Aberdeen, Greenville - Moonrevel Fair 2526

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    • Aberdeen, Greenville - Moonrevel Fair 2526

      Die Nacht war brach herein und Ruhe kehrte auf dem großen Landeplatz nahe des Moonrevel Fair ein. Ein Großteil der Crews waren bereits entweder auf ihre Schiffe zurückgekehrt oder hielten sich in direkter Nähe im Grünen auf, zumindest hatte es den Anschein so still wie es geworden war. Nicht anders bei der Remedy, die sich als schwere Silhouette vor dem nächtlichen Himmel in Greenville abzeichnete.
    • Kaum hatte Jules die Gelegenheit dazu, schloss sie die Tür der Jahrmarktsküche hinter sich ab und rieb sich mit einem feuchten Tuch einen verirrten Blutfleck vom Hemd, der sich hartnäckig in den angesetzten Rüschen ihrer Kleidung versteckte. In ihrer Jaquettetasche stapelten sich die Einnahmen des Tages, die zu einem dicken Bündel gerollt waren und die Müdigkeit war heimlich und beständig in ihre Knochen gekrochen. Sie steckte sich eine Zigarette in den Mundwinkel, setzte sich auf die lädierte Bank, die sich hinter einem alten Baum vom Rest des Festplatzes verbarg und nahm einen tiefen Zug Nikotin. Die leisen Töne einer Gitarre drangen an ihr Ohr und verleiteten sie dazu, für einen Moment die Augen zu schließen. Durch die Stimmen und das letztendlich doch aufgekommene gelassene Gelächter drang das Plätschern des nahen Dorfteiches und das sanfte Geräusch, dass ein paar Schuhe auf dem Weg zu ihrem Sitzplatz hinterließen. Sie öffnete ihr linkes Auge und wischte sich verstohlen einige vereinzelte Blutstropfen unter der Nase weg, ehe sie sich erhob und die Silouette ihres herangetretenen Gegenübers mit einem deutlichen Schwang Nervosität, gepaart mit einem nahezu füchsischen Lächeln, in ihren Blick nahm. Sie pustete den Rauch ihrer Zigarette zügig aus und drückte die verbliebene Hälfte achtlos in den Aschenbecher.
      "Reden wir. Aber nicht hier."
      Und so verschwanden in der Dunkelheit der vergangenen Stunde zwei Personen aus dem hellen Feuerkreis des Dorfplatzes.



      In der Helligkeit eines freundlichen, milden Morgens zog Jules mit übernächtigten Augen die Kaffeekanne aus ihrer Halterung. Der Nebel, der sich fast kniehoch ins Tal gelegt hatte, wurde von den ersten warmen Sonnenstrahlen bereits vom angrenzenden Feld verdrängt, als Jules um die Hütte herum ging und sich mit ihrer Tasse an den Tresen lehnte. "Ich bin mir sicher, Dewin hat nichts dagegen. Eher im Gegenteil. Wenn die Lazarus und die Remedy schonmal im gleichen Hafen liegen, kann man auch gemeinsam zu Mittag essen. Davon abgesehen, dass wir sowieso nach Tomiko Town wollten, um Proviant - und in Alanas Fall Klamotten - einzukaufen." Sie grinste schief und hob ihre Tasse in einer grüßenden Bewegung zu den Bewohnern von Greenville, die an ihr und dem Doc vorbeigingen. "Vielleicht bekomme ich in der Stadt ja sogar ein Schachbrett. Dann wird's nicht langweilig."

      Langsam kam Leben in die Crews. Obwohl der eine oder andere Besucher des Festes sich bereits verabschiedet hatte und die Laternen träge vom Wind angeschaukelt wurden, konnte man die Stimmung des gestrigen Abends noch deutlich spüren. Bunte Papiere und die kleinen Weisheiten aus Glückskeksen lagen um das Lagerfeuer herum und versprachen eine sonnige Zukunft oder warnten vor schlechten Angewohnheiten. Kaum dass sie den Tresen aufgeräumt und den hinzugestoßenen Crewmitgliedern der Lazarus Inc. Kaffee und Tee gereicht hatte, brach sie einen der verbliebenen Kekse auf und klopfte sich die Krümel von der Hand, ehe sie sich den süßlichen Keks zwischen die Zähne steckte und das Papier auf ihrer Hand glatt strich, um es zu lesen.

      Die Stärke an einem Gefühl erkennt man an den Opfern, die man bereit ist dafür zu geben.


      Sie schmunzelte. Die Sonne stand nun über die naheliegenden Dorfhäuser hinaus und kitzelte an ihrer Nase, als Sash mit einem Becher in der Hand bereits begann, ihre gemeinsame Kneipentour zu planen. Sie nahm am Rande wahr, wie jemand ein helles Haar von Charles Mantel zog und unter Gelächter wage Vermutungen angestellt wurden, weshalb die Ringe unter seinen Augen solcherlei Dimension angenommen hatten. Über den Pfad zu den Landeflächen schlurften auf dem von Nebel angefeuchteten Boden zwei leichte Stiefel, deren unregelmäßiges, schmatzendes Geräusch einen Anhaltspunkt darauf gaben, wessen Nase vom Duft des frischen Kaffees angezogen wurde.
      "Guten Morgen, Capitano. Kaffee ist schon fertig.", trällerte Jules mit einer für sie unüblichen guten Laune und streckte dem verschlafenen Gesicht ihres Kapitäns eine der Jubiläumstassen hin. "Vorsicht, heiß."


      [Anmerk.: Zeitpunkt des letzten inoffiziellen Intime. Neupost in Absprache. Korrekturen möglich: Bitte um PN.]
    • Noch sinnlich beschwingt von der Zeit, die sie mit der Companion Shivaja verbringen durfte und ein wenig beschickert von der etwas reichhaltigeren Menge 手节, die sie sich für den Landurlaub gegönnt hatte, war Summer in ihre Kajüte zurück gekehrt, aus ihren Klamotten geklettert
      und erstmals seit längerem binnen Sekunden, mit der Andeutung eines seligen Lächelns eingeschlafen.

      Doch während Shivajas Gesellschaft Balsam für Summers Seele gewesen war, hatten ihre neugierigen Fragen über Summers Leben
      und Summers beinahe bedingungslose Offenheit gegenüber Companions ihre Erinnerung aufgewühlt und vieles zu Tage gefördert,
      was Summer sonst so tief wie möglich zu vergraben pflegte. Und so führten ihre Träume sie wieder einmal in die Vergangenheit.

