Aberdeen, Greenville - Moonrevel Fair 2526

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    • Jules zog weitere Tassen unter dem Tresen hervor und ging ganz ihrer Arbeit nach. Der Kräutertee für Troyer zog bereits und die Kaffeetassen für die Crew der Remedy waren gut gefüllt. Schmunzelnd schob sie die erste Summer zu: "Süße, ich weiß nicht, ob die Frühstücksecke hier der beste Ort für deine Waffe ist. Wenn du nicht aufpasst, stößt jemand an die Bank und dann suchst du die Schrauben nur unnötig im Gras."
      Wortlos stellte sie Dewins Becher ab und winkte ihm zu, deutete mehrfach mit ihrem Zeigefinger auf die Tasse und wartete auf sein verstehendes, stilles Nicken, dass seine morgendliche Schweigsamkeit üblicherweise ausglich. Dann wandte sie sich Alana zu, beugte sich über den Tresen und warf ihr einen nicht ungewohnten, anzüglichen Blick zu. "Na guten Morgen Schönheit. Darf's ein Kaffee sein? Gut geschlafen?"
      Stille. Jules hob eine Augenbraue und schnipste zweimal. Noch immer keine Reaktion. "Alana?" Sie folgte dem Blick ihres Crewkameraden die Theke entlang und sah für einen Moment verdutzt Acus an, der sich über einen Pfannkuchen hermachte, anstelle das Schälchen Rührei überhaupt wahrzunehmen. Apropos Wahrnehmen.
      Jules knallte ihre flache Hand auf das Holz, sodass die auf der Theke verbliebenen Tassen bedrohlich wackelten und klirrend aneinander stießen. "Alana? Kaffee?" fragte sie erneut und hob beide Augenbrauen erwartungsvoll, als Alana es doch schaffte, ihren Blick vom Küchendieb zu richten. "Kaffee, ich... ja gerne... danke", sagte sie mit verschlafener Stimme und widtmete sich dem Kaffee. Jules nutzte den Moment und rutschte auf Acus zu, dem sie ein erneutes, bedrohliches Wettstarren anbot.
      "Duuu... ", knurrte sie und hätte bald mit ihrer Nasenspitze die des Waschbären berührt, "... raus aus meiner Küche. Such' dir einen Platz wie jeder andere auch. Und das sind nicht deine Pfannkuchen." Sie brummte kehlig als sie den Teller mit den verbliebenen, wenn auch kalten Pfannkuchen unter der Nase des Waschbären hinwegnahm. "Das nächste Mal, wenn du meine Küche beklaust, rasier ich dir den Pelz. Troyer, du hast mich gehört." Sie wandte ihren Körper wieder in Richtung des Captains, dessen Haustier derlei Unfug stiftete und kräuselte die Lippen. "Wenn das Mistvieh sich an meinen Vorräten bedient, gibt's für den Rest auch nichts. Ihr betont doch alle so gerne, dass er zur Crew gehört. Dann bring' ihm mal was über Meins und Deins bei." Dann atmete sie tief durch. "Also, Rührei und Speck. Alana, für dich ein Crepe mit Zimt? Capitano, Bratkartoffeln mit Schinken?"
    • Sash lehnte sich zurück, nachdem er auch den letzten Rest seines Pancakes aufgegessen hatte. Er beobachtete amüsiert die Szenerie und begrüßte jede eintreffende Person mit euphorie und guter Laune. Er liebte die Gesichter von Morgenmuffeln, wenn diese auf sein Begrüßungen stoßten.

      "Acus, komm her" Sash wollte ein erneutes Wettstarren mit Jules verhindern, da Acus einige Stunden nach dem letzten Wettstarren noch unkontrollierter war als sonst. Wahrscheinlich war der sehr intelligente Waschbär beleidigt gewesen und hat sich über sich selbst geärgert. Sash hatte noch ein paar von Acus Lieblingskeksen in der Taschen und legte diese gut sichtbar auf den Tisch. Denn nur so bestand für Sash überhaupt eine. hance, dass Acus auf ihn hörte. Troyer hatte es da bedeutent einfacher.

      Sash suchte den Augenkontakt zu Jules und nickte ihr nach dem Motto zu "Sorry Jules, ich kümmere mich drum!"

      "Komm schon Acus, ich hab hier deine Lieblingskekse und einen Platz in der Sonne für dich. Genieße es, solange du noch kannst,. Bevor wir wieder im Verse unterwegs sind." Sash hoffte, dass das Tier nicht schon mitbekommen hatte, dass sie noch einige Tage auf Aberdeen blieben und seine Worte somit mehr Bedeutung für den Waschbären erhielten.
    • Ein Moin an die Neuankömmlinge entfuhr seiner Kehle, bevor er dem Blick und der Ansprache von Jules folgte.
      Er sah Acus der nun aufstand, die Schulter zuckte und sich zum nächst besten Stuhl aufmachte, bevor Sash Ihm einen Keks anbot. Acus sah zwischen dem Stuhl und Sash hin und her, ein Ausdruck von Abschätzung in seinem Gesicht. Sash hatte jedoch die besseren Argumente. Er tappelte zu ihm und knabberte nebenbei an seinem Pancake, nur um vor Sash zu stehen und eine Pfote auszustrecken.

