Vorfall."
    Auch wenn die Umstände vielleicht nicht die besten waren, daß sie sich hier auf Verbena trafen. Aber dennoch behielt Dewin ein zuversichtliches Lächeln bei.

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  • Kurz nach der geglückten Landung streckte sich Alana zufrieden auf dem Sitz, unterbrach dies aber kurzerhand wieder. Sie stand auf, richtete sich das rosa Trägerkleid und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht als sie gemütlich zur Laderampe schlenderte. Sie war nicht mal aus dem Schiff getreten, da bemerkte sie schon etwas Kleines, pelziges im Gras liegen. Zwei spitze Ohren zuckten auffällig als sie vermutlich das recht laute und helle Quietschen von der blauhaarigen Mechanikerin vernahmen.
    "AAAAW <3"... Ein breites und fröhliches Grinsen malte sich quer über Al's Gesicht bei dem Anblick des Schiffkaters der Lazarus.
    Alana tapste vorsichtig, um den Kater nicht aufzuscheuchen, über das saftige Grün, vorbei an den beiden Herren, die sich freudig umarmten, und ging kurz vor dem schwarzen Kater in die Hocke. Mit ausgestrecktem Arm und leisem Schnalzen machte sie den Kater neugierig, bis er mit der Nase ein Stückchen näher kam. Sanft streichelte sie ihm über das Köpfchen und kraulte ihn unter dem Kinn. Sie freute sich scheinbar so über das Wiedersehen mit Paracelsus, selbst eine Explosion würde ihr gerade nicht auffallen, geschweige denn die freudige Szenerie zwischen dem Captain der Lazarus und Dewin oder ein allzu förmlicher Salut von Summer.
    Cat'it! :3
  • Jules richtete ihren Kopf in die Höhe und strich sich die Haare wieder zurecht, als sie sichergehen konnte, dass das Schiff nun entgültig auf dem Planetenboden aufgesetzt war. Sie nahm das feuchte Handtuch, dass sie sich bereitgelegt hatte und wischte sich den kalten Schweiß und den Dreck vom Mund, ehe sie auf die Beine kam und die Spülung der Toilette betätigte, ehe sie ihr Hemd wieder zuknöpfte und ihre Krawatte zurechtrückte. Mit einem Räuspern, dass sie unmittelbar bereute, versuchte sie ihren gereizten Hals wieder zu befreien. Den Geschmack von Galle wurde sie damit jedoch nicht los.
    "Ich hasse Landungen... ", murrte sie mehrfach vor sich her, während sie die Tür des Badezimmers, das neben der Krankenstation des Schiffs lag, hinter sich schloss und die ersten Schritte in Richtung des Frachtraums tat. Durch die geöffnete Laderampe sah sie noch den bezaubernden Saum eines von der Sonne geküssten und vom Wind gestreichelten altrosanen Sommerkleides, unter dem kleine Füße in großen, breiten Stiefeln munter das Metal hinunterliefen. Für einen Moment sah die blonde Frau dem sommerlichen Bild nach. Mit einem beherzten Seufzer nahm sie den vorbereiteten Picknickkorb zur Hand, den sie an den Toren der Luftschleuse bereitgestellt hatte, zog aus der Weste, die über ihren Arm gefaltet lag, eine rundliche Sonnenbrille heraus und setzte sie sich vorsichtig auf die Nase.

    Mit den ruhigen Schritten eines Spaziergängers betraten ihre ledernen Herrenschuhe das Metall der Rampe und sie nahm sich einen Moment, die Umgebung zu begutachten. Verberna. Da waren sie also. Ihr Blick strich über die wogenden Baumkronen, deren nahezu unwirklich grünen Blätter im leichten Wind aneinanderrieben und rauschten. Feuchte Erde und warme Luft waren eine willkommene Abwechslung von den Gerüchen von Öl und kaltem Stahl, den die Lüftungsanlagen des Schiffs verbreiteten. Kein Vergleich zu Räucherstäbchen. Unterbrochen wurde der Moment von dem beherzten Fiepsen, das Jules der Stimme einer ihr wohlbekannten Mechanik zuordnen konnte. Mit einem Schmunzeln sah sie unter Alanas Arm hinweg zu dem Kater, der von Liebkosungen und Streicheleinheiten wohl die nächsten Stunden nicht zu retten war. Jules steckte ihre freie Hand in die Tasche der Anzugshose und trat mit Korb und einem trockenen Lächeln bewaffnet an die versammelten Menschen heran.
    "Captain oder Doc. Was ist Ihnen lieber?", meinte sie kurzerhand und stellte das Lunch beiseite, um dem Mann, den sie zuletzt auf Jiangyin gesehen hatte, die freie Hand zu reichen.
  • Summer schloss den schnellen Check-Up ab; zufrieden mit dem tadellosen Zustand der überprüften Anlagen packte sie die Diagnoseausrüstung wieder in die Werkzeugkiste. Behände kletterte sie an der Hülle der Remedy nach oben, biss sich auf die Lippe, als ihr immer noch lädierter Arm mit einem stechenden Schmerz dagegen protestierte, dass sie ihn nicht mehr als wirklich unbedingt notwendig schonte und betrat das Schiff durch die selbe Schleuse, durch die sie es verlassen hatte.