      Sonnenaufgang

      Schwer atmend schreckte Summer aus dem Schlaf.
      Wieder einmal hatte sie in Nerven versengender Detailfülle miterleben müssen, wie der Kommandant des Allianzkreuzers I.A.V. 统御 auf Anweisung einiger seltsamer Leute mit Anzügen, Sonnenbrillen und merkwürdig blauen Händen die Besatzung des aufgebrachten und im Hangar der 统御 stehenden Kolonieschiffes Mayflower hinrichten ließ, nachdem bei einer (angeblichen?) Routineinspektion an Bord gesuchte Flüchtlinge entdeckt worden waren.
      Sie war damals die Leitende Ingenieurin der 统御, hatte einige Meter weiter oben hinter einem Gitter in einem Wartungsschacht gelegen
      und hatte das Massaker hilflos mit ansehen müssen, während sie kaum zu atmen wagte, da sie sich schon denken konnte, wie die Blauhände mit unliebsamen Zeuginnen verfahren würden.
      Als einige Wochen später ihre Dienstzeit auslief, war sie ihrem Gewissen gefolgt und hatte der Allianzflotte und gleichsam der Allianz den Rücken gekehrt,
      doch die Träume und die Schuldgefühle blieben.

      Kalkweiß und zitternd kleidete sie sich an und warf sich einige Hände Wasser ins Gesicht, steckte in demonstrativ durchexerzierter Routine ihre Haare zusammen und drapierte ihr Schiffchen auf der Duttfrisur, millimetergenau im richtigen Winkel geneigt.
      Der Sturm aus Bildern und Gefühlen tobte noch immer in ihr, aber das Ritual half ihr, sich soweit zu fangen, dass sie ihre Kajüte verlassen konnte.

      Mit jedem Schritt sicherer werdend durchquerte sie die Remedy und als sie die Frachtrampe hinunter schritt, hatte sie sich zumindest leidlich wieder im Griff.

      Summer ließ sich vom Kaffeeduft zu Jules führen ("Guten Morgen!") und nahm eine Tasse des schwarzen - und in ihrem Fall reichlich gesüßten und aufgehellten - Goldes mit höflichem Dank entgegen.
      Sie setzte sich etwas abseits mit kerzengeradem Rücken an einen der Tische, wo sie sich einen dick gedrehten Sargnagel ansteckte, die MPi aus ihrem Schenkelholster und ein Wartungsset aus ihrem Gürtel nahm und das Schießeisen mit an Besessenheit grenzender Akribie zerlegte und reinigte.
      Während sich um sie herum eine würzig riechende Rauchwolke bildete, ließ das Zittern ihrer Hände langsam nach.



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      手节 (Shǒu jié): Weed
      统御 (Tǒng yù): Dominanz

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Summer Davenport ()

    • Jules sah Summer einen Moment nach und hielt die Frau, die ihren morgentlichen Kaffee erneut mit Waffenpflege in Verbindung brachte, im Blick, bis sich ein weiteres, bekanntes Gesicht an den Kaffeestand anschloss.
      "Guten Morgen! Wann gibt's Frühstück?
      Sash ließ bei seinem breiten Grinsen die Zähne durchblitzen und schob sich neben Jules an die Theke. Mit der Zigarette im Mund schob sie eine dampfende Tasse auf ihn zu und ließ anschließend die Ellbogen wieder hinter sich auf dem Holz der Bude ruhen. Sash sah einen Moment zur Tasse. Entschuldigend hob er eine Hand und lächelte nun etwas dünner. "Danke Jules. Aber ich trink' doch gar keinen Kaffee. Aber gönn' du ihn dir ruhig." Jules blieb stumm und schielte aus dem Augenwinkel zu dem drahtigen Mann hinauf, ehe sie eine Whiskeyflasche aus der Ecke zog und ohne weitere Worte den Kaffee damit auffüllte. Sash sah betroffen auf die gluckernde Flasche und murrte schlicht."Der gute Whiskey..."
      Sie stellte die Flasche beiseite und nahm mit ihrer linken die Zigarette aus dem Mund, atmete den Rauch aus und wandte sich dann zu ihrem Gast, ehe sie die Tasse an ihre eigenen Lippen hob und genüsslich daran schlürfte. "Oy Sash. Was willste dann zu den Pancakes trinken. Kakao?"
      "Kakao klingt gut, ansonsten tut es auch ein Glas Wasser m... "
      "Mit Zitrone? Minze?", sagte Jules beiläufig, griff über den Tresen und schnitt eine Zitrone an, die sie auf einem kleinen Untersetzer neben einen Krug Wasser stellte und sich nach einem sauberen Glas streckte, dass sie ihrem Bekannten dazustellte. "Und, schon Hunger?"
      "Zitrone. Danke." Er sah auf die angeschnittene, frische Zitrone. "Woher wusstest du... ?"
      Einen Augenblick später zog er die Schultern hoch. "Egal. Ja, ich hab schon Hunger –aber ich warte gerne auf die anderen, damit wir gemeinsam frühstücken können."
      "Passt.", brummte die Köchin und zog einen Hocker heran, mit dem sie sich in eine sonnige Ecke setzte, die rundliche Sonnenbrille von ihrer Stirnauf ihre Nase schob und erneut an dem gepunchten Kaffee deutlichhörbar schlürfte. "Weißt du eigentlich, was das beste daranist, Smut zu sein?"
      Sash füllte sich seinGlas mit Wasser und warf einen Zitronenschnitzer hinein, ehe er sichzu Jules in die Sonne setzte. "Es gibt immer das zu Essen, was du magst?" Er nahm einen Schluck und ließ sich die Sonne auf den Pelz scheinen.
      "Nah. Ich koche ja für andere, nicht für mich." Jules grinste und schielte unte rder Sonnenbrille hindurch. "Aber ich darf im Dienst trinken."
      Sash zuckte zusammen, schluckte kräftig und verfiel in schallendes Lachen. "Oh man, Jules." Er grinste über beide Ohren und stieß sie in die Seite. "Ja, Trinken ist schon was schönes, aber es muss nicht immer sein."
      "Nicht immer. Aber öfters. Hehe."
      "Immer wenn es einen Anlass dazu gibt." Seine Gesichtszüge verhärteten sich. Er starrte in den Himmel und senkte seine Stimme ein wenig. "Ich muss da immer etwas aufpassen, mit dem Trinken. Ich verliere sonst die Kontrolle über mich selbst und meine dunkle Seite." Errichtete den Blick wieder zu Jules und lächelte. "Außerdem vergesse ich dann noch mehr Dinge, als ich so schon tue."
      Jules nickte schlicht. "Ah. Also lieber Tee und Wasser. Is' verstanden. Für dich also höchstens ein einzelnes Feierabendbierchen." Sie schlürfte erneut an der Tasse, verschluckte sich jedoch und prustete kurz los, während sie sich mit der Faust aufs Sternum klopfte und Sash ihr dabei unterstützend auf den Rücken trommelte, sie den halben Kaffee über den Rasen verteilte und räusperte sich anschließend mit schmerzverzerrtem Gesicht. "Fuck. Mein Hals. Ich hätte die letzten Tage doch mehr schlafen sollen... ", sprach sie mit deutlichem Bruch in der Stimme und zog ihre Nase geräuschvoll hoch.
      Sash sah fragend zu Jules hinab. "Charles und du hättet echt mal ein bisschen schlafen können. Ihr hättet euch eure Gespräche auch auf mehrere Tage aufteilen können." Er lachte kurz auf. "Nicht, dass du dir bei den kalten Nächten noch was weggeholt hast. Lass es am besten auch nochmal von Charles checken, wenn ihr wieder stundenlang das Labor zum Quatschen blockiert. Gut, dass wir keine Kunden hatten." Erneut schallte sein Gelächter über den Vorplatz des Dorfes.
      "Ich kann nix dafür, wenn Charles mir nichts dafür berechnet hat." Sie nahm erneut einen Schluck, verzog das Gesicht und sprach mit der Stimme einer Eisenfeile weiter. "He, ich hab etwa 10 Jahre keinen Arztbesucht. Geschweige denn freiwillig. Ich mag Arzttermine nicht besonders. Is' jetzt halt ein bisschen was nachzuholen."
      "Alles gut", schmunzelte Sash, "Ich bin bloß immer so furchtbar neugierig, aber ich hab halt keine Ausbildung und nen guten Rat hab ich wahrscheinlich auch nicht. Ich möchte nur hören, was die Leute so erlebt haben. Gerade bei dir interessiert es mich." Er kratzt sich verlegen am Hinterkopf und nahm kaum wahr, wie Jules die Zähne bleckte und Sash einen Atemzug lang fixierte. Unruhig kratzte sie sich mit den Fingernägeln ihrer freien Hand über den Unterarm, dessen Ende immer noch eine tropfende Kaffeetasse beinhaltete. "Aber jeder hat halt seine Geheimnisse und das ist wahrscheinlich auch besser so."
      Einen Moment schwieg sie und schätzte ihr Gegenüber ab, ehe sich ihr Blick wieder entspannte. "Ha! Tauschen wir jetzt Seemannsgarn aus?"Jules lachte und zog sich eine Zigarette aus der Weste, ehe sie aufstand, an ihren Brenner im Camp ging und die Gasplatte kurzerhand anwarf, um sich die Zigarette anzustecken. "Erinner mich dran, dass ich noch 'n neues Feuerzeug brauche."
      "Haha, ja, Seemannsgarn! Soll ich dich in Tomiko Town erinnern oder vorher?"