      Jacob hatte sich indes schonmal wieder von der Theke abgewandt und war zu Sash gegangen "du weißt, dass Spander sagte, keine Kekse" sein Blick zu ihm verriet, das Acus schon da war und eine Pfote ausstreckte "ich glaube er will im vorraus bezahlt werden" meinte er kichernd. In der Ecke sah er Summer über Waffen hocken, scheinbar vollkommen eingenommen. Naja Offiziere, immer eingenommen von den kleinsten Dingen, deswegen war er in den unteren Rangbereichen geblieben, wo man noch was lernen konnte. Ein nachdenklicher Ausdruck setzte sich auf sein Gesicht, er hatte keinen einzigen Offizier gehabt der selbst technisch Hand angelegen konnte, alle waren nur mit Deligieren, dummen Ideen und ihrem verdammten Cherry beschäftigt. Was die Frage aufwarf warum Summer sich in der so gut Materie auskannte. Es war vielleicht ein Thema wenn man mal wieder ein Sit-in hatte.

      Er ließ den Blick in der Ferne schweifen "worüber müssen wir reden?" meinte er zu Sash "Jules, ich bin noch kurz mit sash reden, dann komme ich und genieße deine Zauberkünste" rief er zur Küche.

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    • Sash schüttelt den Kopf und gibt Acus in seine freie Hand den Keks. "Jaja, ich weiß was Spander gesagt hat, ist ja nur damit Acus keine scheiße baut. Zu mindestens für die nächsten 10 Minuten. Spander ist halt auch nicht derjenige welche, der hinter Acus herrennen muss." Acus setzte sich sichtlich zu frieden mit dem Pancake und den Keks auf den Stuhl neben Sash.

      "Ich wollte dich fragen, ob wir heute was wichtiges zu tun haben. Denn ich möchte René und Jules gerne unter die Arme greife, indem ich erst mit Alana shoppen gehe und anschließend Jules beim Lebensmitteleinkauf helfe. Vielleicht finde ich beim Shoppen ja auch ein paar vernünftige Klamotten für mich. Meine sind doch schon recht verschlissen und farblich passt auch nicht alles wirklich gut zusammen. Ehrlich gesagt, habe ich es Jules sogar schon zugesichert. Wie stehst du zu meiner Idee? Kann ich für dich noch was in Tomiko Town erledigen?"
    • "Auf dem Plan steht heute nichts ... also freigang mein Lieber" kam es locker zurück, "ich finde meinen Hut nicht, weißt ja wie er aussieht, bring mir bitte einen Ersatz mit"
      Jacob fing an in seinem Mantel zu kramen und drückte Sash 160 Credits in die Hand "Sollte reichen, wenn was übrig bleibt von deiner Kauftour, schau doch ob du Sachen findest damit wir das Schiff ein wenig aufstocken können. Wir mögen keinen Jules haben aber man kann dennoch ab und an mal was besseres essen als die Proteinriegel." Er grinste und genoss die Sonne "und ja ich weiß, Spander hat es gesagt, er beschäftigt sich aber nur Medizinisch mit Acus. Wenn man normal mit ihm umgeht hört er erstaunlich gut" Jacob sah zur seit und grinste Sash wieder an "vielleicht hätte ich ihn nicht auf der Schulter haben sollen als wir das letzte mal Müll per Luftschleuse entsorgt haben" kam es schelmisch. Es war nicht sauber raushören ob es ein Scherz ist oder es ernst gemeint war. Er blickte wieder nach oben und schloss die Augen um die morgendliche Ruhe und Wärme zu genießen.

      Im Hintergrund konnte leise hören wie berichtet wurde, dass ein Video der Peacemaker nach dem Anschlag auf Bernet als Fälschung entlarvt wurde. Nebenbei ein leichtes Schaben was klang als würde jemand eine Reinigungskette mit Bürste durch einen Lauf ziehen. Das Plätschern von Kaffee der in Tassen gefüllt wurde, das aufheizen eines Kessels und das nagende Geräusch von Acus. Jacob genoss die kurzen Eindrücke bevor er sich wieder aufrappelte und zu den anderen Gesellte.
    • Dewin nickte knapp und verstehend in Jules Richtung, als sie ihm die Kaffeetasse zuwies. Mit einer flüchtigen Handbewegung legte er die Zigarette beiseite und nahm einen dezenten Schluck vom Kaffee. Direkt darauf den nächsten. Etwas hellte sich seine Miene auf und er sah wieder über die Anwesenden, nachdem Jules erfolgreich Acus verscheucht hatte, der zu Jacob und Sash wechselte. Im nächsten Moment hielt er inne, als er den laufenden Nachrichten im Hintergrund lauschte. Bei dem Stichwort Peacemaker wurde er hellhörig, widmete sich aber schließlich seiner Zigarette, nachdem es dazu keine vermehrten Informationen gab.
      "Danke für den Kaffee", sprach Dewin beiläufig zu Jules mit einiger Verzögerung.
      Er trank wieder aus der Tasse und steckte sich mit der anderen freien Hand die Zigarette in den Mund. Einige Momente später hielt er auch schon sein Feuerzeug in der Hand und zündete den dünnen Tabakstengel an.
      "Und ich nehm' gern die Bratkartoffeln... kleine Portion reicht... bei Alana greife ich mir etwas mit Zimt ab."
      Dewin nahm einen Zug, atmete aus und trank zufrieden aus seiner Tasse. Als er den Kopf hob, blinzelte er wieder in den morgendlichen Himmel hinein, seine Augen hatten sich an die freundliche Helligkeit doch nicht nicht gewöhnt. So zog er sich etwas unter der vorlagerten Überdachung der Küche zurück und rauchte in Ruhe weiter.
      "Jules, hast du vielleicht Mr. Drake schon angetroffen? Mit ihm müsste ich noch ein paar Worte wechseln", murmelte er.
      Zwar noch nicht völlig wach, dafür jedoch besserer Dinge als vorher, lehnte sich Dewin an die Seitenwand der Hütte, die die Durchreiche der Küche umrahmte. So konnte er auch weiterhin mit Abstand verfolgen, was sich gleichzeitig in der Nähe der Küche abspielte.

