Penglai System - Nahe Beylix

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    • "Unsere Cortexverbindung soll ausgebessert werden, aber es bot sich bisher keine Möglichkeit an. Mister Walker ist beruflich in der Systemtechnik unterwegs und ich habe ihm mein Anliegen geschildert. Und da er ohnehin auf der Suche nach einer Passage war, haben wir in Sierra Dime Port eine Übereinkunft getroffen. Er hat jetzt das Quartier 02 in der hinteren Sektion."
      Dewin nahm einen kurzen Zug und genehmigte sich einen kurzen Schluck aus seiner Tasse.
      "Weil wir an Bord nicht die notwendigen Expertisen haben, die über eine übliche Wartung der Cortexverbindung hinausgehen, habe ich zuletzt mit unserem Passagier die Absprache getroffen. Da werden Alana und du wahrscheinlich nur wenig helfen können. Deswegen werde ich Mister Walker einen Einblick in die Systeme gewähren, damit er den Cortex Beacon und die Komponenten optimieren kann. - Ihr werdet ihm jedoch über die Schulter schauen... Alana wird ihm die Einweisung auf dem Schiff geben."
      Der Kapitän machte eine kurze Pause und schob sein Pad beiseite.
      "Mister Walker wird zudem ein Budget gestellt bekommen... ich will nicht jetzt an der falschen Stelle sparen, wenn wir jemanden an Bord haben der uns genau da helfen kann. Stellt euch also darauf ein, daß es in Zukunft auch Einkaufstouren für unsere Systemtechnik gibt", sprach Dewin und schmunzelte leicht.
      "Bin gespannt auf Newhall... will uns aber fernhalten von den Ferienorten oder den etablierten Ressorts. Die Ortschaften der Siedler finde ich interessanter... und ruhiger. Vielleicht können wir dort etwas verdienen und zugleich Aufbauarbeit leisten. Der Planet ist groß genug dafür und im besten Fall geht es mit einem vollen Frachtraum zurück."
      Der Kapitän überlegte einige Augenblicke still und folgte einem Gedanken.
      "Bis dahin werden wir es ruhig angehen können. Newhall ist es zwar nicht weit, aber wir haben derzeit keinen Auftrag. Leider..."
      Er nahm einen Zug von der Zigarette und rieb sich kurz das Nasenbein.
      "Und das bißchen Schrott was wir in Sierra Dime Port losgeworden sind hat es auch nicht rausgerissen", murmelte der Kapitän beiläufig und rümpfte etwas die Nase. "Die Fukurokuju hat noch etwas für uns, was wir vielleicht verticken können. Wir brauchen einen Auftrag in deren Richtung, damit wir nicht einfach nur Treibstoff verbrennen und uns das schöne Black ansehen."

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    • Bei den letzten Worten von Dewin kommt Rene zieltrebig Richtung Kaffemaschine in die Kantine geschlichen.
      "Als ob ich einfach Treibstoff verbrenne, ich berbrenne Treibstoff nicht einfach so, im Notfall verheize ich ihn, aber ansosnten ist mein verbrauch von Treibstoff eine hohe Kunst der Navigation."

      Sein Blick fiel auf die Kaffeemaschien wo die Kanne fehlte, so wanderte der Blick weiter durch den Raum fand die leere Kanne auf den Tisch und den dampfenden Becher in Summer Davenports Händen.
      "So viel zu es ist noch Kaffee da, seit unser Smutje abkömmlich ist, reißt das hier ganzschön ein!" Mit diesen Worten steuer Rene die Kaffemaschien an, wobei er da einen scheinbar abgesteckten Weg folgte, welcher ihn mehr als eine armlänge von der Küchenzeile entfernt langführte bis er im rechten Winkel auf die Kaffeemachine abbog. Oberhalb der Kaffeemachine war alles im Schrank was für den betrieb dieser nötig war und auch der Wasserhahn war von dort zu erreichen wenn man nicht zu kurze Arme hat. Schmerzhaft erlernte Gewohnheiten halten auch an wenn der Smutje aus dem Haus ist, des öffteren gab es einen Elmbogen in die Rippen wenn man zu nah am Herd vorbeigegangen ist.

      "Wo soll den eigentlich hin gehen, im Moment treiben wir nur mit dem Rest Impulse vom Start vor uns hin, das können wir zwar noch einige Zeit machen, aber irgend wann sollten wir ein Ziel haben, sonst sind wir so weit draußen das der Kaffee nicht mehr reicht.
      Wo ist eigentlich Al, ich hab mit der noch ein Hühnchen zu rupfen, oder ich muss sie doch mit einer Katze bestechen"

      Während dessen war die Kaffeemaschine fertig vorbereitet und es fehlte nur noch ein entscheidendes Detail, die Kanne. Rene betätigte den Einschalter und ging zwar nicht in Eile, aber doch zügig zum Tisch, nahm die Kanne und stellte sie dort hin wo ihr Platz ist.
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
    • Summer drückte ihre Zigarette aus und holte eine weitere hervor.
      Klick! SWOOOOOSSSH! machte ihre Lötlampe und eine Rauchwolke stieg auf, während Summer Dewin aussprechen ließ.
      "Ich werde Mr. Walker unterstützen und dabei ein Auge auf ihn haben, nur für alle Fälle." entgegnete sie bestätigend.

      Sie nippte an ihrer Tasse, während Dewin die Newhall-Planung erläuterte.
      " 'Siedler' klingt gut. Vielleicht kann ich dort jene Teile meiner Einkaufslisten abhaken, die sich bisher als problematisch erwiesen."
      Sie tippte auf ihrem ArmbandComp herum und sollte Dewin hinsehen, würde er eine Buchführungstabelle erkennen,
      die Summers Finanzreserven (solide dreistellig, also nichts zum Angeben) zeigte.