      Jules paffte ihre Zigarette an und betrachtete die Glut einen Moment. "Ich hab mal einen Allianzoffizier duelliert. Mit einer Pfanne.", sagte sie beiläufig und zog einen inzwischen erkaltenden Pfannkuchen aus dem Wok. "Und erinner mich in Tomiko. Heißt das, du kommst mit einkaufen?"
      "Dachte du könntest ne kräftige Person zum Tragen der Lebensmittel gebrauchen. Musst ja schließlich für eine recht große Menschenansammlung kochen. Denke, dass Jacob mich heute nicht mehr braucht und ich sitze nicht gerne sinnlos rum." Er nahm einen ordentlichen Schluck Wasser zu sich und guckte Jules interessiert an. "Du hast nen Allianzoffizier mit na' Pfanne verprügelt? WOW .... Was hat er angestellt? Wirst ihm ja keine gezimmert haben, weil dir sein Gesicht nicht gefallen hat."- "Er ist mir an den Arsch gegangen." Jules schob einen neuen, heißen Pfannkuchen aus dem Wok auf den Teller und grinste kampflustig in Erinnerungen schwelgend, die Zigarette im Mundwinkel gefährlich schief hängend, als sie den Teller vor Sash abstellte."War nich die beste Idee, die der Kerl je hatte."
      Sash betrachtete sein Frühstück und grinste über beide Ohren, so dass seine Zahnreihen erneut zu sehen waren."Na dann war die Reaktion absolut berechtigt! Ich musste in Nyjeng's geile Schnitten auch einige Allianzler vor die Tür setzen, die Ihre Finger nicht bei sich behalten konnten, während der Shows. Die denken auch, die dürfen alles. Schon die eine oder andere Keilerei mit denen gehabt, aber auch mit genug anderen Gesindel."
      Jules nahm ihren Hocker aus der Ecke und setzte sich ihm gegenüber, stützt die Ellbogen auf die Knie und nimmt einen tiefen Zug der Zigarette, ehe sie ihm mit verschwörerisch zusammengekniffenen Augen zunickt. "Erzähl mir mehr von den Schnitten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Giacomo Jules ()

    • Sash erwiderte den Blick, hielt inne und begann mit einer verträumten Stimmlage zu sprechen. “Oh, wo fang ich da an …. Unsere beste Kellnerin heißt Scarlett. Scarlett ist eine attraktive, kurvenreiche Frau mit großen, grünen Augen und langen, braunen Haaren. Als ich sie das letzte mal sah, trug sie ein schwarz-glitzerndes, eng anliegendes Kleid, welches ihre Figur verführerisch betonte. Das Kleid war nicht ganz knielang und hat einen tiefen Ausschnitt. Außerdem trug sie schwarze halterlose Strümpfe, bei denen der Ansatz der Spitze zusehen war, bevor der Rest unter dem Kleid verschwand. Passend zum restlichen verführerischen Outfit, hatte Sie schwarze High Heel Pumps aus feinen Glattleder mit hohen Pfennigabsätzen an.” Sash nahm einen weiteren großen Schlug von seinem Wasser und zerlegte neben bei denPfannkuchen in mundgerechte Happen. “Bei meiner Mum arbeiten so viele tolle Frauen und alles auf freiwilliger Basis und keine muss etwas machen, was sie nicht möchte. Aus diesen ganzen Mädchen sticht aber eine ganz besonders heraus. Ihr Name ist Shila. Shila weiß, was sie für verzaubernde Augen hatte und ihre verführerische Vorstellung mit ihrem makellosen Körper standen diesen Augen in nichts nach, ganz im Gegenteil, alles zusammen bildete einen wahrgewordenen Traum, sag ich dir.” Sash starrte unbewusst direkt durch Jules durch, die aufmerksam lauschte, und schaute verträumt.
      “Sie ist die mit Abstand beste Tänzerin im Bordell meiner Mutter. Wenn sie auftritt, ist der Laden immer voll. Shila hatte es nicht einmal nötig mit einem Kunden zu schlafen, da sie bei ihren Bühnenshows und Privattänzen genug Trinkgeld einnahm. Sie flirtet gerne mit mir, setzt ihre Reize ein um mich zu verführen und lässt mich dann eiskalt stehen, aber ich bin das schon gewohnt.”
      Während er sprach wollte er sich eins der vorbereiteten Häppchen in den Mund stecken und verfehlte grandios. Jules lehnte sich in ihren Stuhl zurück, hob den Blick gegen den Himmel und überschlug die Beine mit einem genießerischen, seeligen Gesichtsausdruck.