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    • Es schwappte neben ihm umher... Die Geräusche waren dumpf. Luftblasen stiegen auf. Die Augen offen, konnte er kaum etwas sehen. Das Licht war gebrochen und verschwommen. Doch es war kalt... das reichte ihm... Der Kopf des Docs kam prustend aus der Wasserschale hervor. Das Wasser rann durch den Bart hinab. Sein zurückweichendes Haupthaar klebte nass am Kopf. Er blinzelte Wischte sich mit einer Hand über die Augen. Die Sicht wurde besser, ehe er den Kopf erneut ins Wasser eintauchte. Zurück in die Kühle... die Stille... Es wirkte. er wurde von Tauchgang zu Tauchgang wacher. Der Planet hörte auf sich entgegen seiner Achse und um Morgan herum zu drehen. Wieder stieg der Kopf aus der Schüssel empor. Um ihn herum war der Boden nass. Seine Finger tasteten nach dem Handtuch. Kaum ergriffen bedeckte er damit reibend sein Gesicht. Erst als er wieder trocken war. setzte er die Brille erneut auf. Sein blick glitt durch das kleine Bad der Lazarus. Kurz ergriff er Rasierpinsel und Rasierseife. Zwei kleine Ecken an den Wangen wurden ein geschäumt ehe die blitzende Klinge sauber jene Haare entfernte die eine saubere Linie des Bartes an der Wange störten. Der nächste Schritt folgte mit leichtem Bartwachs um einige widerspenstige Haare zu zähmen... Die Haare gekämmt und ebenso mit Hilfe in Form gebracht fehlte nur noch leichtes Rasierwasser, dessen leichter herber Duft sich mit Charles natürlichem Körpergeruch vermischte.
      Ein neuer Commodore war geboren... für diesen Tag. Sein Blick traf auf seine Sonnenbrille und mit einem lächeln wurden die Sehhilfen gewechselt, ehe er das Bad wieder verließ und in seiner Kajüte ein neues Hemd anzog. So weiß wie all seine Hemden. Langsam krempelte er die langen Ärmel einzeln hinauf ehe er eine Weste drüber zog und zuknöpfte. Die Taschenuhr die mit seinem PAD gekoppelt war wechselte in die Westentasche des neuen Kleidungsstück. Und schlussendlich wurde der Hut wieder aufgesetzt. Wie so meist trug er ihn neckisch leicht schräg auf dem Kopf.
      Endlich verließ er seine Kajüte wieder und begab sich aus dem Schiff zurück zum Rest der Truppe.
    • Jules war im wahrsten Sinne des Wortes wach geworden. Die Bestellungen fürs Frühstück, die ihr entgegen flogen, ersetzten jede Tasse Kaffee. Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht und band sich ein Banada um die Haare, ehe sie in geübter Geschwindigkeit Speck zu würfeln zerschnitt und Kartoffeln regelrecht durch ihre Hände flogen, nur um geschnitten und ohne Schale im heißen Fett zu landen. Die Hitze des Woks schlug ihr immer wieder ins Gesicht, brachte sie jedoch nicht dazu, von ihrer passionierten Arbeit abzulassen. Innerhalb weniger Minuten flogen mehrere Teller mit Rosmarin-Bratkartoffeln und saftiges Rührei mit vom Fett glänzenden Speck über den Tresen und wurden an die Leute verteilt, die sich gesammelt hatten. Schließlich stellte sie auch einen große Portion vor Dewin ab und steckte zwei Essstäbchen an den Teller. "Nein, Drake habe ich noch nicht gesehen. Die werte Madame Shivaja aber auch noch nicht. Ich hab mich ehrlich gesagt auch nicht getraut, ihr hinterher zu spionieren." Jules kratzte sich verlegen am Kinn. "Apropos spionieren. Sash hat angeboten, die Einkaufsbegleitung für Alana zu spielen. Wir könnten also zu dritt in die Stadt und in Ruhe essen gehen und uns Tomiko Town ansehen, ehe wir uns um Proviant kümmern. Sash hat sogar angeboten beim Schleppen zu helfen. Irgendwelche Einwände? Oh, warte... " Sie hob den Kopf ein Stück und lächelte sich selbst zu, ehe sie mit zwei Tellern aus der Küche wieder heraustrat und in einer tiefen Verbeugung Alana einen Pfannkuchenteller mit großem Zimtherz darauf reichte, einen kurzen Kussmund formte und sich schnell aus Schlagreichweite entfernte. Schmunzelnd ging sie einige Schritte auf den Dorfplatz zu, als Charles aus Richtung der Lazarus erneut in Richtung des Frühstücks trat.
      "Oy. Wacher?"
      Sie hielt ihm einen Teller mit einer großzügigen Portion Bratkartoffeln und sogar ein paar Schinkenwürstchen entgegen. Dabei verzog sich ihre Mimik zu etwas wahrlich Ungewohntem. Ein mildes, sanftes Lächeln säumte ihren Mund und ließ ihre glasigen, müden Augen das erste Mal aus ihrem Gesicht hervorstechen. "Eigentlich ein Katerfrühstück. Ich dachte mir, du kannst's vertragen. Auch ohne Alkohol."