      Als Rene eintrat und sich wegen des Kaffees beschwerte, zuckte sie innerlich zusammen;
      es war ganz wider ihre Gewohnheit, eine Kanne zu leeren ohne direkt für Nachschub zu sorgen, sie würde künftig mehr darauf achten müssen.
      Äußerlich ließ sie sich davon jedoch nichts anmerken.
      Sie rückte den Stuhl, auf dem sie saß und den Stock in ihrem Arsch zurecht und wartete ab, ob Dewin noch mehr über Newhall zu sagen hatte.
    • Dewin blickte Rene mit einem breiten Lächeln hinterher, wie er sich seinen Weg durch die Küche bahnte.
      "Keine Sorge... der Kaffee wird das Letzte sein, was uns hier ausgeht, glaube mir", merkte der Kapitän beiläufig an und hob die Augenbrauen.
      "Und sicherlich bin ich der Letzte der sich Gedanken um die Navigation macht, wenn du vorne sitzt."
      Ein breites Grinsen erschien auf Dewins Gesicht und er zog wieder an der Zigarette.
      "Ich meinte es gerade schon zu Summer... unser nächstes Ziel wird Newhall sein. Habe es mir eben erst überlegt, nachdem Beylix jetzt erst einmal außen vor steht. Unser neuer Passagier Mister Walker wird bis dahin genug Zeit haben, sich um die Systemtechnik zu kümmern, damit der Cortex auf Vordermann gebracht wird. Auf Newhall sollen mehr Aufträge her, zur Not können wir uns dort sogar etwas parken bei den Siedlern."
      Er blickte kurz zwischen Summer und Rene hin und her.
      "Um es vorab klarzustellen, es wird kein Landurlaub. Nur bevor wir weiter durch Kalidasa gondeln, können wir es ebenso auf Newhall versuchen, wo es genug Siedler gibt, die bezahlen können. Meinetwegen springen wir von Region zu Region, am Ende will ich aber mit einem vollen Frachtraum wieder losfliegen. Dann kann es auch gerne White Sun sein, derzeit sind wir da ungebunden. Falls ihr darüber hinaus Vorschläge habt... bis Newhall habt ihr Zeit. Außerdem wollen wir noch die Fukurokuju treffen, die sitzen momentan auf Santo."
      Dewin nickte abschließend und nahm wieder einen flüchtigen Zug.
      "Alana dürfte im Maschinenraum sein", fügte er noch in Renes Richtung an. "Worum geht's? Ansonsten ruf' sie ruhig her. Ich wollte ohnehin, daß sie mit Mister Walker den Rundgang auf dem Schiff macht und er den Rest der Crew in Ruhe kennenlernt. Er kommt aktuell im Quartier 02 am Ende des Schiffes unter, nur zur Info."

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    • Alana schnaubte sich eine Strähne aus dem Gesicht und ließ ihren Blick über die vielen Transportkisten im Frachtraum wandern. Sie stand auf dem Gangway und lauschte dem letzten Zischen der Hydraulik, die den Mule über ihr an seinem Lagerplatz verankerte. Die Sicherheitsverriegelung rastete laut hörbar ein und Al sah zufrieden auf ihr Tagewerk. Sie hatte den Rest des Tages mit der Sortierung und dem Einpflegen der neuen Teile verbracht und war nun sichtlich erschöpft. Da Summer unterdessen die üblichen Wartungen übernommen hatte, war dies zum Glück kein Teil von Alanas Agenda mehr und so freute sie sich auf die Pause. Vielleicht wären sogar ein paar Flugstunden drin, solange der Kaffee stark genug ist. Sie streifte ihre rosa Arbeitshandschuhe ab, die mittlerweile an schwarzer und rötlicher Patina gewonnen hatten, ab und steckte sie sich in die Overalltasche. Mit beiden Händen griff sie das Geländer und streckte ihren Oberkörper weit von diesem weg. Das Dehnen hatte ein lautes Gähnen zur Folge ebenso wie das Knacken diverser Gelenke. Währenddessen baumelte ihr gelbes Stoffentchen Dougy fröhlich und unermüdlich an ihrer Hüfttasche. Al rieb sich hingegen müde die Augen... Es bräucht wohl einen sehr starken Kaffee.

      Al richtete sich auf und schmatzte dabei müde, ehe sich ihr Blick einem metallenen Behälter rechts neben ihren Füßen widmete. Auf diesem lagen diverse neue Kabel und Verbindungen zusammengerollt und eingeschweißt, während der Behälter alles andere als neuwertig aussah. Zwei Seitengriffe standen ab und waren das wohl einzige noch glänzende Teil an dem Kasten. Dafür waren diese schon schwer verbogen und, wie Alana beim ersten Anheben feststellen musste, auch schon gut gelockert. Al entschied sich den Behälter lieber von unten zu greifen und so hievte sie den Kasten inklusive Kabel auf und ging die Treppe zu den Crewkabinen rauf. Sie stapfte eine Stufe nach der anderen hoch, als ihr der Duft von Kaffee und einige Wortfetzen entgegenflogen. Scheinbar war in der Kantine wieder munteres Treiben. Sie blinzelte kurz in den Raum und konnte Dewin und Renees Hinterkopf erkennen, wie sie ihre Blicke in Richtung der Kaffeemaschine wandten und Al so wohl nicht bemerkt hatten. An den Stimmen hörte sie auch Summer, die entweder mit ihren Aufgaben durch war oder sich wenigstens eine Pause zu gönnen schien. Al entschied sich später dazu zu stoßen, aber zuerst wollte sie den Rostkübel loswerden. Sie stapfte den Korridor weiter runter und über eine weitere Treppe bis zum Cockpit. Vor der Konsole legte sie den Behälter ab und schon ihn mit den Füßen so weit neben das Terminal, dass dieser nicht im Weg stand.

      Al seufzte erleichtert und streifte sich durch die blauen Haare. Sie klopfte sich den Overall ab und öffnete ihn oben ein Stück weit. Dabei fiel ihr im Augenwinkel ein blinkendes Licht auf dem Terminal auf. Sie kniff die Augen zusammen und runzelte die Stirn ehe sie zum Display ging und die Nachrichten öffnete. Auf dem blauen Untergrund öffnete sich ein rotes Feld mit einem blinkenden Warnsymbol. Kurz darauf folgte ein Fenster mit einem Datenblatt. Als Finger streichelten einen Anhänger, den sie am Hals trug, während sie die Informationen nachdenklich überflog. Dann schmunzelte sie leicht und ging zum Intercom.

      „Heeey, Al hier! Crew und Captain bitte ins Cockpit, wir haben Kundschaft“, flötete sie ins Mikro und wartete. Weit war der Weg von der Kantine ja immerhin nicht...
      Cat'it! :3