      "Klingt verdammt gut. Wenn das Bier jetzt noch günstig genug ist, dass ich den Damen meine Dollar entgegenwerfen kann, bin ich definitiv für einen Landgang. Kannst mir ja mal die Koordinaten geben. Mir fällt bestimmt etwas ein, womit ich die Remedy in die richtige Richtung gelenkt bekomme... irgendwann."
      Jules seufzte leicht und drückte die Zigarette in einen kleinen Messingaschenbecher aus, der in der nahegelegenen Sitzecke auf einem Schemel stand, ehe sie direkt einen neuen Glimmstängel zwischen die Lippen nahm und mit zusammengekniffenen Zähnen weitersprach.
      "Ich könnte dir von Vanity erzählen, aber Debby ist eher dein Typ, denke ich. Eine richtige rockige Röhre. War leider für einige Monate nicht im Dollhouse, weil sie Urlaub hatte. Man hat wirklich gemerkt, dass sie fehlt. Verführerisch süß, einen halben Kopf kleiner als ich noch. Aber eine lockige, rote Mähne mit richtig scharfen, dunkelbraunen Augen. Diese eine Lederhose... da konnte man bis zur Hüfte hoch an beiden Seiten die Haut sehen. Hochgeschnürtes Biest. Aber wenn die den Mund aufgemacht, erschlägts dich. Stimme wie ein Dampfhammer. Geht dir richtig in den Kopf rein. Bei ihren Shows ist echt keiner sitzen geblieben. Da war richtig Bewegung im Spiel." Sash wippte bei Jules Ausführungen mit dem linken Bein die ganze Zeit auf und ab. “Sagt mir unbedingt vorher Bescheid, wenn ihr in Santo Landgang habt. Da braucht ihr die ersten Biere nicht bezahlen - und eine gratis Bühnenshow in unserem VIP Bereich kann ich auch organisieren. Also Nyjengs geile Schnitten findet ihr unter den planetaren Koordinaten 13.335082° 52.504818° in der Kleinstadt Ruber Lumen auf Santo im äußeren White Sun System. Was die Beschreibung von Debby angeht, klingt echt nach meinen Geschmack, dürfte ruhig ein bisschen größer sein, aber ansonsten sehr interessant. Ich brauch zum Glück keinen weiteren Grund als ‘Hey Cap. lass mal ins Dollhaus gehen, es wurde von Jules, Dew und Alana empfohlen’, aber halt auch nur, wenn es die Zeit zulässt."

      Jules schmunzelte und deutet auf Sashs Bein. "Nervös? Oder denkst du zuviel an Frauen?", lachte sie und zog ihr Cortexpad heraus, um sich etwas zu notieren. "Ich denke, ich bin gleich mit der Proviantliste für die Woche fertig. Achja... kannst du eigentlich kochen?" - “Nee, hab dafür nicht das Geschick und auch nicht die Geduld. Wahrscheinlich auch nicht das Interesse. Ich esse aber gerne. Das mit dem Bein ist nur nen Tick, das kommt und geht wann es möchte.” Jules zog mit Präzision eine Augenbraue hoch und zuckte bewusst enttäuscht mit den Schultern. "Naja, dann bringe ich es dir halt nicht bei." Jules Augen blitzten berechnend. "Ich meine ja bloß... kochen können kommt bei den meisten Ladies gut an." - "Mit einer Lehrerin habe ich es noch nie probiert. Nach Rezept raste ich regelmäßig aus. Ich würde es auf ein paar Versuche ankommen lassen. Wenn du noch dazu bereit wärst."
      Spiel, Satz und Sieg.
      "Vergiss Rezepte. Ohne Gefühl geht da gar nichts. Und Übung, jede Menge. Weiß ja nicht, wieviel Geduld fürs Kartoffeln schälen du mitbringst." Sie lächelte listig und beäugte Sash füchsisch. "Und in der Küche bin ich nicht so ein sanftes Gemüt wie sonst." Sash lachte herzhaft und klopfte sich auf den wippenden Oberschenkel. “Ich bring eine Menge Geduld beim Kartoffeln schälen mit. Die Frage ist eher, hast du genug Geduld, um auf die Kartoffeln zu warten.”
      "Wir werden sehen. Erstmal wird gleich Streichhölzer gezogen, wer Alana die Einkäufe nachtragen darf. Dabei wollte ich mit Rene essen gehen. Mhmmm." Jules spielte mit einem Kettchen um ihren Hals, an dem eine seltsame Messingkonstruktion hing und schloss müde gähnend die Augen. "Komm du bist doch genug gebeutelt, durch die durchzechten Nächte. Ich gehe mit Alana einkaufen, schlimmer als mit Nyjengs geilen Schnitten einkaufen zu gehen wird es schon nicht sein." Er pochte mit den Knöcheln gegen das Holz der Sitzecke. "Hat der Anhänger was zu bedeuten?" - "Glaub mir, es geht schlimmer. Außerdem lasse ich es nicht zu, dass du in ihre Umkleidekabine spickst." Jules hob wissend eine Augenbraue und sah dann auf das Stück mechanisches Glas und Metall in ihrer Hand. "Was? Ach, das. Ein altes Andenken an einen Moment, den ich nicht vergessen darf."
      “Ich würde nicht in die Umkleide spicken, hab ich nicht nötig. Aber ich würde wohl immer die Kleidungsstücke, welche durchsichtig sind oder nicht mehr viel Fantasie zulassen, empfehlen.” Er zwinkerte Jules wissend zu. “Ich habe auch etwas, was mich steht’s an einen Tag in meinen Leben erinnern soll. Dies ist aber leider nicht sowas Handfestes.”
      "Ach weißt du, das mit der transparenten Unterwäsche habe ich auch schon versucht... "murmelte Jules und driftete ab, als die nächsten mehr oder weniger ausgeschlafenen Gesichter aus ihren Schiffen krochen. "Ichglaube, wir sollten das Thema wechseln. Gleich wirds hier ganz schönerTrubel sein."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Giacomo Jules ()