    • Dewin nickte dankend, als er das Essen entgegennahm und etwas abkühlen ließ. Er zog den Teller an sich heran, um ihn damit demonstrativ in Besitz zu nehmen, trank dann aber erst einmal weiter aus seiner Tasse.
      "Apropos spionieren, es wird unterlassen", meinte Dewin und schmunzelte schief. "Ich würde gerne Mr.Drake und Miss Shivaja entgegentreten, ohne unangenehme Fragen beantworten zu müssen. Zumal ich mit dem Begleiter der Companion noch ein paar Worte wechseln muss."
      Er rauchte noch eine Weile, verließ dafür sogar seinen Teller um die Zigarette etwas abseits in einer Nische zwischen den Bäumen und Sträuchern vorbildlich in dem vorgesehenen Aschenbecher auszudrücken.
      "Was den Ausflug nach Tomiko Town betrifft", sprach Dewin wieder ruhig weiter, kaum daß er in Jules Nähe war. "Bei mir wird das Restaurant warten müssen, vielleicht sollte ich besser beim Hafen vorbeischauen zwecks Auftragsvergabe. Im besten Fall nehmen wir noch etwas mit von Aberdeen. Oder ich werde mit Alana übermorgen Richtung Jingjing fahren, damit wir uns dort erkundigen, ob wir den Schrott mit den Edelmetallen irgendwie... loswerden. Würde mir gerne den Weg bis nach Beaumonde zurück sparen und direkt das Geld hier mitnehmen, selbst wenn weniger abfällt. Von der Darling haben wir etwas übernommen und für Charles übernehme ich die Verwertung gegen eine Marge."
      Dewin griff sich den Teller und begann in Ruhe mit den Stäbchen zu essen.
      "Rene und du können dennoch wie geplant ins Restaurant, dies steht jedem nach wie vor frei. Ich sprach von Landurlaub und dies gilt auch weiterhin", sagte er, nachdem er den Bissen geschluckt hatte.
      Einige Augenblicke verstrichen, in denen Dewin sich wieder dem guten Essen widmete.
      "Außerdem... so viel Proviant werden nicht brauchen, wenn überhaupt. Bei Ellington haben wir doch gut zugelegt. Zumindest bei dem was ich dort an Credits gelassen habe, sollte mehr als genug auf dem Schiff sein. Dafür würde ich lieber versuchen einen Händler zu finden, der mir einen gesicherten Cortexzugang beschaffen kann. Wenn Sash eh mitkommen würde, können er und Alana mir da ebenso helfen. Falls sie tatsächlich die Einkaufstour machen will, machen wir das dann anschließend."
    • Missmutig sah Alana dabei zu, wie Jules den kleinen Acus zurechtwies. Dabei versuchte sie jedoch nicht mal ihr Schmunzeln zu verbergen, als der Waschbär Jules eiskalt stehen ließ um sich bei Sash einen Keks abzuholen. Da Jules' Frage zu Alanas Frühstückswahl mehr einer Feststellung glich, nickte Al und lächelte der blonden Köchin freundlich zu. Es dauerte nicht lange, bis Al's Kaffeetasse leer, aber dafür ein Teller mit goldfarbenen, noch dampfenden Crepe gefüllt wurde. In der Zwischenzeit hatte sie Mai-Lin an der Hütte ausmachen können und gesellte sich zu ihr um ein wenig zu plaudern. Alana ging ein paar Schritte zur Hütte um dort ihre Tasse abzustellen, da nahm Jules sie schon mit ihrer gewohnt süffisanten Art in Empfang und reichte ihr den Teller mit einer Verbeugung.
      Es hätte wohl alles sehr royal aussehen können, solange Al nicht ihren angeranzten grünen Overall getragen, zwei Dutts, die jeweils beschlossen hatten der Schwerkraft nachzugeben und lose am Kopf baumelten und keine Augenringen, die sogar Acus Konkurrenz machten, hätte. Sich der eher sarkastisch anmutenden Szene bewusst, nahm Alana den Teller und sah Jules fragend an. Ihr Blick wanderte von dem süßen Zimtherzchen, das ihren Teller verzierte, zu Jules und wieder zurück. Kaum warf ihr Jules einen Kussmund zu, rollte Alana mit den Augen, drehte sich um und seufzte geschlagen ein Dankeschön im Weggehen.
      Mit dem duftenden Crepe marschierte Al rüber zu Dewin, der sich bereits über seine deftigen Kartoffeln her machte.
      "Hey Caps, guten Hunger." Während sie sprach setzte sich Alana an den kleinen Tisch hinter Dewin, so dass sie in seiner Hörreichweite war. Sie lauschte seinen Ausführungen und fing zufrieden an zu essen.