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    • Dewin hatte gerade die Tasse angesetzt, da schalteten sich die Lautsprecher des Intercoms in der Kantine mit einem kurzen Knarzen ein und leitete Alanas Meldung ein.
      „Heeey, Al hier! Crew und Captain bitte ins Cockpit, wir haben Kundschaft“, ertönte die Stimme minimal verzerrt.
      Der Kapitän hörte aufmerksam zu und sah etwas abwesend in Richtung des Lautsprechers. Er nahm einen schnellen Schluck, nachdem Alana alles durchgegeben hatte und stellte die Tasse sofort wieder ab. Abwechselnd sah Dewin zu Rene und Summer.
      "Ihr habt's gehört... schauen wir es uns an", sagte er und stand sogleich auf. "Wir wollen ja nicht, daß uns langweilig wird."
      Kurz darauf erreichte er das Intercom in der Kantine, schaltete auf den Kanal zum Cockpit und betätigte den Sprechknopf.
      "Verstanden, wir sind unterwegs."
      Dewin nickt kurz in Renes und Summers Richtung.
      "Summer, ist das Shuttle vom letzten auswärtigen Besuch wieder startklar?"
      Der Kapitän stellte im Vorbeigehen die Frage, noch während er in den schwächer beleuchteten Durchgang zwischen Kantine und Cockpit trat. Deutlich waren seine Schritte als Nächstes auf dem Boden des Durchgangs zum Cockpit zu hören. Er hatte es sichtlich eilig, kaum daß Alana die Meldung durchgegeben hatte. Strammen Schrittes ging er voran und wollte sich nicht zuviel Zeit nehmen, um das Cockpit zu erreichen.
    • Als Alanas Stimme aus dem Interkom schallte, kippte sich Summer - schon im Austehen begriffen - den restlichen Inhalt ihrer Tasse in den Kopf, während sie mit einer fließenden Bewegung der anderen Hand ihre Zigarette in den Aschenbecher drückte.
      Sie wendete auf der Ferse und wandte sich dem Waschbecken zu, wo sie ihre Tasse ausspülte und verräumte, noch während Dewin zum Interkom ging und antwortete.

      Als Dewin abschaltete und sich zur Brücke wandte, war sie bereits zwei Schritte neben und einen Schritt hinter ihm, während ihre Hände routiniert über Holster und Werkzeugtaschen tasteten und anschließend den Sitz ihres Schiffchens korrigierten.

      "Summer, ist das Shuttle vom letzten auswärtigen Besuch wieder startklar?"

      "但是 当然,队长, ich war außerdem so frei, die Gläser auf den Instrumenten im Cockpit zu polieren."
      Summer gönnte sich ein 3mm-Lächeln und hielt das Tempo des Captains.
      Auch sie schien begierig darauf zu erfahren, was es mit der "Kundschaft" auf sich hatte.


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      "但是 当然,队长." (Dànshì dāngrán, Duìzhǎng.) - "Aber selbstverständlich, Captain."
    • Als Dewin sich schon Richtung Cockpit aufmachte und Summer in ihren gewohnten zackingen Stil hinterher schritt, wanderte Renes Blick zwischen der leeren Tasse, der gurgelden Kaffeemaschiene und Dewins Rücken hin und her. Wir bekommen Kundschaft hatte Al gesagt, aber wie groß, wie lange bis zum Kontakt und vor allem meint sie Kunden im Sinne des Wortes Kunden, oder sind es eher sowas wie Leute denen man am besten gleich Hausverbot erteilt.

      In diesem Moment flimmerte kurz das Bild eine Ladenfront durch seinen Kopf mit einem großen Schild im Schaufenster " Reaver müssen draußen bleiben", nur schade das die lesen können/wollen.

      Vieleicht sollte er in den Flugunterrichtsstunden ihr auch erklären wie man sowas aus den Telemetriedaten rausliest, das wie groß und was es dann in etwas sein müsste ist ja nicht schwer, das steht da ja fast eins zu eins drin, nur mit der Zeit bis zum Kontakt ist nicht so einfach, da spielen viele Werte zusammen und auch ein bischen schätzen, nur wenn etwas von den Schiffsensoren erfasst wird, ist es noch lange nicht auf dem Weg zu einem, je nachdem was es ist, kann es sein, dass das andere Schiff einfach an einem vorbeirauscht, selbst wenn die eine Vollbremsung machen.
      Ja, damit stand der Entschluß fest, dann könnte Al gleich mit genaueren Angaben die Pferde scheu machen und man muss ja Prioritäten setzen und Kaffee war eine sehr hohe Priorität, nicht weit weg von "am Leben bleiben".
      Sein Blick blieb auf der noch nichtmal zu einen drittel durchgelaufenen Kaffee hängen, das sollte genug Zeit sein um ins Cockpit zu gehen, sich eine überblick zu verschaffen und dann gibt es zwei Möglichkeiten, selber Kaffee holen oder das schlechte Gewissen von jemanden nutzen und denjenigen Kaffee holen schicken.

      Mit den Gedanken stößt sich Rene vom Tresen ab und machte sich auf ins Cockpit, als er dort ankommt, standen Dewin, Al und Summer schon bei den Anzeigen und blicken kurz in Renes Richtung als er zur Tür herein tritt, er versuchte in den Gesichter zu erkennen ob er gleich umdrehen konnte um seinen Kaffee zu holen, oder gleich zum Pilotensitz und sich anschnallt.
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.
    • Al ließ den Knopf vom Intercom los und ging zurück zur Mittelkonsole, wo sie mit kurzen Gesten auf den Bedienfeldern mehrere Fenster auf dem Bildschirm öffnete. Da hörte sie bereits die Schritte hinter sich näher kommen. Summers zügig getaktete Schritte waren absolut eindeutig, so dass es keines Blickes bedurfte um zu wissen, dass sie es war. Al drehte sich um und sah Summers Silhouette, wie sie dicht der von Dewin folgte. Alana schmunzelte, als beide näher kamen und die Blicke auf sie richteten.
      „Hey Cap... Sag mal, spinnt dein CP noch immer? Ist doch sonst nicht deine Art eine Anfrage zu übersehen.“ Al deutete auf den Bildschirm und stellte sich dabei einen Schritt beiseite um den Blick freizugeben.
      „Ein Frachttransporter in der Nähe bittet um technischen Support... Ich hab noch nicht geantwortet, das scheint auch Chefsache zu sein. Jedenfalls klingt es wichtig...“ Al tippte demonstrativ mit einem Finger auf die bereits geöffnete Wave ehe sie ein weiteres Paar schwerer Schritte über den Gangway kommen hörte.

      Sie sah hoch, direkt in Renes fragend dreinblickendes Gesicht. Sie hielt kurz in ihren Ausführungen inne, atmete tief ein und hob langsam ihre Hand. Sie blickte ihn mit gespielter Ernsthaftigkeit und zusammengezogenen Augenbrauen an. Ihre Finger streckten sich langsam aus, ihre Hand formte eine große Fläche... bereit um ihm breit lächelnd zuzuwinken. „Heeey“, flötete sie hell und wand sich wieder mit einem kaum hörbaren „Hehe...“ der Nachricht zu.

      „Also... wo war ich. Achja... Also, ein Frachttransporter braucht einen Pannendienst. Scheinbar haben die uns entdeckt und da wir eh in der Nähe sind...“ Sie hob ihre Schultern und ließ sie wieder fallen. Ihr Blick folgte dem der anderen und zwangsläufig überflog sie ein weiteres Mal den Text.