    • "Okay, vllt. bist du einfach zu direkt. Lass mich mal mit Alana einkaufen gehen, dann kannst du schön mit René essen gehen und anschließend helfe ich dir mit den Lebensmitteln. Natürlich erinnere ich dich dann auch an dein Feuerzeug." Sash zog sein PDA aus seiner Hosentasche und machte sich ein paar Notizen. "Wenn ich es nicht schaffen sollte, Alana von einem Kleidungsstück zu überzeugen, welches dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, dann bezahle einen Privattanz mit Anfassen bei Shila für dich. Aber behalte die Finger bei den von ihr erlaubten Stellen." Sash guckt Jules bei diesen Worten mit ernster Mine an und reicht ihr die Hand zum Deal. "Wenn du einschlägst, dann wechsle ich auch das Thema."
    • Ob es der Kaffee war? Es musste der Kaffee gewesen sein dessen vertrauter Geruch die den Mechanic aus dem Schlaf holte. Es war kein reißen. Eher wie der warme Kuss einer liebenden Mutter. Etwas müde schaute sich Seiko um. Diese Stille... Anders als auf diesen ganzen zugebauten Welten auf denen die Stimmen der Maschinen sie zeitweise fast in den Wahnsinn trieben war wirklich eine Abwechslung. Es wirkte als würden die Crews sich gut um ihre Schiffe kümmern. Zumindest hatte sie keine Probleme mit dem Schlafen hier. Langsam stand Seiko auf. Nach der vergangenen Nacht war sie einfach irgendwo hin gegangen. Schließlich übermannte sie die Müdigkeit unter einem Baum. Eigentlich mochte sie das alles hier. Dennoch wusste Seiko dass der Weg sie möglicherweise sehr bald hier wegführen würde, weswegen sie sich lieber nicht zusehr an diesen Ort gewöhnte. Etwas Träge ging die Mechanikerin in die Richtung der Stimmen die sie hörte und kam schon bald zu Jules und den anderen. Stillschweigend setzte sie sich müde mit einem gedehnten "Guten Morgen!" zu der Gruppe.

      Eigentlich hatte Seiko das Gefühl immer noch niemanden hier zu kennen. Um ehrlich zu sein kannte sie immer noch die Namen nicht. Dennoch... Es waren scheinbar gute Menschen. Menschen die sie gerne öfter sehen würde. Es war interessant gewesen hier als Fremde zu sitzen und sich doch so vertraut mit allem zu fühlen. Zugegebenermaßen war es auch dem Unbekannten verschuldet gewesen dass sie mit ihrer gesamten Waffenkammer hier herum gelaufen war. Nun baumelten nur ihr Schwert und ihr Revolver an ihrem Gürtel. "Ist der Kaffee fertig? Ich habe da so einen Geruch in der Nase..." Sagte sie mit einem freundlichen Lächeln und überlegte nebenbei wie sie die Darling finden würde.
    • Die Müdigkeit war dem Doc ins Gesicht gemeißelt. Zu viele tage mit zu wenig bis gar keinem Schlaf. Er war nicht so aufgeweckt wie sonst. Seine Synapsen konnten nur noch einen Befhel nach dem anderen abarbeiten. Ein Zustand in dem ihn seine Mitarbeiter wohl noch nie gesehen haben. Er war einfach ausgelaugt. Anstelle von Tee hatte er Kaffee in seiner schwarzen tasse auf dem das Logo des Unternehmens prangte. Kaffee... schwarz und ohne Zucker... Während er in sich hinein horchte stellte er fest dass sich etwas verändert hatte. die Ruhe war nicht da. mehr Chaos im Kopf. Gedankenbilder, nichts was er festhalten konnte, jeder Gedanke entglitt ihm wieder... außer einer... MEHR KAFFEE... Schnell war die zweite tasse gefüllt. Er wollte zurück auf ein Schiff... der feste Boden des Planeten schwankte... AUf einem Schiff wäre das bestimmt gerade nicht so. Seine AUgen flogen herum und blieben an einer Reihe Lampions hängen. Aufgereiht an der Zeltwand. Gestern hatten da noch Glücksspieler gesessen und ihr Vermögen durchgetauscht.
      Jetzt lagen da einzelne Bierflaschen herum. eine grüne Matte wie man sie von Roulette Tischen kannte. Und wieder waren es die Lampions. JVerschieden farbig. jede Farbe zweimal vorhanden. Aber es war kein konstantes Wiederholungsmuster. Erneut spülte Kaffee ein wenig lebensgeister in ihn hinein, und dennoch wusste er nicht ob der Kaffee alles besser oder gar schlechter machte. Der Boden schwankte noch immer. KONZENTRATION... Er fixierte die Lampions. Teilweise hing sie selbe Farbabfolge dort vor seinen AUgen... einzig verdreht. DIe Sonne kam heraus und Morgan wusste nicht wo seine Sonnenbrille war. Bald würde die Sonne wieder weh tun. DOch noch etwas schlafen? Nein dafür war es zu spät.Erst jetzt fiel ihm auf, dass er die ganze zeit sinnlos herum tigerte... und keinen Hut aufhatte... Sein Gehrock? lag bei Harris... wieso bei Harris? Fühlte sich so ein Hangover an? nein er konnte sich noch an alles erinnern... außerdem war er nie betrunken und konnte daher keinen Vergleich ziehen. Aufputchpillen könnten Helfen... Zumindest Zeitweise... Jemand sprach ihn an... "hmm? was ? Ja? guten Morgen?" Was wollte die Person? Die Worte drangen nicht ganz durch die weiche Watte die sich um sein Hirn zu bilden began. Reiß dich zusammen... Kurz gab er sich eine eigene Ohrfeige... Sein Kopf wurde klar. 3 Sekunden lang zumindest. KONZENTRATION. Erneut fokusierte er die Lampions. als gäbe es in der zufälligen Abfolge ein Rätsel oder Muster. Aber selbst wenn dem nicht so war, es war ein Fokuspunkt.
      Der Kaffee in der Tasse war bereits zur Hälfte geleert. Nun erst merkte der Doktor das ihm das Zeug nicht schmeckte. Die Bitterkeit kam durch. Seine Mundwinkel verzogen sich wegen des Geschmacks und dennoch keimte in seinem Hirn ein Licht auf. "Wenn der Kaffee nicht mehr schmeckt ist dies ein Zeichen dass dein Verstand langsam anfängt zu arbeiten. Nur wieso fühlt es sich noch immer an, als wärde ich Bergan stehen mit einem Steigungswinkel von 5%?
      5%... Nackte Zahl... Rational... ja geschätzt .. egal... Guten Morgen Verstand... du bist mir nicht abhanden gekommen alter Freund.
    • Jules stand auf, knöpfte ihr Hemd auf und verstaute die Glasspule wieder unter ihrer Bluse. Es dauerte ein wenig, bis sie sich schließlich mit einer Mischung aus Dankbarkeit und Widerwillen im Gesicht in Sashs offene Hand einschlug.
      "Deal. Aber das mit dem Themenwechel kannst du dir sparen. Ich habe sowieso noch etwas zu erledigen. Ich würde dir ja viel Spaß wünschen, aber ich glaube, den gönne ich dir nicht." Sie drückte seine Hand erneut und kräftig und machte keine Anstalten, seine Knöchel aus dem gewünscht schmerzhaften Gefängnis ihrer Finger zu befreien. "Nochetwas: Wenn sie etwas in Rosa anprobiert, tu dir und mir einen Gefallen und behaupte, dass es ihr wunderbar steht, egal wie der Fummel aussieht. Und wenn du sie unglücklich machst... ", Jules verengte die Augen, "haben wir beide ein Problem."
      Dann ließ sie seine Hand los und ging auf die Theke zu, füllte eine der kleinen Glastassen mit Kaffee und schob Milch, Soymilch und Zucker daneben. "Guten Morgen. Ja, das riecht nach Kaffee. Liegt nicht in meiner Angewohnheit, Kakao unabsichtlich anzubrennen." Sie lächelte dünn und nickte Seiko zu. "Lange Nacht, mh? Wenn du etwas zu Essen brauchst, da vorne stehen noch Pancakes. Aber für die späten Vögel gibt's nurnoch kalte. Wenn du noch etwas brauchst, einfach nach mir rufen. Ich werd schon irgendwo sein."
      Dann wandte sie sich zielsicher auf dem Absatz kehrt und nahm die schwankende Person einige Meter weiter in den Blick. Sie strich ihre über den Arm gelegte Weste glatt und tastete nach ihrer Sonnenbrille und faltete sie mit einer Bewegung ihres Handgelenks auseinander. Räuspernd legte sie ihre rechte Hand auf Charles Schulter und grub ihre Finger fast schon mahnend in sein Hemd. "Na? Seekrank?", brummte sie und lächelte dünn, "Hier. Du brauchst die gerade anscheinend mehr als ich.", sagte sie ungewohnt sanft und reichte ihm die aufgeklappte Sonnenbrille. "Und du solltest keinen Kaffee trinken. Zumindest nicht meinen. Nicht auf leeren und ungeübten Magen."
    • Jacob ging suchend auf dem Platz umher. ein leichtes gähen entkam seinen Lippen.
      "Ah, kuso! Er muss doch irgendwo sein! Bist du sicher , dass du ihn nicht versteckt hast?" Jacob blieb stehen und fixierte Acus, welcher ihm die ganze Zeit auf den Fersen hockte. Dieser hingegen schaute leicht pikiert zurück und schüttelte deutlich den Kopf. "Ich suche später weiter. Ich bekomme langsam Hunger."