    Ihr Weg führte sie in den Maschinenraum, wo sie den Werkzeugkasten ordentlich verstaute. Als sie weiter hinunter ging, fing ihre Nase einen mittlerweile vertrauten Duft auf und in der Tat sah sie Jules die Rampe hinunter schlendern, als sie durch das Schott zum Frachtraum kam.
    Während sie weiter nach vorne ging überprüfte sie mit geübten Blicken und Handgriffen ihre Kleidung und Ausrüstung und fingerte aus der links an ihrem Gurt hängenden Werkzeugtasche mit einer eigentlich geschmeidigen, aber durch die bläulich-grüne Schwellung leicht abgehackten Bewegung eine vorgedrehte Zigarette und einen Mikroschweißer.

    Sie blieb am oberen Ende der Rampe stehen, entzündete die Zigarette mit dem kleinen Brenner, den sie danach wieder einsteckte, inhalierte tief und musterte die Szenerie.

    Summer Davenport kl.jpg

    Ihr Blick blieb zuletzt auf Dr. Morgan und dem Captain hängen. Sie hub schon an, zu beiden hinunter zu gehen, hielt dann aber inne, als sei ihr Anliegen nicht all zu wichtig und als wolle sie sich nicht aufdrängen. Sie lehnte sich - halb auf Hab-Acht und halb entspannt - knapp außer Hörweite der beiden an den backbordwärtigen Hydraulikkolben der Laderampe und rauchte weiter, die Umgebung im Auge behaltend.
    Für den Moment hatte sie es nicht eilig.

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  • Charles sah zur restlichen Crew des Schiffes. und musste grinsen. Paracelsus wurde umsorgt, was dem Kater mehr als gefiel. Er streckte sich der Hand von Alana entgegen. Der Doc sah zu der nächsten Person die sich dazu gesellte und ergiff die Hand. drückte sie angenehm und ließ sie wieder los. "Doc reicht... Captain wäre streng genommen nicht die richtige Bezeichnung bei meiner Position." Er sah zurück zu Alana und nickte, nach dem er die Worte von Dew vernahm. Es sollte kein Problem sein Die Katzennärrin durchzuchecken. Zumindest wirkte sie aktuell in ihrer Bewegung nicht kritisch. Nun sah er wieder zur Köchin und schmunzelte: "Hier wird sogar gepicknickt? Ok Dew. Deine Crew scheint sich gut um dich zu kümmern."

    Paracelsus drehte sich auf den Rücken... uh das kraulen war schön. er präsentierte seinen Bauch. Schloss die Augen zur Hälfte und schnurrte.
  • Jules lächelte dünn und erwiderte den Handschlag fest, aber höflich. "Es würde meiner Arbeitsmoral nicht entsprechen, wenn die Möglichkeit für Lunch nicht gegeben wäre." Ihr Grinsen wurde breiter als sie einen Schritt beiseite machte um sich in den Schatten der Sandfly zu stellen. Dann nahm sie die Sonnenbrille von den Augen und nickte dem Doktor kurzerhand zu. "Wenn Sie die Zeit finden, sich meine Epistaxis anzusehen, wäre ich nicht undankbar. Das nimmt in der letzten Woche überhand."
    Jules Gesicht hatte die blasse Farbe des Landeanflugs noch nicht korrigiert und die geröteten Ränder um ihre glasigen Augen ließen einige Spekulationen bezüglich ihrer Gesundheit zu - auch wenn sie sich in den vergangenen 20 Stunden zunehmend wacher fühlte.