      +++ Incoming Transmission +++
      +++ Decoding... +++
      +
      +
      ++ Cortex Wave from Penglai System ++
      +
      ++ 6567.6558.2545.36156.2 ++
      +
      ++ Sertion CS-753 ++
      +
      ++ Signature: Dr. Wen Surgliff ++


      Nín hǎo,

      ich melde mich in einer dringenden Angelegenheit bei Ihnen. Mein Team und ich sind auf dem Weg nach Sihnon. Unsere Ladung ist sensibel und erlaubt keinerlei Verzögerung. Bedauerlicherweise wurde uns seitens des beauftragten Transportunternehmens ein defektes Schiff ausgehändigt. Die Unternehmenseigene Reparatur könnte uns Tage kosten und wir stehen vor technischen Schwierigkeiten, die unser Kapitän nicht zu bewältigen scheint. Ihm fehlen die nötigen Mittel und die Kosten der Reparatur selbst zu tragen und uns geht die Zeit aus. Da Sie sich laut Cortexfeed und bestätigter Schiffskennung in direkter Nähe zu uns befinden, kontaktiere ich Sie direkt auf diesem Weg. Ich übernehme alle entstehenden Kosten, dafür benötigte ich sofortige technische Unterstützung. Mein Team wird Ihnen helfen, soweit es ihm möglich ist. Ich bitte darum, bei Zusage des Angebots Verzögerungen zu vermeiden und zeitnah mit der Reparatur zu beginnen. Für den weiteren Kontakt stehe ich Ihnen gerne über direkte Bildverbindung zur Verfügung.

      zuì yǒuhǎo de zhùfú

      +++ End of Transmission +++
      Cat'it! :3

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    • Dewin überflog neugierig die Mitteilung, an einigen Stellen hielt er inne und las erneut. Darüber hinaus ließ er sich nichts anmerken, bis er mit der Nachricht durch war und sah abwechselnd zu den Crewmitgliedern im Cockpit.
      "Klingt zumindest gut... für uns, nicht für die. Wir sehen es uns mal an... lasst uns den Sprit für die nächsten Routen verdienen."
      Er betätigte die Spracheingabe für den Cortex und beugte sich etwas in Richtung des Displays:
      "Dr. Sugliff, hier ist Dewin Callahan, Kapitän der Remedy. Wir haben ihre Nachricht erhalten und werden noch ihre Schiffskennung prüfen. Reine Routine, ich bitte um Verständnis. Bitte geben sie ihre genau Position durch, dies erspart uns einiges an Zeit, sofern wir Kapazitäten und Möglichkeiten haben Ihnen kurzfristig zu helfen. Sie erhalten einen Status in etwa zehn Minuten."
      Der Kapitän schaltete die Spracheingabe ab und lehnte sich rückwärtig an das Pult, um wieder zum Rest zu sehen.
      "Bleiben noch zehn Minuten. Ich will es versuchen und mir ansehen. Hat jemand von euch irgendwelche Einwände?", sprach Dewin gedehnt und verschränkte etwas die Arme.
      "Wenn nicht..."
      Dewin nickte kurz Summer zu.
      "... halten wir das Shuttle bereit. Wenn es ein größerer Kahn ist, können wir sogar direkt anlegen."
      Für einen Moment überflog er den Text mit der Nachricht wieder und überlegte.
      "Zuerst warten wir aber, was das System zu diesem Schiff sagt. Stichworte wie... sensible Ladung... keinerlei Verzögerung... stimmen mich dezent vorsichtig. Vor allem wenn jemand behauptet, es werden alle entstehenden Kosten übernommen."
      Dewin hob leicht eine Augenbraue und begann zu schmunzeln.
      "Eines ist aber klar: Sollten wir das Schiff betreten..."
      Er sah vielsagend seine Crew an.
      "... wir haben aktuell einen ganz... ganz... gaaaaaanz knappen Zeitplan... und sind in Richtung Santo unterwegs", säuselte er gespielt theatralisch. "Desweiteren... haben unsere Techniker aktuell eigentlich Ruhepause, weil schwer auf Beylix geschuftet wurde. Entsprechend müssen wir also mindestens 200% Ausfallpauschale und Overtime für alle aufschlagen, soweit klar?"
      Mit unschuldiger Miene blickte er abwechselnd Rene, Alana und Summer an.
    • Summer zelebrierte ein kurzes 3mm-Schmunzeln.
      "Ich gestehe ein, als ehemalige Ingenieurin der Allianzflotte nur wenig Erfahrung mit Preistreiberei zu haben, aber einem Kommandanten klar zu machen, dass Reparaturen enorm aufwändig sind, unter unzumutbaren Bedingungen stattfinden und erhebliche Ressourcen erfordern, ist eine meiner leichteren Übungen."
      Sie schickte sich an, nach Achtern zu gehen.
      "Mit Ihrer Erlaubnis gehe ich mein Team briefen, Captain. Leichte Ordonnanzbewaffnung für alle?"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Summer Davenport ()

    • Dewin nickte Summer leicht zu und setzte zu einer ruhigen Antwort an.
      "Exakt, ich möchte niemanden von euch ohne mindestens eine Seitenwaffe sehen, solange wir es mit diesem Schiff zu tun haben. Dies gilt für die gesamte Besatzung der Remedy... ich werde Mister Walker darüber informieren, damit er zumindest um die Umstände weiß. Im Zweifelsfall halte ich ihn an meiner Seite."
      Dann sah der Kapitän zu Alana.
      "Schaue du bitte nach, ob die Schiffskennung sauber ist. Wir sollten darüber auch direkt erfahren, welcher Typ es genau ist. Dann kannst du Rene hier etwas Gesellschaft leisten. Ich möchte sichergehen daß er sich nur auf das Fliegen, das Schiff... und seinen ergonomischen Sessel... konzentrieren muss. - Inklusive Kaffeelieferung für ihn für den Anflug... ja, genau... und keine Widerrede."
      Dewin musste unweigerlich doch schmunzeln, als er zwischen dem Piloten und der Mechanikerin hin und her sah.
      "Ich werde dekorativ neben euch stehen, wenn dieser Doktor wieder den Kontakt sucht. Mal sehen ob dies wirklich so vielversprechend ist, wie es klingt. Falls ja, dann können wir gerne eine Auszeit auf Santo machen", sprach er zuerst zu den beiden, sah mit dem letzten Satz aber ebenso zu Summer.
      "Vor allem will ich wissen, was die bitte schön geladen haben. Behaltet dies im Hinterkopf... ansonsten sind wir verdammt schnell weg."
      Zuletzt blickte Dewin wieder zu Alana, nachdem er einen Blick auf die Schiffsuhr im Cockpit geworfen hatte.
      "Fünf Minuten haben wir noch für die Rückmeldung. Bis dahin brauche ich die verifizierte Kennung."
    • Als Al ihre Begrüßung für Rene durch Cockpit flötet, stönte Rene leise auf. Gerade als Rene begann ihre Geste nachzuahmen, drehte sie sich um, um sich wieder der Nachricht zu widmen, da sie aber nicht mehr hin schaute hielt er mitten in der Bewegung inne und behielt die Position bei.
      So ging Summer an ihm vorbei und Alana drehte sich nun endlich wieder um und ein nicht so ganz euphorisch "Heey" kam über seine Lippen wären er die Geste beendete.

