Irgendwo im Black am Board der Freya

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  • Irgendwo im Black am Board der Freya

    Sash ist auf dem Weg zum Captain, welcher sich im Cockpit aufhält. Sash brabbelt vor sich hin: "Wenn der Captain es erlaubt, dass ich *brabbelbrabbelbrabbel*. Wie erklär ich ihm das dann, ohne dass er Verdacht schöpft? *laut ausatmend* Naja abwarten, ob der Captain es erlaubt." Am Cockpit ankommend klopft Sash an die offene Luke: "Hey Captain, kann ich dich kurz sprechen ... unter vier Augen?"
  • Wie Dr. Stern gerade auf dem Weg zur Krankenstation war, lief Sash an ihm vorbei in Richtung Cockpit. Ansich nichts ungewöhnliches, war dort tagsüber ja meist der Captain anzutreffen. Für Stern also nichts was seiner kostbaren mentalen Kapazität wert gewesen wäre, doch Sachs stetes Gebrabbel weckte dann doch die Aufmerksamkeit des Arztes. Als der Mann dann auch anfing in seinem Selbstgespräch seine Handlungen zu verbalisieren, wie es sonst nur Jungspunde in irgendwelchen Chatrooms taten, blieb Stern nichts weiter übrig als mit gehobener Braue stehen zu bleiben, Sash hinterher zu sehen und sich eine mentale Notiz zu machen, Sash bei seiner nächsten Routineuntersuchung auch einem subtilen psychologischen Test zu unterziehen...Und sei es nur aus Spaß an der Freude!
    Dabei fiel ihm auch glatt wieder ein, weshalb er überhaupt unterwegs war und so setzte er seinen Weg zur Krankenstation fort.


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    OT: Da hat sich ein Rechtschreibfehler in den Titel gemogelt!
  • Quinn saß auf dem Sitz des Piloten, , die Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Augen geschlossen und lauschte dem Schiff. Eines der Lichter im Cockpit musste ausgetauscht werden, er hörte das unregelmäßige Brummen des Starters des Lichtes, konnte aber partout nicht sagen, welches. Also hörte er nur zu, wie eines der Lichter eine Dissonanz zu den anderen brummte. Er würde wohl warten müssen bis es zu flackern begann, um es ausfindig machen und reparieren zu können. Wie üblich blieb die Tür zum Cockpit und seinen Arbeitsplätzen offen, wenn das Schiff eine ruhige Überfahrt durch den tiefschwarzen Abgrund des Blacks hatte, Quinn hatte die Nähe zu anderen Menschen schätzen gelernt, nicht nur weil seine Mannschaft aus Leuten bestand, bei denen er sich sicher war das sie die in sie gesetzten Erwartungen auch unter Druck erfüllen konnten.
    Schritte auf dem Korridor und leise Worte drangen durch seine Ruhe und er drehte den Sitz zur Tür herum. Sash war gerade auf die Brücke getreten. Dafür das er sonst ein gefestigter Kerl war, der wusste was er wollte, wirkte er jetzt fast wie ein kleines Kind. Unruhig und nervös und fast erwartete Quin das Sash anfing die Hände zu ringen oder gar zu stottern.
    "Hey Captain, kann ich dich kurz sprechen ... unter vier Augen?", fragte Sash.
    Quinn zog fragend die Brauen hoch.
    "Mach die Tür hinter dir zu und wir sind unter vier Augen", erwiderte er.
    Er wartete ab bis Sash das Schott zugezogen hatte und das typische saugende Geräusch verriet das die Tür nun hermetisch verschlossen war, wie Quinn es auf seinem Schiff von jeder Tür und jedem Schott erwartete.
    "Raus mit der Sprach", sagte Quinn.
  • Quinn zog fragend die Brauen hoch.
    "Mach die Tür hinter dir zu und wir sind unter vier Augen", erwiderte er.
    Sash zog das Schott zu, wodurch das typische saugende Geräusch auftritt, welches verriet das die Tür nun hermetisch verschlossen war.