    "Achja, Capitano, unter den Sandwiches sind einige mit geräuchertem Fisch. Also aufpassen beim Zugreifen."
  • Dewin verfolgte mit einem Schmunzeln den Dialog zwischen Jules und dem Doktor. Eine kurze Windböe ging über die Grasfläche auf der die Schiffe gelandet waren, begleitet durch das schwach Rauschen der benachbarten Bäume. Immer noch mit verschrenkten Armen drehte er sich zu seinem Schiff, nickte Summer kurz zu und deutete ihr an, daß sie ruhig zur Gruppe aufschließen möge.
    "Danke für den guten Hinweis. Ich werde dem Geruch folgen", erwiderte Dewin amüsiert in Richtung der Köchin. "Werde schon 'was finden."
    Dann wendete er von ihr zu Charles mit einem leichten Grinsen.
    "Ich müsste lügen, wenn dem nicht so wäre. Das gute Essen trägt Einiges zur Moral bei, will ich meinen."
    Mit dem Satz nickt er Jules anerkennend zu und fuhr mit ruhiger Stimme fort.
    "Außerdem hat sich gerade damit erübrigt, ob das besagte Crewmitglied sich freiwillig meldet untersucht zu werden."
    Ein leichtes Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit und er wendete sich dem Doktor wieder zu.
    "Im Anschluß sollte Summer sich aber auch einmal durchchecken lassen. Ich hoffe die Zeit ist dafür noch da."
    Der Kapitän der Remedy machte eine flüchtige Pause.
    "Sollte es dich aus deinem Zeitplan werfen... vielleicht kann ich dich und deine Crew beschwichtigen, wenn ich Jules bitte für unsere Runde etwas zu kredenzen, daß wir wenigstens gemeinsam essen. Außerdem ist es schon eine Weile her, daß wir mal in Ruhe beisammen saßen."
    Kurz sah Dewin wieder zu der Köchin.
    "Wäre dies im Rahmen? Proviant wollten wir eh noch aufnehmen... und wenn der Doc dich durchgecheckt hat, können wir beide rüber nach Ellington um die Einkaufsliste abzuhaken."
    Geduldig blickte er zwischen Jules und Charles hin und her.
    "Der Rest der Remedy ist bestimmt nicht abgeneigt über ein ausgedehntes Essen. Dann machen wir das Beste aus diesem Rendezvous."
    Ein leichtes Schmunzeln bildete sich auf Dewins Gesicht.
  • Auf Dewins Geste hin ging Summer mit präzisen Schritten, an denen erst im Näherkommen die leichte Andeutung eines Hinkens zu erkennen war,
    die Rampe hinunter auf die Lazarus zu, sodass sie ankam, als er gerade das "ausgedehnte Essen" erwähnte.
    Sie stand kerzengrade, wartete Dewins Worte ab, lächelte Dr. Morgan höflich zu und reichte ihm mit den Worten
    "Summer Davenport, Schiffsingenieurin, seit Jiangyin unter Captain Callahans Kommando. Erfreut, Sie kennen zu lernen."
    die Hand zum - sollte Morgan einschlagen - ehrlichen, gerade so nicht zu festen Händedruck einer Frau, die es gewohnt war, Dinge anzupacken.

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  • Auch der zweiten Frau wurde die Hand gereicht. Eine kurze Inspektion von oben bis unten. ehe er nur eine Frage stellte: "Wie lange ist Ihre Entlassung aus der Armee her?" Der Blick des Mannes fixierte ihre Augen und ihre Gesichtsmimik dabei. Anschließend ließ er die Hand los und sah wieder zu Dew. "Gut also ich denke die drei Damen sollten als erstes durchgecheckt werden. Danach jeder der möchte. Ich denke wir fangen mit Miss Alana an. So kann in der Zeit das Picknick vorbereitet werden, und sie" er wandte sich an die Ingenieurin "können Ihre Arbeit noch beenden, und sich säubern ehe ich Sie untersuche."
    Mit den Worten wollte sich der Doktor abwenden um wieder die Lazarus zu betreten. Damit er mit der ersten Untersuchungen beginnen kann.
  • Summer hob bei Dr. Morgans Frage eine Augenbraue und ließ ihn zu Ende sprechen, bei seinen letzten Worten indes zogen sich ihre Brauen ein wenig zusammen und zeigten so einen Hauch ihres Missfallens darüber, dass der Doktor ungebeten ihre Hygiene in Frage stellte.
    Als ob sie nicht wüsste, dass man zu einer Untersuchung nicht verdreckt erschien.
    Zu gerne hätte sie ihm dazu ein paar geharnischte Takte diktiert, doch die Form musste gewahrt bleiben.