      -"Wenn Sash eh mitkommen würde, können er und Alana mir da ebenso helfen. Falls sie tatsächlich die Einkaufstour machen will, machen wir das dann anschließend."-

      "Säfsch komft mif? Pfiny!" Alana konnte nicht abwarten nochmal nachzufragen, selbst wenn sie gerade einen großen Bissen Crepe im Mund hatte, schluckte diesen aber zügig runter.
      "Hat er eine Wette verloren? Nicht, dass ich mich nicht freue... Aaaaaber ich bin davon ausgegangen, dass Renees und Jules' Kommentare darüber mit mir einkaufen zu gehen, als bessere Abschreckung funktioniert hätten." Dabei lächelte sie Dewin schelmisch an. Sie genoss den letzten Bissen, schob den Teller von sich und stütze ihren Kopf an einer Hand ab. Vereinzelte blaue Strähnen fielen ins Gesicht und über die Augen. Die andere Hand wanderte vor ihren Mund um ein Gähnen abzudecken. Ihr Blick flog über den Platz. Sie sah den anderen bei den unterschiedlichen Morgenroutinen zu. Einige aßen noch, andere klammerten sich an ihre Tassen oder führten Gespräche. Al's Augen rollten sich kurz nach oben, als sie der guten Summer dabei zusah, wie diese in gewohnt militärischer Ordnung eine Waffe zerbaute. Kopfschüttelnd sah sie sich weiter um und nickte lächelnd dem neu dazu gestoßenem Doc Morgan aus näherer Entfernung zu.
      "Also dann, wann geht's los? Ist noch Zeit für einen Kaffee?", fragte sie und grinste Dewin breit an.
      Cat'it! :3
    • Dewin hörte kauend Alanas Frage und nickt dabei leicht. Er schob sich den Rest des Essen mit dem Stäbchen direkt vom Teller in den Mund, während er den etwas vor dem Gesicht anhob. Entspannt kauend stellte er den Teller mitsamt Stäbchen ordentlich auf die Ablage vor der Küche zurück und wendete sich der blauhaarigen Mechanikerin ganz zu. Dabei griff er sich die Tasse, schaue beiläufig zu Summer, die immer noch in der "Zerlegen/Zusammensetzen"-Routine vertieft war und nahm schließlich bei Alana Platz. Mit gewohnt nüchterner Stimme setzte er an zu sprechen und drehte sich dabei die nächste Zigarette.
      "Es bleibt genug Zeit. Erst einmal soll die Truppe in Ruhe aufwachen und frühstücken. Jeder kann sich dann überlegen, was unternommen werden soll und wir sprechen uns ab wie wir losziehen. Es stehen zwei Shuttles zur Auswahl, ich denke es sollte reichen. Nur das Altmetall möchte ich lieber über den Landweg ranschaffen, wenn wir dazu kommen. Kann aber bis übermorgen sogar warten. Eilig haben wir es nicht... und nach dem Hin und Her mit dem Cortexsatelliten erst recht nicht."
      Die fertige Zigarette legte er vor sich ab und verstaute den Rest wieder in der Innenseite seiner Jacke.
      "Wer ansonsten lieber beim Schiff bleiben möchte, hält hier die Stellung", sagte er und wurde etwas leiser. "Trotzdem müssen wir uns zumindest darauf einstellen, zur Not schnell aufzubrechen. Mr. Drake hatte mich darum gebeten... und ich werde mich daran halten."
      Dewin sah einige Augenblicke Alana dabei zu, wie sie fleißig ihr Frühstück vernichtete.
      "Ansonsten bin ich gespannt was Tomiko Town zu bieten hat. Scheint ja ein ziemlicher Schmelztiegel zu sein, bei dem was da ein- und ausgeht. Vielleicht zieht ein Teil der anderen Crews auch in die Stadt."
      Für einen Moment überlegte er und sah etwas abwesend über die anwesenden Personen.
      "Und nach Schiffsteilen sollten wir schauen, wenn wir schon einmal hier sind. Bei dem was hier an Schiffen aufschlägt, sollten wir einige Händler besuchen, um für die Hayabusa und die Fukurokuju die speziellen Teile vielleicht schon hier besorgen zu können. Außer du sagst mir, daß es sich mehr lohnt bei deinem Vater anzufragen oder einen der Märkte im System direkt anzusteuern."