    "Raus mit der Sprach", sagte Quinn.

    Leicht aufgeregt, jedoch versucht die Ruhe zu bewaren, dreht er sich wieder zu Quinn um und holt tief Luft.
    "Also Captain, ich wollte dich fragen, ob du Kontakt zur Intrepid aufnehmen und ein Treffen vereinbaren könntest, wegen der Überraschung für John?", fragte Sash und redet anschließend schnell und ohne Luft zu holen weiter: "Ich weiß, dass es aktuell nicht gerade in den Zeitplan passt. Ich weiß auch, dass wir noch eine Lieferung abholen müssen und dann so schnell wie möglich nach Jiangyin zu reisen, damit wir rechtzeitig zu beginn der Feierlichkeiten des 75. Jahrestages ankommen. Aber mir ist die Überraschung echt wichtig und du ... ähm ihr schafft den Job doch sicherlich auch ohne mich, so dass ich mit der Crew der Intrepid die Überraschung für John besorgen kann."

    John unterbricht kurz seinen Monolog, um noch einmal tief Luft zu holen: "Außerdem denke ich die ganz Zeit darüber nach, wie wir John verklickern, dass ich erstmal auf einem anderem Schiff mitreise. Ich habe kein Bock, dass seine Neugier uns die Überraschung versaut. Nicht das er auf die Idee kommt, mich begleiten zu wollen oder ... oder noch schlimmer schon verdacht schöpft. Hast du vielleicht eine plausible Notlüge? Hoffentlich verquatschen sich niemand! Oh man, heute war der Kaffee aufn Schiff irgendwie anders, weißt du wer den gemacht hat?"

    Sash schaut Quinn erwartungsvoll und fragend an. Ihm fällt das leicht erstaunte Gesicht seines Captain auf, jedoch kann er sich nicht erklären worüber der Captain erstaunt sein könnte.
  • Kaffee?, fragte Quinn sich im Kopf.
    Die große Kanne in der Kombüse in der normalerweise der Kaffee war, hatte heute früh verdächtig nach irgendeinem starken Tee gerochen, deshalb hatte Quinn dankend verzichtet. Es gab wenig schlimmeres als einen unsinnig starken Tee aus einer Kanne zu trinken die jedem Getränk das man in sie füllte einen deutlichen Kaffeegeschmack verpasste. Er wiederholte die mentale Notiz die Kanne bei einer sich bietenden Gelegenheit zu ersetzen oder soviel Reiniger hinein zu schütten das es die Kanne zerfraß.
    "Ich nehme an das ganze soll besser gestern über die Bühne gehen?", fragte Quinn mehr rethorisch als alles andere.
    Er drehte sich im Anschluss halb zur Seite und wies den Bordcomputer an die nähere Umgebung nach einem Funkrelais abzusuchen damit er der Intrepid eine Wave schicken konnte.
    "Grundsätzlich spricht nichts dagegen, ich hatte eh nicht vor an dem nächsten Liegeplatz wirklich fest zu machen, also sollte wir das auch ohne dich hinkriegen", sagte er und schielte auf den Monitor der ihm einige passende Relais Stationen zeigte.
    "Was die plausible Notlüge angeht, ich leih dich einfach an die Intrepid aus, die brauchen für deren nächstes Geschäft noch ein weiteres paar Augen und Waffen. Wo wäre man denn wenn man sich nicht hin und wieder mit Material und Leuten aushilft", sagte Quinn vieldeutig.
    "Wenn die nicht gerade am anderen Ende des Verse sind, sollten wir uns problemlos mit ihnen treffen können, wir liegen eh über dem Zeitplan also können wir das ja noch dazwischen quetschen. Sonst noch irgendwas?", fragte Quinn.
  • "Meinst du er kauft die Ausrede, ja?", fragt Sash absichernd nach.
    Kurz darauf schaut er nachdenklich am Captain vorbei.
    "Klar kauft er uns die Ausrede ab, was hätte er für einen Grund misstrauisch zu sein!", beantwortet Sash seine davor gestellte Frage selbst und wirkt mittlerweile auch um einiges ruhiger.