    Und so entgegnete sie freundlich, in für sie nicht untypisch steifem Konversationstonfall:
    "Ich habe meinen Abschied vor einer kleinen Weile eingereicht...
    Wenn ich es recht bedenke, muss das in etwa zum Zeitpunkt meines letzten Bades gewesen sein."

    Über ihre Lippen huschte ein kurzes, süffisantes, beinahe schalkhaftes Lächeln, wie um ihrer ironischen Riposte etwas die Spitze zu nehmen.
    Zwar hatte der Doktor in ihren Augen die Etikette verletzt, aber ein Duell wäre sicherlich übertrieben gewesen.

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  • Ein leichtes schmunzeln ließ die Lippen des Docs kräuseln. "Oh ich sehe die Allianz hat eine neue Zeitrechnung etabliert. Badezyklen." Ein Blick ging zu Dew mit einer unausgesprochenen Frage, ehe er wieder sich an die Ingenieurin wandte. "Lassen sie mich raten. Sie waren beim Militär eine Offizierin und sie stammen von den zentralen Planeten des Cores... Bernadette, Londinium vieleicht auch Sihnon... oder entstammen einer Adelslinie von Persephone, da bin ich mir noch nicht ganz sicher... Nun daher möchte ich Sie willkommen heißen im Rim. Die Planetenumlaufzeit entspricht im Durchschnitt 6 volle Badezyklen ihrer Bewohner."
    Mit den Worten wandte er sich ab, und ging wieder in sein schiff. Ließ die Ingeneurin stehen. Paracelsus hob den Kopf als sein Herrchen vorbei ging und maunzte kurz, blieb aber liegen.
  • Verfolgte mit einem leichten Schmunzeln die Unterhaltung mit verschränkten Armen. Beiläufig sah er gelegentlich zu Jules und Alana, wobei Letztere fleißig mit dem Schiffskater der Lazarus beschäftigt war. Auf den fragenden Blick von dem Doktor hob Dewin vielsagend die Schultern ein kleines Stück, während das Schmunzeln deutlich blieb.
    "Shiny. Dann wissen wir ja, wer zuerst dran ist...", sagte er und blickte zu Alana.
    Die zeigte nur keinerlei Anzeichen einer Reaktion, den da war ein Kater... und wo der Kater war, blieb Alana. Der Kapitän der Remedy seufzte nüchtern und wendete sich kurz zu Jules.
    "Gut, dann bereiten wir das Picknick vor."
    Im nächsten Moment sah er wieder zur Mechanikerin der Remedy.
    "Al..." , sprach Dewin etwas deutlicher und hielt eine kurze Pause. "Der Doktor wird dich zuerst durchchecken. Und keine Sorge, der Kater wird nicht weg sein, wenn du wiederkommst. Wenn er dir eh nicht hinterläuft."
    Kaum daß er zuende gesprochen hatte, begann Dewin sich in aller Ruhe eine Zigarette zu drehen.
  • Es dauerte nicht allzu lange, bis sich die Landgänger wieder in ihren eigenen Gedanken verloren hatten. Kaum hatte Dewin es geschafft, Alana von Paracelsus zu lösen und die Mechanic, wenn auch mit zerknautschtem Blick und patzigen Flüchen, zu ihrer Untersuchung zu bewegen, hatte Jules den Picknickkorb abgestellt, die blau-rot karierte Decke auf der Lichtung ausgebreitet. Mit der gleichen Präzision, die sie auch in der Messe der Remedy an den Tag legte, richtete sie Teller und Essen an. Sie ging die Stufen zum Frachtraum der Firefly hinauf, griff sich einige Kissen und Wolldecken, die zur bisherigen Dekoration des Schiffs gehörten und brachte sie zu dem Picknickplatz, an dem Dewin sich bereits eines der Sandwiches genommen hatte - ohne Fisch. Schmunzelnd reichte sie ihm ein Kissen und nahm ebenso für den Moment Platz. Noch während Alana zur Untersuchung war, senkte sich die Abendsonne weiter über die Baumkuppen hinab. Sogar Paracelsus schien es auf der Rampe zu schattig zu werden. Andererseits könnte es am Fisch gelegen haben, dass der Kater sich zu Dewin gesellte und auf der Picknickdecke einrollte, kaum dass Jules eine Scheibe Lachs von einem der Brote gezogen und dem Kater gegeben hatte. Mit mürrischer Miene sah Jules zu Dewin hinauf, der die Streicheleinheiten seines Schiffskochs mit einem amüsierten Grinsen kommentierte. "Erzähl's einfach nicht Alana, ja?"