      Jacob steuerte die küche an, wo er die letzten tage jules am häufigsten gesehen hatte. Immerhin wollte er auch wissen was es die nächsten Tage geben würde, immerhin musste er auf acus ernährung achten, wenn Spander das Richtig ausgedrückt hatte. In der Entfernung sah er schon was er suchte und drehte sich im gehen zu Acus um "Heute aber keine Glückskekse für dich mein Freund, nicht bevor mein Hut wieder da ist" Acus streckte ihm die zunge raus. "du weißt auch warum wirklich" sein kopf wanderte wieder nach vorne und er fragte laut "Moin, habt ihr tee da?"
    • Seiko schaut müde lächelnd zu Jules. "Nicht so lang wie ich aussehe..." Langsam hievte sich die Mechanikerin auf die Füße und schaute hungrig zu den Pancakes. Wie lange hatte sie sowas nicht mehr essen dürfen? Langsam nahm sie auch den köstlichen Geruch war. "Sie sind wirklich sehr gut in dem ganzen... Das letzte Mal kochen endete bei mir in der Aussage ich würde sogar Wasser anbrennen lassen..." Damit gab Seiko ein bisschen Milch in ihre Tasse und entschied sich ausnahmsweise sogar für ein bisschen Zucker. "Haben Sie schon irgendwen von der Darling angetroffen? Oder Hayabusa? Ich müsste eigentlich mit beiden Crews noch einmal reden... ansonsten bräuchte ich nämlich eine Passage. Könnte dann auch als zusätzliche Gegenleistung beim Schrauben helfen..." Damit führte Seiko die Tasse zu ihren Lippen bevor ein paar der Pancakes den Weg auf ihren Teller fanden. Ja... Sie fühlte sich langsam richtig wohl hier. Mehr als es gut war in Hinblick darauf dass alle schon bald getrennte Wege gehen würden.
    • Eine Hand legte sich auf seine Schulter. Ungewohnt... Körperkontakt... Er drehte den Kopf und hörte derweil Jules Stimme. Es riss ihn aus dem Fokus der Lampions heraus. Seekrank hörte er als Worte. Er nahm die Brille entgegen und lächelte leicht. "Danke" entkam es seinen Lippen. Kurz blickte er auf seine Hände nur um zu kontrollieren dass er die Brille auch richtig herum hielt, ehe er seine Sehhilfe abstriff und die Sonnenbrille aufsetzte... Die Schärfe war weg... seine Augenschwäche nicht mehr korrigiert. Umrisse waren ab 1 Meter verschwommen. Er nahm die Brille wieder ab und reichte Sie Jules zurück. "Ich denke ich gehe meine eben kurz suchen... die hat dann auch die Dioptrin die meine Augen benötigen... Apropos nüchterner Magen... würdest du mir etwas zurück legen bis ich gleich wieder da bin, ehe die "Achte" alles weg gefuttert hat?" Ja Kaffee war nie so seines... eher Tee... immer Tee... Schwarz oder grün, Früchte, Pfefferminze, Kräuter. Tee...
      Er reckte sich leicht dass die Sonnenstrahlen des Morgens seinen Körper besser bedecken konnten. Wärme, herrliche Wärme... Die Kälte verschwand aus dem Körper... Er wartete bis Jules ihre Hand wieder zurück zog, ehe er sich in Richtung der Lazarus aufmachte, irgendwo dort musste seine Sonnenbrille ja stecken.
    • Jules schmunzelte und nahm die Hand von seiner Schulter, ehe sie ihre Sonnenbrille wieder auf die eigene Nase setzte. "Entschuldige. Wusste nich', dass deine Augen so schlecht sind. Ich wollte die Nussschale nicht zum kentern bringen. Und klar, ich leg dir was beiseite. Im Zweifelsfall ist eine Runde frisches Frühstück für dich auch kein Problem. Irgendwo habe ich noch einen kleinen Rest an Speck und Eiern. Als Arzt solltest du vielleicht ein bisschen besser auf deine Ernährung achten, Charles." Sie sah sich einen Moment an der Bude um und sah in der Distanz einen ihr wohlbekannten Waschbären aus ihrem Sichtfeld huschen. "Also vor Heuschrecken würde ich mir weniger Sorgen machen als vor Acus." Sie rieb sich die rechte Schläfe und seufzte, ehe sie Dr. Morgan beiläufig auf die Schulter klopfte. "Bis gleich dann."