    "Ansonsten gibt es nichts weiter, sag mir Bescheid was Captain der Intrepid gesagt hat. Ich werde währenddessen mal herausfinden wer diesen schrecklichen Kaffee gemacht hat.", sagt Sash und dreht sich langsam um zum gehen, jedoch den Kopf und Blick zum Captain gewandt.
  • Das Sash sich seine Frage selbst beantwortete und dadurch offenbar wieder etwas Ruhe zurück gewann, betrachtete Quinn als positives Zeichen. Immerhin war diese Frage geklärt.
    "Es ist sicher nicht ganz üblich ein Mannschaftsmitglied bei einer so kleinen Truppe zu verleihen, aber wir kennen die Intrepid und ihre Crew inzwischen recht gut. Falls er fragt erklär ihm einfach das die uns dann einen Gefallen schulden, das sollte ausreichend sein", sagte Quinn mit einem kurzen Blick auf die Fluginstrumente.
    "Dann melde ich uns bei der Intrepid mal an und wir führen ein Rendezvous aus damit du übersetzen kannst", fuhr Quinn dann fort.
    Als Sash erwiderte das sein Anliegen geklärt war, entlies Quinn ihn aus dem Cockpit und machte sich daran die Wave für die Intrepid aufzuzeichen und abzusenden. Es gab hier draußen im Black nicht viele Funkrelais', aber die Nachricht würde die Intrepid wohl in annehmbarer Zeit erreichen. Wie gesagt, solange sie nicht am anderen Ende des Verse hocke. Oder sich nicht in Funkreichweite befand, hier draußen ja nicht völlig unüblich.
  • Nach dem der Captain Sash aus dem Cockpit entlassen hatte, machte er sich auf dem Weg zum Doc in die Krankenstation, da er vermutete, dass er diesen schrecklichen Kaffee gemacht hatte.
    Kurz vor der Krankenstation rief Sash schon "Hey Doc, hast du diesen schrecklichen Kaffee gemacht? Man der hat mich total aus'm Konzept gebracht." Er betritt die Krankenstation und sah wie Dr. Stern irgendetwas in den Stauräumen der Krankenstation suchte. "Doc hast du gehört was ich gerufen habe? Suchst du was?", fragte Sash den knieenden und ihm mit dem Rücken zugewandten Dr. Stern.
  • Dr. Stern hatte schon den halben Schrank ausgeräumt und neben sich auf dem Boden verteilt, dass hielt ihn aber keines Wegs davon ab noch mehr Zeug herauszuholen, es sich genau anzusehen, mit den Schultern zu zucken und neben sich auf den immer größer werdenden Stapel aus Schachteln, Dosen und anderen Behältern zu stellen. So reagierte er auf Sashs erstes Rufen auch gar nicht, vielleicht ignorierte er es, vielleicht hörte er es über seine eigene Konzentration aber auch nicht. Das wusste nur der Doc selbst...und er wusste, dass er seinen ersten Offizier ganz absichtlich ignorierte.
    Als der Kaffetrinker dann aber in der Krankenstation ankam und ihn erneut ansprach, bequemte sich Stern dann doch zu antworten, ohne aber seinen Blick von dem Schrank und dessen Inhalt zu wenden: "Ich suche dein Gedächtnis." erwiderte er gewohnt gelassen und leicht verschmitzt. "Ich trinke doch keinen...Ahaaa!" Er unterbrach sich selbst, schob seinen Arm tief in den Schrank und förderte eine kleine, transparente Plastikschatulle zum Vorschein in der sich Spritzennadeln befanden. "Ich wusste, ich hatte irgendwo noch welche!" Er legte seinen Fund auf den Schrank und mit nicht unwesentlichem Aufwand zog er sich, abgestützt auf seinen Stock und den Schrank wieder nach oben und blickte endlich mal zu Sash. "Was ich sagen wollte: Ich trinke gar keinen Kaffee. Vielleicht hat dein lieber Bruder ihn gemacht ohne sich die schmierigen Pfoten zu waschen." Während er so seine Theorie von sich gab, humpelte er gemächlich auf seinen ersten Offizier zu, fingerte mit seiner freien Hand eine kleine Leuchte aus der Hemdtasche und leuchtete Sash, kaum das er sein letztes Wort gesprochen hatte, ohne Vorwarnung ins Auge.