    Es dauerte nicht lange, da war Summer ebenfalls wieder zu ihnen gestoßen. In wenigen Augenblicken hatte die aufmerksame Frau sich einen Überblick über die Situation verschafft und weigerte sich, trotz der abendlichen Ruhe, ihre Hab-Acht Haltung durch gemütliches Herumlungern auf einer Picknickdecke zu ruinieren. Mit einem glücklichen Hopser und einem lauten Miauen wurden sich die Crewmitglieder darüber bewusst, das Alanas Arzttermin vorbei war. Dewin, der die Landung auf Verbena gelassener nahm, als Jules es für menschenmöglich hielt, hatte sich eine Zigarette gedreht und war zu einem Spaziergang über die Lichtung aufgebrochen. Es dauerte einige Momente, bis er vom Rande der Lichtung und seinem damit einhergehenden Spaziergang zu den anderen aufgeschlossen hatte.
    "Na dann, Summer. Du bist dran.", sagte Jules, die inzwischen die Sonnenbrille abgesetzt und sich selbst an einem Sandwich mit Kräuterquark und Schinkenstreifen bedient hatte.
    Summer hob lediglich eine Augenbraue und nahm der Smutje gegenüber eine gekonnt freundliche, jedoch deutliche Haltung an. "So wie ich den Doktor verstanden habe, bist du zuerst dran, Jules."
    Jules hob den Kopf ein Stück und lehnte sich auf einen Arm zurück. "Ladies first."
    "Das kommt nicht in Frage. Dein Zustand übersteigt meine Verletzungen. Diese kleine Blessur kann warten."
    "Summer, die kleinen Blessuren sind schneller behandelt. Und ich würde mir gerne nach einigen Jahren ohne Untersuchung die Zeit nehmen. Also sieh' es als Egoismus oder nicht, aber: Ladies first."
    Es dauerte einen Moment, in dem Summer sich nicht viel ansehen ließ, sie das Gesprochene aber offensichtlich evaluierte. Schließlich nickte sie lächelnd. "Diesen Grund lasse ich gelten."
    Jules seufzte schwer, als Summer in Richtung der Lazarus verschwand und Alana passierte, die in heller Vorfreude neben Paracelsus Platz nahm und von neuem damit begann, das Tier mit Zuneigung zu überschütten.
    Tatsächlich schien es sich bei Summers Verletzungen um nicht mehr als einige Kratzer zu handeln. Sie kehrte schneller zum Picknick zurück, als Jules vermutet hätte. Kaum marschierte die Mechanikerin mit strammen Schritten auf ihre Gefährten zu, da hatte Jules sich bereits erhoben, die Weste aufgeknöpft und Dewin und Alana, die in ein Gespräch über die Dekoration der Remedy verwickelt waren, mit einem nicht ganz ehrlichen Lächeln bedacht. "Wenn's zu kühl wird oder zu lange dauert, wartet bitte nicht auf mich. Achja und wenn ich in zwanzig Minuten nicht zurück bin, informier meinen Captain." Ihr Grinsen wurde schnell wieder fahl und ohne auf eine Antwort zu warten trat Jules ihren Weg zum ersten Arzttermin an, den sie in vierzehn Jahren gemacht hatte. Sie kratzte sich über den linken Arm, dessen Ärmel hochgekrempelt war und nickte Doc Morgan ernst zu, kaum, dass sie die Lazarus betreten hatte und seine Sillouette im Zugang des Schiffs wahrnahm.
    "Also dann.... Doc. Fangen wir an."


    Als Jules die Lazarus verließ, war der Abend bereits vorbei und der Picknickplatz wie leergefegt. Es war kühl geworden, aber mit einem gewissen Anflug von Rührung nahm sie wahr, dass ihre Kameraden aufgeräumt hatten. Ein müdes Lächeln und die letzten, verwischten Spuren von Blut unter der Nase, unterschieden sie von dem Bild einer Frau, dass ein fremdes Schiff betreten hatte. Sie trat wieder auf die Remedy zu und stieg die Frachtluke hinauf, zurück in ihren Safe Haven.