      Rene schüttelt seinen Arme aus und locker auch noch mal die Beine, es ist echt antrengend Minuten lang still zu stehen.
      "Und deswegen sollte die ganze Crew auf die Brücke kommen?"

      In Richtung Pilotenpult gehend, wirft Rene einen Blik auf diverse Monitore, "wir sollen mal ein bischen auf die Bremse treten, ansonsten rauschen wir an denen vorbei, und wir müssen eine große Runde fliegen."

      "Aber so wie ich das sehe scheinen die wirklich ein Problem zu haben, die machen keinen Meter mehr und hier im Black ist das echt ein schlechter Parkplatz, wenn wir nicht gerade hier lang gekommen wären, hätten die auch noch einige Zeit hier festsitzen können. Aber ich muss mich jetzt erstmal um meinen Notfall kümmern und so lange hier auf der Brücke nichts aufgeregt piept, Al du bildest die Ausnahem du darfst hier piepen, will ich die nächsten 3 Minuten von niemanden gestört werden, hab da eine dringendes Meeting mit der Kaffeemaschiene und meiner Kaffeetasse, es geht dabei um einige Mängel die behobben werden müssen."

      Mit der Kaffeetasse in Richtung Drew salutierend dreht sich Rene um und geht in Richtung Tür, der Kaffee solte längst fertig sein, kurz bevor er durch die Tür verschwunden ist, schaut er nochmal über die Schulter in Richtung von Al, " Wo die Bremse ist weißt ja noch und wehe ich verschütte Kaffee wegen dir! Nur Bremsen, keine anderen Korekturen!"

      Als er den Gang entlang schlenderte, nahm er wie gewohn seine weiße Dose aus der Tasche schüttelte eine Pille heraus und schluckte sie hinunter. Bei dem Gedanken an den Kaffee, die Zigarette und den Bequemen Pilotensitz in dem er bald sitzen würde, sorgten dafür das er sich entspannte, zumindest keine Kundschaft mir Hausverbot. Naja, es wird schon was werden, zumindest ist noch keiner auf die Idee gekommen das man denen die Fracht abnimmt, wenn das wirklich so eine sensible Fracht ist mit heftigem Termindruck, geht es da sicher um eine Menge Geld, auch wenn die Angaben von dem Dr. Wen auch etwas verwirrend sind, er und sein Team sind mit einem übergebenen Schiff mit einer Ladung unterwegs, warum ist ein Doktor mit seinem Team, es sei mal dahingestellt welche Funktion sein Team hat, mit einer Ladung unterwegs, als Rene das letzte mal für einen Doktor gearbeitet, war da ein sehr langer Rattenschwanz dran und der hat mehr als nur Ärger gemacht. Je länger er darüber nachdenkt, desto lieber würde er einen Kind den Lutscher stehlen, als zu wissen was die transportieren.
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.

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    • Dewin hatte die Arme verschränkt und hob staunend die Augenbrauen, sonst verzog er keine Miene nach Renes Kommentar. Vielsagend löste der Kapitän seine Arme und zog ein imaginäres Buch, leckte einen Finger an und deutete ein Blättern an. Gespielt nachdenklich blickte er auf unsichtbare Seiten und rieb sich das Kinn, dann vollzog seine rechte Hand eine Schreibbewegung.
      "Tag X... Rene überlässt freiwillig Alana das Cockpit... vielleicht sind Planeten doch nur Scheiben?", murmelte er deutlich vor sich hin.
      Nach dem kurzen Schauspiel erschien ein Schmunzeln auf seinem Gesicht und er sah vielsagend zu Alana.
      "Na dann... einmal bitte bremsen, Al'. Und wir brauchen eine offizielle Schiffskennung..."
      Dewin lächelte schief und blickte beiläufig hinaus ins Black, wo sich zig leuchtende Punkte in Lichtjahrentfernungen abzeichneten.
      "Ich sehe zu diesen Doktor zu kontaktieren..."
      Er nahm Platz auf dem Sitz des Copiloten und warf einen Blick auf das Display. Mit einigen Berührungen auf dem Bildschirm rief er die letzte Wave auf und suchte nach der Direktverbindung für eine Bildübertragung.
    • Kaum hatte Rene Alana das Kommando zu bremsen gegeben, schwang sie sich mit einem fröhlichen "Aye!" auf den Pilotensitz. Dabei übersah sie nicht Dewins Pantomimenspiel und zog mürrisch die Aufgenbrauen zusammen.
      "Pffff... Würde nicht für ihn als Lehrer sprechen, wenn er mir sowas nicht zutrauen würde.", sagte sie gespielt beleidigt. Ihre Hand glitt von einigen Knöpfen zu den Hebeln der Schubdüsen. Als der Gegenschub sachte zunahm und die Remedy mehr und mehr an Geschwindigkeit verlor, kam auch das, was vorher nur als blinkender Punkt auf dem Radar zu sehen war, nun auch im Schwarz des Verse zum Vorschein.

      Ein kleiner Fleck im Black, der langsam näher kam. Alana achtete auf die Anzeigen, schaute ob sie alles richtig machte und war selbst davon überrascht wie geschmeidig die Bremsung war, solange sie sich an Renes Vorgaben hielt. SIe hatte länger schon den Gedanken, dass er sich die Werte und Faustregeln nur ausgedacht hat, um Al etwas zur Orientierung zu geben, aber ganz sicher ist sie sich da nicht.
      Währen sie langsam zum Stehen kamen erfasste Alana die Schiffsdaten. und ließ diese ebenfalls auf Dewins Display anzeigen:

      +++ Sertion CS-753 +++
      Class: 05-85-2A1-Vanderdecken
      Hull No.: L-6556U
      Laid: 05/2511
      Drive: STD Xtriom TK78 / 3 STP Core
      Registry No.: 564-E-DA6-43214D3
      FLAG: UAP/Beaumonde
      Owner: Emons Transport Beaumonde - Richard Bishop

      Währenddessen gab das Display auf der Mittelkonsole Lebenszeichen von sich und nach einem kurzen Kratzen und dem Einwahlsound des Cortexzugangs, war auch ein Gesicht auf dem Bildschirm zu sehen... besser gesagt ein Kinn, eine Nase und ein Finger, der an der Linse herumzubasteln schien.
      "Nǐ hǎo... Mr. Callahan..." Ein kurzes Rascheln ging durch das Mikrofon und eine andere, deutlich tiefere und weniger harmonische Stimme, war im Hintergrund deutlich zu hören.