      Mit einem letzten Zug trank er seine Tasse aus und übte sich weiterhin in Geduld die Zigarette noch nicht anzuzünden.
      "Zumal wir einige Sachen für die Reparaturen nicht nur einmal brauchen. Ich will sie auf Vorrat haben."
    • Als die Companion angesprochen wurde schaute Seiko, die bis dahin halb müde und halb nachdenklich in die Tasse geschaut hatte ernst auf. "Ich muss sie sprechen... also die Companion... Es ist relativ wichtig..." Es kam ein wenig abwesend und auch die folgenden Worte zeugten davon dass die Frau gerade ernsthaft über etwas nachdachte. "Ich müsste auch noch nach Tomiko Town... Ein paar Dinge verkaufen und Andere besorgen..." Seiko kratzte sich ein wenig am Kopf und war verlegen. "Ich denke dass sich unsere Wege dann zumindest vorerst trennen... Deswegen... Ich hoffe dass ich darauf nicht zurück greifen muss... Aber kann mich notfalls jemand ein paar Stationen mitnehmen? Ich habe sogar eine Hängematte dabei..." Man konnte ihrem Gesicht bildlich ablesen dass diese bitte Seiko wirklich verlegen machte.
    • Dewin wartete noch auf eine Antwort von Alana und brauchte einen Moment, daß er Seikos Frage in die Richtung der Anwesenden wahrnahm. Kurz schaute er auf, ob sie jemanden direkt angesprochen hatte.
      "Relativ wichtig? Ich glaube von den Anwesenden hier weiß niemand genau, wo die Companion derzeit untergekommen ist. Stellt sich die Frage, ob sie wieder auftaucht. Im Zweifelsfall Mr. Drake ansprechen, sollte er sich dafür zeigen. Er dürfte der erste Ansprechpartner sein..."
      Mit dem Satz stand er auf und brachte seine Tasse wieder zurück zur Küche, wo Jules weiterhin fleißig war. Er folgte dem Blick der Köchin zum Doktor und schmunzelte breit.
      "Guten Morgen, Charles", sagte Dewin und nickte dem Doktor zu.
      Die Tasse wurde etwas weiter über die Ablage geschoben.
      "Jules, bitte noch einmal auffüllen."
      Er griff an seine Seite, merkte aber das er die Zigarette bei Alana hatte liegenlassen. Nach kurzem Nachdenken ging er die paar Schritte wieder rüber zu der Mechanikerin und sammelte die Zigarette ein, um sie in etwas Abstand zum essenden Crewmitglied anzuzünden. Dewin sah kurz zur Seite, um sicherzugehen, daß er ebenso Charles nicht zuqualmte, wo ihm gerade das Essen gereicht wurde.
      "Und guten Appetit."
      Kaum wollte er sich wieder Jules zuwenden, sah er in eine volle Kaffeetasse, die er mit einem dankenden Nicken zu sich zog. Zufrieden mit der aufgefüllten Tasse und der qualmenden Zigarette setzte er sich wieder zu Alana.
      "Gib' durch, wenn du in der Küche fertig bist. Wir wären ansonsten startklar", sprach Dewin noch in Jules Richtung und nahm den ersten Schluck.
      "Und bei dir? Shiny und startklar?", fragte er direkt danach in Alanas Richtung.
      Trotz der Tatsache, daß es um einen möglichen Besuch der Stadt ging, gab er sich scheinbar keine Mühe seine Crew antreiben zu wollen.
    • Kaum hatte er die Lazarus wieder verlassen, wurde er sogleich wieder von der restlichen Meute empfangen. Er bekam Frühstück vorgesetzt und es entlockte ihm ein Schmunzeln. „Danke Jules“ kam über seine Lippen mit einem kurzen Lächeln. Während er in Ruhe aß, lauschte er den Gesprächsfetzen. Seine Melone hatte er zum Essen wieder abgenommen und neben sich gelegt. Er sah kurz auf seine Uhr. Die Nachrichten waren wohl schon vorbei für diese Stunde. So dudelte leise die Musik des Radios im Hintergrund.