      Jules verschwand wieder hinter ihrer Küchentür. Mit geübten Handgriffen schoss die blaue Gasflamme empor, welche die Unterseite des großen Woks küsste und im Bruchteil eines Augenblicks knisternd erhitzte. "Nein, die Hayabusa und die Darling habe ich noch nicht gesehen. Aber die Crews sind mir auch nicht ganz so bekannt." Jules zuckte mit den Schultern und sah zu Saiko, während sie einige Eier in das heiße Fett schlug und mit einem Stäbchen damit begann, es zu Rührei zu zerschlagen. "Man kann ja nicht jeden kennen. Wenn mir jemand in die Arme läuft, sage ich aber gerne Bescheid, dass du die Crewmen gesucht hast. Und Passagen von Aberdeen gibt's eigentlich genug, auch mit den kleineren Frachtern. Die sind meistens auch günstiger, wenn man auch länger fliegt." Sie warf mit etwas Übung das fertige Spiegelei in eine große Schüssel und streute Pfeffer und Salz nach, ehe sie eine kleine Schale nahm und darin zwei rohe Eier verquirrlte. Wortlos ging sie zum Tresen zurück und sah an Saiko vorbei zum Dorfplatz hinunter. "Oy. Heute gibts sogar Waschbärenfrühstück." rief sie und hob ihre Hand grüßend zum Captain der Fukurokuju.
    • Seiko schaute zu Charles und folgte mit ihrem Blick Jules. Nickend nahm sie die Antwort wahr und gähnte wieder herzhaft. "Das wäre wirklich großartig!" Ein bisschen nachdenklich schaute sie auf den Teller und den Kaffee ehe sie etwas schmunzelnd zu der anderen Frau schaute. "Ich habe garantiert keine Lust wieder so ein schreiendes etwas zu besteigen. Die Schiffe hier sind so ruhig und zufrieden!" Ein breites Grinsen lag auf ihren Lippen. Auch wenn die Aussage ernst gemeint war. Alleine die Reise hier her... Die Hölle! Selten hatte sie solche Klagelaute gehört. Daher hatte Seiko unterwegs getan was sie konnte um das arme Ding zu verarzten... Aber es war nicht genug. Schrecklich! Wie konnte man nur so taub für die Bedürfnisse des wichtigsten Crewmitgliedes sein? Selbst wenn man nicht 'hörte' musste man doch erkennen können dass es dem Schiff nicht gut ging! Wer weiß wie lange es noch durchhielt? Die Schiffe hier waren wenigstens zufrieden. Bei ein paar von ihnen konnte sie das leise beschweren kommender Arbeiten hören... Aber keine richtigen Klagelaute. Summer schien zudem die Hayabusa gut behandelt zu haben nach dem was Seiko gehört hatte. In der Tat war die Mechanikerin am gestrigen Abend an den Schiffen entlang gegangen und war erleichtert dass ihre Zustände wenigstens akzeptabel war. Zufrieden as Seiko weiter und hielt weiter ausschau nach ihrer neuen Crew.
    • "haben wir beide ein Problem.", beendete Sash zusammen mir Jules den Satz. "Geht klar und nun ab an die Arbeit, ohne dich sind die Anderen morgens doch aufgeschmissen." "Guten Morgen Seiko", erwiederte Sash den Gruß von Seiko und hebte kurz die Hand. Anschließend widmete er sich wieder seinem restlichen Pancake.

      Als Sash Kommodore Morgan anschlürfen sah, traute er seinen Augen kaum. Er hatte den Kommodore noch nie in so einem "Zustand" gesehen. Er trug nicht einmal seine Melone. "Guten Morgen Kommodore", rief er Charles verhalten zu und sobald er Augenkontakt bekam deutete er ihm an sich gerne zu ihm zu gesellen, doch der Kommodore dreht ab, anscheinend in Richtung Lazarus.

      Einige Augenblicke später erblickte Sash auch schon Troyer und Acus, Troyer schien sich wieder mit Acus zu "streiten". Nach dem Troyer seine Tee-Anfrage gestellt hatte rief Sash: "Guten Morgen Cap, ich hab dir nen Platz freigehalten. Außerdem wollte ich dich wegen der Zeitplanung sprechen, bist du schon aufnahmefähig?", grinste Sash auf eine Reaktion wartend.
    • Jacob schaute bei der begrüßung nach vorne und fixierte Sash. Der Geruch von Pancakes lag in der Luft, und jacob bekam Hunger auf Rüherei mit Speck. "moin, mein lieber" sein Blick wanderte direkt im Anschluss einmal über alle versammelten "moin Miss Saiko, moin Doc, hi Jules" danach schaute er wieder zu Sash. "Aufnahmefähig? ja! jedenfalls soweit ich weiß! oder weißt du was anderes? muss ich was wissen?!"

      Ein ernsthaft erschütterter Ausdruck war in seinen Gesicht zu sehen, der jedoch nur kurz anhielt und dann in ein strahlendes Lächeln überging "Keine Sorge ich bin da, muss nur noch kurz bei Jules meine Tee vorbestellen und ..." sein Blick wanderte zu den Pancakes "Rüherei mit Speck, mit einen schuss Sirup ... vielleicht ...?!" er grinste und wandte sich an die Theke. Im Radio klang gerade noch ein Song, bevor "Radiogirl", wie sich die Dame nannte, mit den Morgennachrichten anfing. "Jules? Hast du Kräutertee da? Und wie schaut es mit Rüherein mit Speck aus?"