      "Verfluchte Scheiße, was machen Sie da?! Nehmen Sie ihre verdammten Finger von meiner Konsole!", brüllte der Fremde. Das Gesicht entfernte sich und ein hagerer Mensch drehte der Kamera den Rücken zu.

      "Ich arbeite proaktiv an einer Lösung, mein Lieber. Ihr erster Offizier war so gut mir die Bildübertragung einzurichten. Seien Sie also so gut und maßregeln Sie Ihren Tonfall, Captain. Immerhin arbeiten wir alle am selben Ziel, nämlich hier endlich weiter zu kommen." Damit drehte sich die hagere Person um und ein Mann Mitte 50 blickte vom Display zur Crew der Remedy. Sein Gesicht war von Falten durchzogen, aber sein Blick wirkte wie der eines zwanzigjährigen. Markant war seine knorpelige Nase, die eine leicht snobistische Kurve nach oben hatte.
      "Mr Callahan, entschuldigen Sie die kleine Unannehmlichkeit. Vielen Dank für Ihre zügige Antwort. Wie Sie sehen handele ich hier aus eigenem Ermessen, da uns leider die Zeit davon rennt. Ich leite ein Forschungsteam und derzeit arbeiten wir an einem humanitären Projekt und wir stehen kurz davor das Leben im Verse drastisch zum besseren zu verändern. Wenn wir hier aber länger trödeln war all die Arbeit für die Katz..."

      Al überhörte das Gespräch zwischen Dewin und dem Doktor und konzentrierte sich eher auf die Messwerte. Dewin schien die Bedingungen zu Andocken auszuhandeln und beide einigten sich erst einmal darauf sich einen Überblick der Lage Vorort zu verschaffen. Dewin sagte zu, ein direktes Andockmanöver einzuleiten und so endete das Gespräch auch nach relativ kurzer Zeit. Alanas Aufmerksamkeitsspanne reichte nicht aus um die Konditionen zu denen die Reparaturen gemacht werden, mitzubekommen. Aber früher oder später sollte sie es eh erfahren. Das Andocken würde sie vermutlich lieber Rene überlassen, also brachte sie die Remedy endgültig, nicht unweit der Sertion zum Stehen.
      Cat'it! :3
    • In der Kantien angekommen sah Rene das der Kaffee fertig ist, die Kaffeetasse um den Finger drehen ging er darauf zu immer darauf achten das er den Weg einhält den Jules abgesteckt hatte, mit einem lauten Plog landete die Tasse dann auf der Arbeitsfläche. Schnell war der Kaffee in die Tasse gefüllt und es landeten drei Löffel Zucker darin, damit war Punkt eins auf der Liste abgehakt.
      Auch der zweite Punkt stellte kein Problem da, Rene ging zum Tisch zog den Aschenbecher zu sich heran, suchte seine Zigaretten in den Taschen, nahm sie herraus und setzte sich auf einen Stuhl. Die Kaffeetasse vorm ihn stehend genoss er den ersten Zug an seiner Zigarette, beim bremsen kann Al nicht viel falsch mach, entwerder wie bleiben zu früh stehen, oder rauschen dran vorbei, somit sollte erstmal nichts anbrennen.

      Heute ist Tag X von Rene, mal sehen wann Tag X von Al kommt wenn sie die erste Beule am Schiff verursacht hat, dann gibt es für Rene bestimmt Cokpitarest, so lange sich das Schiff in der nähe von was auch immer bewegt, darf er dann nicht mehr aus dem Cokpit raus. Man müsste mal auf die Suche nach einer Kaffeemaschiene die man am Pilotensitz befestigen kann, dann bräuchte man noch ein Fach wo der Kaffee und Zucker drin ist, auch Wasser müsste da noch irgendwie dahin gelegt werden und dann auch noch die Frage ob Filter, Pad oder gibts sowas kleines auch als Vollautomat. Während des Andocken an das havarierte Schiff sollte genug Zeit sein, mal im Cortex nach Kaffeemaschienen zu suchen, jetzt bleibt halt nur die Frage was an für ein Budget man dafür ansetzt, vieleicht kann man es ja bei Drew eintreiben, diese Erweiterung dient doch der Schiffsicherheit.

      Zufrieden damit jetzt einen Plan zu haben, fing Rene an mit dem Stuh zu kippeln, Kaffee ud Zigarette näherten sich dem Ende, also bleibt nicht mehr viel Zeit um wieder in Cokpit zu gehen, aber die Zeit für einen Kaffeenachschlag ist immer drin.

      Mit einer vollen Kaffeetasse machte sich Rene aufs ins Cokpit, dort angekommen saß Al immer noch in Piotensitz, er tratt leise hinter sie und räusperte sich, während er seine Tasse in den Becherhalter am Pilotensitz klemmte. Al schaute mit einem breiten Grinsen zu Rene hoch und machte schnell Platz, sie wusste das Rene keine Hemmungen hatte sich auch hinzusetze, selbst wenn sie noch drin sitzt.
      Rene nahm dann seinen Platz ein und kontrolierte ob alles noch der richtigen Position war, Al hatte glücklicher weise nichts verstellt wie sie es sonst immer machte wenn sie in dem Pilotensitz saß, sie konnte das spielen mit den Knöpfen nicht lassen.
      Erst jetzt kontorllierte die Schiffsanzeigen, er hatte sich nicht geirrt als er den ersten Blick aus dem Fester geworfen hatte, kaum merklich, aber die Anzeigen bestätigten es bund auf schwarz, die beiden Schiffe treiben langsam aber sicher auf einander zu, wie heist es so schön der Apfel fällt nicht nur zur Erde, sondern auch die Erde zum Apfel.
      Rene schaute grinsend zu Al, "Al du weist schon, für jede Beule die du machst, hab ich zwei frei und glaub mir ich bekomm die an die Stellen die schwer zu reparieren sind." Ohne auf ihre Erwiederung zu warten schaute er zu Drew rüber der mit einem leichten nicken die Bestätung gab, dass das Andocken freigegeben war.
      Am anderem Schiff waren die Singnallampen schon zu erkenne das die Andockklammern freigegeben sind, ohne groß auf die anzeigen zu Achten begann Rene das Schiff langsam zu drehen und auszurichten, so das die Andockschleusen richtig zu einander stehen, er kontrolierte noch kurz die Distanz und wenige Augenblicke spürte man wie die beiden Schiffe sich berührten und hörte das verrigeln der Andockklammern, damit war der Job von Rene erstmal erledigt, alles was jetzt noch blieb war den Finger auf den Startknopf zu halten, falls man schnell weg muss.
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.