      „Dew? Wenn ihr einkaufen geht, würden sich sicher mehr von uns anschließen. Wir benötigen neuen Proviant. Gerne was anderes als Proteinriegel aus dem man einfache aber nahrhafte Gerichte zubereiten könnte. Nach Jules Kochkunst nun wieder auf Minimalistenessen umsteigen wäre doch eine harte Probe.“

      Erneut steckte er sich einen Happen in den Mund. Und kaute auf diesem rasch ehe er herabgeschlungen war. Erst jetzt merkte er wie hungrig er eigentlich gerade war.

      Kurz griff er zu seinem PAD um den Cortex zu öffnen. Er suchte Waves in Abwesenheit. Immerhin wartete er auf eine Antwort der Companion… noch war nichts da und so steckte er das technische Gerät wieder weg, nur um den nächsten Happen des Essens zu sich zu nehmen.
    • "Da Jules abgesehen vom Restaurantbesuch meines Wissens nicht mehr fest geplant hat... wäre mein Vorschlag sie sogar direkt zu fragen, ob sie deiner Truppe bei der Versorgung hilft."
      Dewin überlegte kurz und sah kurz zu Alana, dann wieder zu Charles.
      "Ansonsten legen wir es direkt zusammen mit unserem Besuch, ich will aber eine dringende Anschaffung für die Remedy erledigen. Am Hafen hoffe ich fündig zu werden. Wenn das deine Crews nicht aufhält, machen wir uns zusammen auf."
      Er nahm einen guten Zug und sah etwas abwesend über die Köpfe der Anwesenden hinweg, über die umliegenden Baumkronen weiter in den freundlichen Morgenhimmel. Danach sah er wieder zu dem Doktor und trank aus der Tasse.
      "Wie lange hast du noch vor hierzubleiben? Oder gibt es eh noch viel für euch zu tun, aufgrund der medizinischen Engpässe in der Gegend?"
      Aufmerksam und mit einem angedeuteten Lächeln wartete Dewin geduldig auf eine mögliche Antwort.
    • Jules sah zufrieden über den Platz. Dann auf ihr Pad und somit ihre Uhr. Mit einem auffälligen Gähnen streckte sie sich und räumte ihre Küche zusammen, zumindest soweit es nötig war, um für die Zeit ihrer Abwesenheit keine Waschbären oder anderes Ungetier anzulocken. Pfeifend schloss sie den Verschlag an allen Seiten, mürrisch baffte sie die vereinzelten Gesichter an, die sich verspätet noch einen Kaffee holten und schloss letztenendes mit einem kleinen, altmodischen Schlüssel die Tür hinter sich ab. Kaum war der Schlüssel in ihre Westentasche verschwunden, wuchtete sie Woks und Töpfe auf einen Arm und schulterte mit der freien Hand die verbliebenen Vorräte, die sie in eine Kiste zusammengeräumt hatte. Schnaufend nickte sie Dewin zu und brachte schlicht ein "Bis gleich am Shuttle" zu, als sie ihr Handwerkszeug an den gemütlichen Gästen vorbei hievte und sich mit eiligen Schritten in Richtung der Remedy davon machte.

      Es kostete sie einige Minuten, um alles wieder an Ort und Stelle zu bringen. Töpfe und Woks verschwanden kurzerhand in der mit Wasser gefüllten Spüle, sortierte geöffnete und geschlossene Nudelpackungen auseinander, ließ Salate und andere frische Produkte in einer großen Holzkiste auf der Kombüse stehen und wusch ihre Messer mit der liebevollen Sorgfalt einer Mutter, die ihr Kind badete. Nachdenklich reihte sie die Messer auf der Anrichte an und betrachtete die verbliebenen Wassertropfen, die an dem gefalteten, geschliffenen Stahl mühsam festhielten. Sie fuhr mit ihrem Fingernagel vorsichtig die Klingen entlang und zog schließlich ein Kampfmesser aus ihrem Stiefelschaft und ein Stückweit von der Reihe entfernt.
      Landgang. Entspannen. Sie atmete tief durch und sah auf ihre Hände, die sie mehrfach öffnete und schloss, dabei von der Innen- zur Außenseite wandte und die Schwielen an ihren Fingern betrachtete. Vielleicht war es doch an der Zeit, den Zeichen ihres Körpers ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Schmunzelnd schob sie die Messer ein Stück zurück und huschte in ihr Quartier, um sich ein wenig frisch zu machen. Kaum waren ihre Haare keine ungebändigte, müde Menge mehr, knöpfte sie das frische Hemd bis zum Kragen hinauf zu und verließ mit neuem Elan ihre kleinen vier Wände. Sie trat auf den Ausgang des Frachtraums zu, als sie einen kurzen Umweg zum Intercom machte und kurzerhand das Cockpit anfunkte. "Oy, Rene. Kaffee steht in der Küche. Es sind jetzt alle wach. Wenn du auch im Dao Dao essen gehen willst, wär jetzt die Zeit. Wir treffen uns am Shuttle. Ansonsten bis heute Abend.", sie löste den Finger, wollte einen Schritt gehen und drückte den Kommunikationsknopf erneut. "Für den Notfall: Frikadellen sind in der Kühlkammer. Ich glaube, du schaffst es selbst, sie dir warm zu machen."

      Sie zog sich ihre Weste über die Schultern und hielt inne, als ihre Schuhsohlen erneut den grasigen Boden von Aberdeen betraten. Ein ungewohnt vertrautes, aber doch fernes Gefühl zog ihr durch den Kopf und ließ ihre Nackenhaare wohlig zu Berge stehen. Müde schlurfte sie durch die Baumreihen hindurch an das Shuttle der Remedy heran, dass im Schatten still ruhte und wartete.
    • Charles zuckte mit den Schultern bei der Frage von Dew. "Nun wir können hier sicher einiges schaffen, jedoch scheinen sich keine Patienten hierher zu verirren. Dr. Harris möchte am Ärztekongress teilnehmen und ich denke ich werde Sie dorthin begleiten. Wir werden somit also gut noch eine Woche hier liegen. Wie sieht es bei euch aus. Wie lange plant ihr euren Aufenthalt? Und welche Route wird es als nächstes? wir werden noch ein wenig im Kalidasasystem bleiben." Der Doc aß in Ruhe beim reden sein Frühstück auf, ehe er den Teller etwas zurück schob. Jules war nicht mehr da, und das mindeste war sein dreckiges Geschirr selber abzuwaschen. So nahm er den Teller und begab sich damit zum Wasserkanister. Er ließ Wasser über den Teller laufen ehe er etwas von der Seife dazu setzte und mit dem beiligenden Schwamm sauber schrubbte. Das tat gut... einfache Handarbeit... rustikal und elementar. Ein monotonen Takt der durch seine Hand auf dem Porzellan ergab.
      Ein Takt zu dem seine Gedanken sich wieder entfalten konnten. Nun wo er wach war konnten seine Gedanken wieder kreisen... sich um Probleme kümmern. der monotone Takt half dabei.
    • Summer hatte nach Jules' "Süße, ich weiß nicht, ob die Frühstücksecke hier der beste Ort für deine Waffe ist. Wenn du nicht aufpasst, stößt jemand an die Bank und dann suchst du die Schrauben nur unnötig im Gras." mit einem irgendwie monoton klingenden "Auch eine Form der Ablenkung..." und einem genickten Dank die angebotene Tasse genommen, keine Antwort abgewartet und war zu ihrem Tisch zurückgekehrt, wo sie sich wieder ihrer Einzelteilsammlung widmete.