      Acus war indes schon auf die Thecke geklettert und nahm sich einen verirrten Pancake, setzte sich auf seinen Hintern und fing an herzhaft reinzubeißen.
    • Summer hatte die ganze Zeit still an ihrem Tisch gesessen.
      Ihre MPi lag inzwischen in Einzelteilen auf einem Tuch ausgebreitet, wobei "Einzelteile" wörtlich zu nehmen war,
      jede einzelne Schraube war fein säuberlich auf dem Kopf stehend, in Reihen nach Größen sortiert in einer Ecke des Tuchs aufgestellt
      und die Federn und anderen mechanischen Teile akkurat nach Baugruppen sortiert.
      Ein selbst für Summer ungewöhnliches Übermaß an pedantischer Akribie.

      Mittlerweile klemmte die dritte dick gedrehte Zigarette in ihrem Mundwinkel (sie rauchte sie in Kette)
      und der Luftgehalt ihrer Kaffeetasse wurde mit einem letzten Schluck endgültig intolerabel.

      Sie legte Pinzette und Schraubenzieher präzise parallel zur Kante auf den Tisch, nahm ihre Tasse, erhob sich und ging zu Jules' Bude.

      "Darf ich Dich um einen weiteren Kaffee bitten?" fragte sie mit ihrer üblichen freundlichen, aber steifen Höflichkeit, doch die Andeutung eines kameradschaftlichen Lächelns, die sie sich im nicht dienstlichen Umgang mit der Remedy-Crew inzwischen angewöhnt hatte, fehlte diesmal.
      Überhaupt wirkte es, als sei sie gar nicht wirklich anwesend, sondern als würde sie sich geistig immer noch völlig
      auf die im Grunde banal simple Aufgabe der Waffenwartung konzentrieren.
    • Mit etwas trägen Schritt kam Dewin vom Landeplatz der Schiffe und steuerte an der Vegetation direkt auf den Platz wo gestern noch die Feierlichkeiten stattfanden. Er blinzelte leicht in den sympathisch grüßenden Morgen hinein, erwiderte aber nicht dessen heimlichen Gruß und rieb sich dafür leicht die Augen. Kurzerhand richtete er sich etwas die Lederjacke und das Halstuch, das Holster hatte er im Gegensatz zum gestrigen Tag einfach im Shuttle gelassen. So trottete Dewin gemächlich an einigen der Aufbauten vorbei, zielstrebig am Zentrum des grünen Platzes vorbei, direkt in Richtung der Jahrmarktsküche wo sich bereits wieder die ersten Leute versammelt hatten. Er brauchte eine Weile, bis er sich Mühe machte die Anwesenden zu mustern und streckte etwas seinen Hals.
      "Morgen allerseits", sprach er nüchtern.
      Dann hielt Dewin auch schon nahe an der Front der Küche. Soweit um aufmerksam direkt in die Richtung zu blicken, wo zumindest gestern noch die Kaffeemaschine die ganze Zeit stand. Für einen Augenblick verfolgte er aufmerksam Jules bei der morgendlichen Arbeit und war für den Moment abgelenkt von seiner eigentlichen Suche. Er machte auch keine Anstalten sich anderweitig zu Wort zu melden, während neben und hinter ihm die Konversationen liefen. Stattdessen kramte er kurz in der Innentasche seiner Jacke und holte Blättchen mitsamt Tabak hervor, um mit ruhiger Hand die erste Zigarette des Morgens zu drehen. Eine sehr eingängige Beschäftigung, um sich weitere Momente von der Kaffeemaschine abzuwenden. Nur flüchtig sah er auf zu den restlichen Anwesenden, inklusive dem Waschbär. Wobei das Tier Dewin ein kurzes Schmunzeln abring, während er Acus beim Essen zusah.
    • Alana hatte sich die letzte Nacht keine Mühe mehr gemacht ihre Dutts zu lösen, stattdessen hatte sie lediglich in einem Akt uneleganten Umfallens ihr Gesicht in ihr Kissen versenkt. Entsprechend sah ihr übermüdetes und durchgefrorenes Erscheinungsbild aus, als sie sich am Morgen nach den Festlichkeiten im Spiegel betrachtete. Ein leichtes Hämmern machte sich in ihrem Kopf bemerkbar, als sie diesen zum Waschbecken senkte und sich einen guten Schwall Wasser ins Gesicht spritze. Mit dem Handrücken strich sie sich das letzte Make-up unter ihren Augen weg, befand das Ergebnis als mittelmäßig zufriedenstellend und verließ müde gähnend das Shuttle der Remedy. Ihr Gang wirkte weitaus befreiter als gestern - jetzt, wo sie nicht mehr bei jedem Schritt darauf achten musste, ob sie wieder auf einen Zipfel ihres langen Rocks treten würde. Trotzdem bedauerte sie ein wenig den Umstand nun wieder im Overall und massiven Lederstiefeln unterwegs zu sein.
      Alana zog die frische Morgenluft mit einem tiefen Atemzug ein und ging zum Festplatz, wo sie bereits vertraute Stimmen hörte. Mit einer Handbewegung strich sie sich eine verirrte Strähne aus dem Gesicht, lächelte sanft und winkte freundlich in die Runde, als sie zu dem Getümmel aufschloss.
      Für mehr als zu einem leisen "Heeeeeey." konnte sie ihr noch schlummerndes Sprachzentrum vor dem ersten Kaffee scheinbar nicht bewegen. So sah sie sich mit müdem Blick in der Runde um und ging zielstrebig zu dem kleinen Häuschen, in der Hoffnung noch einen frischen Kaffee abzugreifen. Da bemerkte sie auch schon den kleinen Acus, der zufrieden seinen Pancake futterte. Verliebt in diese Szene überhörte sie scheinbar die junge Köchin, die ihr freundlich einen Kaffee anbot.
      "Alana? Kaffee?", fragte Jules wiederholt und mit hochgezogenen Augenbrauen, als Al sie mit leichter Verzögerung ansah und nickte.
      "Kaffee, ich... ja, gerne... danke.", sagte sie, nahm kurzerhand die ihr angereichte Tasse entgegen und begann den Kaffee, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, ohne Zugabe von Milch zu schlürfen. Mit der Tasse in beiden Händen, ging sie einige Schritte beiseite, allerdings nicht zu weit um bloß den kleinen Waschbär nicht aus den Augen zu verlieren, und lauschte gut gelaunt den vielen Stimmen um sie herum.
      Cat'it! :3