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    • Dewin hielt sich weiterhin im Cockpit auf, nachdem er ohne große Umschweife die Bedingungen ausgehandelt hatte für den spontanen Auftrag der Remedy. Angefangen von pauschalen Ausfallkosten, Treibstoff, Überstundenaufschlag für Crewmitglieder im Urlaub, Verzögerung eines aktuellen Auftragvolumens bis hin zu angefangenen Stunden und möglichen Ersatzteilen hatte der Kapitän der Remedy Doktor Wen Surgliff einen... wenn auch subjektiv... ehrlichen Eindruck der möglichen Kalkulation gegeben. Das Gespräch verlief trotz der dringlichen Situation geradezu entspannt, kaum daß Dr. Surgliff und Dewin in Ruhe sprechen konnten. Letzterer würde dem Doktor ein Mindesthonorar von 200 Credits plus zwei angefangener Arbeitsstunden abverlangen, sobald seine Crew die Sertion nur betreten hätte. Ab da würde die Uhr weiterticken und die Remedy würde das Briefing über die Störung an Bord der Sertion erfahren. Doktor Surgliff konnte es leider nur grob als "interne Fehlerquelle in den Schiffssystemen" bezeichnen. Der Kapitän und der Doktor verabschiedeten sich im knappen Einvernehmen, daß die Remedy keine Garantie für den Weiterflug geben könne, aber sie ihr Bestes versuchen würden. Immerhin waren die Kapazitäten von Dewins Schiff leider begrenzt und es fehlten immer noch einige Dinge, die die Mechaniker auf ihren Wunschlisten hatten. Hoffentlich würde es ausreichen um der Sertion zumindest beim Weiterflug zu helfen.
      Auch wenn Dewin sicherlich nicht die Person mit der technischen Expertise war, so reichte ihm die vage Andeutung des Doktors um zu wissen... daß sie weiterhin praktisch nichts über das Problem erfahren hatten. Interne Fehlerquelle in den Schiffssystemen hatte soviel Informationsgehalt wie die Aussage, daß es Meerestiere in Ozeane gibt. Nur hatte man keine Ahnung welche Arten und welche Menge. Dewin würde also fast das komplette Team rüberschicken müssen. Soweit war er sich sicher, als er das große Schiff der Vanderdecken Klasse auf die Remedy zukommen sah. Der Kapitän hob die Augenbrauen kurz hoch, als die Silhouette des großen Transporters mehr und mehr die Remedy überschattete.
      "Hmmm... mal sehen...", murmelte der Kapitän mehr zu sich.
      Er nickte Rene anerkennend zu, nachdem der das Schiff sanft gleitend an die Sertion herangetragen hatte. Ein kurzes Vibrieren ging durch die Remedy, gefolgt von einem dumpfen metallenen Klang, als die Andockklammern einsetzten.
      "Gut gemacht. - Und startbereit bleiben, solange wir nicht sicher sein können... wie immer halt", sagte Dewin in Richtung des Piloten und schmunzelte.
      Beiläufig griff Dewin nach dem Lautsprechermikrofon über sich und schaltete auf das Intercom der Remedy, um eine allgemeine Durchsage zu machen.
      "Hier ist Dew... wir haben an dem Schiff angedockt, ich gebe einen kurzen Abriss zum Stand der Dinge..."
      Dewin machte eine rhetorische Pause und drückte wieder den Sprechknopf.
      "Es ist ein recht großer Kahn der Vanderdecken Klasse und fliegt unter dem Namen Sertion. Gehört zu einem Unternehmen namens Emons Transport Beaumonde, Besitzer ist ein gewisser Richard Bishop. Unser Ansprechpartner und Auftraggeber vor Ort ist Doktor Wen Surgliff. Nur daß ihr es zumindest mal gehört habt... die Kennung ist laut System sauber, wir gehen jetzt an Bord. Dies gilt auch für sie, Mister Walker. Ich brauche den Großteil unseres Teams. Leichte Seitenbewaffnung bei der kompletten Crew der Remey. Wir treffen uns im Frachtraum an der Luke. T minus fünf Minuten. Bis gleich, Ende."
      Damit wurde das Lautsprechermikrofon wieder zurückgehangen und Dewin schenkte Rene ein kurzes, breites Lächeln.
      "Vielleicht solltest du dir direkt eine ganze Kanne ins Cockpit stellen. Ich fürchte wir werden etwas länger auf dem Ding brauchen, um überhaupt herauszufinden worum es geht. Wir bleiben ansonsten in Funkkontakt."
      Alana hielt sich auch weiterhin noch im Cockpit auf und sah aufmerksam zwischen Rene und Dewin hin und her. Es stand ihr ins Gesicht geschrieben, daß sie neugierig bis gespannt war, was als Nächstes kommen würde.
      "Alana, du hälst mit Rene die Stellung hier auf der Remedy... ich werde mir das Ganze zumindest einmal an Bord der Sertion ansehen. Werde versuchen zeitig wieder zurück zu sein. Ich glaube, daß wir eine gute Bezahlung einstreichen können."
      Dewin wollte schon das Cockpit verlassen, blieb aber auf der Schwelle stehen und sah noch einmal zu Rene und Alana.
      "Schaut parallel nach, ob ihr weitere offizielle Infos aus dem System über die Sertion bekommt. Ist es nur ein einfacher Frachter... oder gab es hier und da Meldungen zu dem Schiff... oder flog es in der Vergangenheit unter einem anderen Namen. Und erkundigt euch, welcher Frachtverkehr über dieses Unternehmen von Beaumonde läuft. Der Doktor rückte leider nicht damit raus, was sie genau verschiffen... dies lässt mir noch keine Ruhe. - Also dann... wir hören uns."
      Der Kapitän deutete einen nachlässigen Salut zur Verabschiedung an und ging strammen Schrittes den Gang Richtung Aufenthaltsraum entlang. Auf halbem Wege stieg er zügig hinab zu seiner Kabine und hatte in kürzerer Zeit sein Holster mitsamt Waffe und die Lederjacke angelegt. Dazu nahm er eine schlichte Mappe aus Kunststoff von seinem Schreibtisch und stopfte sie zügig in seinen kleinen Rucksack. Zusätzlich warf er einen Stift, eine faltbare Lampe, Panzertape, ein Funkgerät, Munition, eine zweite Handfeuerwaffe hinein und eilte aus. Wenig später war er im Aufenthaltsraum, blickte auf die Schiffsuhr und kippte den Rest seines Kaffees hinunter. Im Vorbeigehen schnappte er sich sein Cortexpad und stopfte es ebenso in den Rucksack, den er verschloss und auf den Rücken warf.
      Deutlich halten seine Schritte auf der metallenen Treppe im Frachtraum wieder, als er hinunterkam.
    • Auch aus den Lautsprechern in Quartier 02 schallte:"Hier ist Dew... wir haben an dem Schiff angedockt, ich gebe einen kurzen Abriss zum Stand der Dinge..." durch die gedimmte, rote Beleuchtung und den Azetondunst. Auf dem Bildschirm eines erneut zusammengesetzten Pads blinkte ein schwarz und gelb gestreiftes Icon "27%" und trug so zu der Lichtverschmutzung in dem kleinen Raum bei. Caleb hob den Blick und ließ sein schwarzes Notizbuch in die Innentasche seines Trenchcoats rutschen. "Danke für den Weckruf Captain, es wäre ja eine Schande wenn ich die nächsten Stunden geschlafen hätte." belehrte er seine Taschenuhr während er sie einsteckte. "Es ist ein recht großer Kahn der Vanderdecken Klasse und fliegt unter dem Namen Sertion. Gehört zu einem Unternehmen namens Emons Transport Beaumonde, Besitzer ist ein gewisser Richard Bishop." Er erhob sich rheumatisch aus seinem kompakten Klappstuhl und schlich zur Koje um dort seine Stiefel auf die doppelt gefaltete Decke zu legen. Den Kopf auf seinen Handflächen über das Kopfkissen gelegt, betrachtete er den Kampf gelber und roter Neonlichter an der Kabinendecke. "Unser Ansprechpartner und Auftraggeber vor Ort ist Doktor Wen Surgliff. Nur daß ihr es zumindest mal gehört habt... die Kennung ist laut System sauber, wir gehen jetzt an Bord." Der Techniker salutierte liegend und hob dann ein imaginäres Glas in die Luft und brachte einen Toast aus:"Gute Reise, schwarzer Kaiser!" Ein zynisches Grinsen hatte sich auf seinen Lippen breitgemacht.
      "Dies gilt auch für sie, Mister Walker." Das Gesicht des Mannes war augenblicklich zu etwas eingefroren was auf jedem Jahrmarkt eine Menge Geld eingebracht hätte, doch die Lautsprecher plätscherten weiter dahin:"Ich brauche den Großteil unseres Teams. Leichte Seitenbewaffnung bei der kompletten Crew der Remedy. Wir treffen uns im Frachtraum an der Luke. T minus fünf Minuten. Bis gleich, Ende." Als sich der Gesichtsausdruck langsam entkrampfte, wanderte vor allem seine rechte Augenbraue hoch genug um seine Glatze zu besuchen. Er stand zu diesem Zeitpunkt bereits Kerzengerade vor dem Bett als er seine Kabinenwand fixierte. Mechanisch stopfte er sein Pad, seine Gasmaske und seine Waffe in die Umhängetasche, nur unterbrochen von wiederholtem Kopfschütteln. Er stand schon an seiner Kabinentür und tippte den nötigen Code zum überbrücken der Verriegelung ins Keypad, als sein Blick auf den golden und schwarz glänzenden Ring an seiner rechten Hand fiel. "Oh nein," informierte er den Ring"keine dummen Fehler mehr." Damit versteckte er den Schmuck unter seinem Mantel und ging in Richtung Frachtraum.