      Nachdem sie jedes Bauteil überprüft und sauber poliert hatte, begann sie die MPi mit schnellen, ritualisierten Griffen zu ölen und wieder zusammen zu setzen. Mit einem hörbaren Klicken setzte sie das Magazin ein, während sie sich erhob um das Schießeisen mit einem routiniert wirbelnden Gun Spin zurück ins Holster zu befördern.


      Sie nahm wieder Platz, packte das Wartungsset ein, steckte sich eine weitere Zigarette an und sich in den Mundwinkel.
      Sie faltete die Hände auf dem Schoß und starrte mit leerem Blick durch den Tisch, während sich die Glutkrone langsam auf das Mundstück zubewegte.

      (OT: Sorry, hatte ein paar Tage keine Kapazitäten zum hier schreiben...)
    • Dewin folgte Charles mit Verzögerung und sah ihm beim Abwasch zu. Dabei lehnte Dewin sich dabei etwas über die Anrichte, wobei er in einer Hand weiterhin die Tasse hielt. In der anderen qualmte noch etwas die Zigarette vor sich, an der er nur flüchtig zog.
      "Drei Tage wollte ich mindestens noch hierbleiben, mal sehen was im Hafen und über den Cortex an Fracht aufgenommen werden kann. Hauptsache nichts Großes... solange ich mir nicht sicher bin, ob wir noch für längere Zeit im Kalidasa unterwegs sein werden..."
      Für einen Moment hielt Dewin inne und blickte konzentriert auf den Teller, der von dem Doktor kontemplativ gesäubert wurde.
      "... Georgia wäre vielleicht mal ein Besuch wert. Auf der anderen Seite gibt Kalidasa genug her, was sich abfliegen lässt... Newhall, New Kasmir... Victoria...Sho-Je Downs..."
      Beiläufig zog er an der Zigarette und trank aus der Tasse.
      "Blöd daß diese Bergungslizenzen so verdammt teuer sind. Mit Rene im Cockpit könnten wir bequem auch größere Sachen suchen und bergen. Ohne daß du die Augen hinten halten musst..."
      Wieder machte er eine Pause und blieb an einem Gedanken hängen.
      "... ich will mir aber nicht das Du-hast-dich-benommen-Papier verspielen. Keinen Ärger an den Fersen anzuziehen ist doch sehr beruhigend."
      Damit sah er hinter sich und schaute sich um. Entspannt atmete er die morgendliche Luft ein und streckte sich etwas.
    • Sash bemerkte die allgemeine Aufbruchsstimmung und machte sich daher auch auf dem Weg zur Fukurokuju, um seinen Rucksack zu holen. Währenddessen machte er sich ein paar Notizen auf seinem PAD, damit er nicht vergisst Troyer einen Hut zu besorgen und auch ein paar Lebensmittel für die Crew. Er konnte zwar nur ein paar einfache Gerichte, wie Spaghetti, Chili Con Carne usw., doch auch diese schmeckten alle besser als Proteinriegel und Sojaprodukte.

      Nachdem er sich alles notiert und aus der Fukurokuju seinen größten Rucksack mitgenommen hatte, begab sich Sash auf direkten Wege zur Remedy, wo er glaubte Jules zu treffen. Er wollte auf keinen Fall, dass sie ohne ihn aufbrachen.

      Bei der Remedy angekommen, sah Sash Jules gerade aus der Laderampe schreiten. Er winkte ihr zu und rief schon aus der Ferne:"Hey Jules, wann geht es los? Hast du René schon aus seinem Pilotensitz bekommen? Wer kommt eigentlich noch alles mit, außer Alana, René, du und ich?"

      Bei Jules angekommen fragte er ohne auf eine Antwort auf die anderen Fragen zu warten:"Könntest du mal über meine Einkaufsliste drüber schauen? Möchte versuchen für die Fukurokuju Crew zu kochen und hast du einen Vorschlag, was ich für Acus nahrhaftes machen könnte? Muss aber einfach sein."

      Er guckte Jules direkt in die Augen und war nun bereit für Antworten auf seine Fragen, während er ihr sein PAD mit der Einkaufsliste hinhielt.