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    • Neu

      Rene überprüft noch mal alle Anzeigen der Andockklammern und derLuftschleuse, Andockklammern sind alle ordnungsgemäß verriegelt, der Druckausgleich in der Schleuse war abgeschlossen und laut der Lebenserhaltung waren auch nichts offensichtlich gefährliches in der Luft der Schleuse.

      Er betätigte den Schalter für InterCom, "Andockvorgang erfolgreichabgeschlossen, Druckausgleich abgeschlossen, wenn ihr so weit seit, von meinerSeite gibt es keine Einwände die Türen zu öffnen. "

      Mehr aus Gewohnheit als aus Sorge, bereitet Rene das Abdocken vor, es bedarf nur weniger Handgriffe, um das Abdocken auch bei unter Druck stehender Schleuse durchzuführen, eigentlich eine Sicherheitseinrichtung die dafür sorgt das nicht aus versehen ein Schiff ins Black entlüftet wird. Im Ernstfall kann aber die gesparte Zeit einem das Leben retten, man muss sich nur sicher sein das die eigene Schleusentür geschlossen ist.

      Bei den Gedanken ging der Blick von Rene über die Schulter um zu kontrollierenob die Tür zum Cockpit geschlossen ist, plötzlicher Druckabfall im Cockpit ist nicht Lustig!

      Ansonsten drosselte er alle anderen Systeme die nicht zwingend für einen schnellen Aufbruch benötigt wurden, auch die Haupttriebwerke bleiben in der derzeitigenPosition, die vom andern Schiff brauchen nicht wissen das man schon halb auf dem Sprung ist.
      Wenn man mit den Steuerdüsen die ersten Meter Distanz macht, kann man ja paralleldie Haupttriebwerke ausrichten und anwerfen und so lange man es nicht übertreibt, hat man außer ein paar roten Kontrolllampen und ein unglaubwürdigen lauten Warnton nichts zu befürchten.
      Vieleicht bietet sich ja die Gelegenheit mit Al ein paar Änderungen an den Steuerkonsolen zu besprechen so lange Dewin nicht an Board ist, ein paar Kontrollen sind mit einer Hand nur schlecht zu bedienen, obwohl es in einigen Situationen von Vorteil wäre.
      So lange fliegt das Schiff ja noch nicht mit dieser Crew, es fühlt sich zwar schon nach zu Hause an, aber es gehört mehr dazu als nur ein Poster an die Kabinenwandzu hängen, um wirklich daheim zu sein. Erst wenn man ohne Licht zur Kaffeemaschine hin und zurück schafft ohne irgendwo anzustoßen ist man auf einem guten Weg daheim zu sein.

      Und somit bleibt ihm nur noch warten bis dieser Job erledigt ist und alle wohlbehalten zurück sind.
      Warum nur alter treuer Freund, warum gibt es in dieser Welt mit ihrer bunten Farbenpracht, in der man ständig tanzt und lacht, denn gar nichts mehr was für dich zählt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rene Ordos ()