  • Während Sash den Erläuterungen des Docs lauschte, beobachtete er wie Dr. Stern das gesuchte Objekt fand und auf den Schrank legte. Gerade wollte er ihm zu Hilfe kommen, als der Doc sich schon mit der Hilfe seines Stocks aufrichtete. Sash wartete darauf, dass der Doc seine Theorien über die Person, welche den Kaffee gemacht hatte, beendete, wobei er sich jedoch wundert, warum Dr. Stern immer näher kam. Als Sash gerade zu antworten versuchte, wurde er von etwas geblendet, worauf ihm sein eigentlichen Satz entfiel und er nur noch erschrocken brabbelte: "Hey ... was solln das jetzt?" (kurze Pause) "Warn mich nächste mal wenigstens vor, Doc! Bin ich schon wieder für eine Routineuntersuchung an der Reihe oder was?" Nach dem er die erste Überraschung überwunden hatte hielt er still, um den Doc seine Arbeit zu erleichtern. "Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn du mich davor nochmal untersuchst.", flüsterte Sash.
  • Quinn warf einen kurzen Blick auf den Inhalt der eben eingetroffenen Wave, bevor er den Anhang öffnete und die Koordinaten in den Navigationsrechner eingabt.
    "An alle Besatzungsmitglieder und Passagiere, hier spricht ihr Captain, wir wechseln das Ziel unserer aktuellen Überfahrt und steuern mit sofortiger Wirkung Harvest an. Voraussichtliche Ankunft in plus minus achtzehn Stunden ab jetzt. Wir üblich während der Beschleunigungsphase: nicht den Frachtraum betreten, nicht die Toiletten benutzen und bitte nicht während dessen aussteigen, ich drehe ganz bestimmt nicht um um irgendwen wieder einzusammeln der während einer Kurskorrektur "versehentlich" von Bord gefallen ist."
    Das Schiff reagierte gewohnt zügig und ohne Proteste auf die Kursänderung und er lauschte zufrieden den Triebwerken bei ihrer Arbeit.
    Anschließend schickte er der Intrepid eine weitere Wave mit ihrer voraussichtlichen Ankunftszeit.
  • Stern schmunzelte verschmitzt vor sich hin, als sein Plan aufging und sein erster Offizier erschrocken zusammenzuckte. Allerdings fing Sash gleich wieder an vor sich hin zu murmeln, was den Doc dazu zwang verwundert eine Augenbraue zu heben. "Vor was soll ich dich nochmal untersuchen? Und Vorwarnung! Ich mach's jetzt nochmal richtig." Kaum gesagt hob der Doktor seinen leuchte Stift wieder, dieses Mal aber deutlich langsamer und anstatt direkt in die Augen seines Patienten zu strahlen, leuchtete erst knapp daneben und schob den Lichtkegel dann ruhig über Sashs Auge und gleich wieder weg.
    Er wollte das gerade beim anderen Auge wiederholen als die liebliche Stimme des Captains die Krankenstation erfüllte als wäre er eine omnipräsente Wesenheit. Stern wartete aber nicht die ganze Durchsage ab, sondern machte sich schon währendessen wieder an die Arbeit und beleuchtete auch Sashs zweites Auge. Der Captain war allerdings immer noch nicht fertig als Stern die Lampe wieder in seine Hemdtasche verfrachtete und so humpelte der Arzt schweigend und pflichtbewusst lauschend wieder zu seinen Schränken und förderte aus einer Schublade eine Kanüle und zwei Ampullen zum Vorschein. Auf dem Rückweg zu Sash war die Durchsage dann schließlich vorbei und der Doc konnte sich einen Kommentar einfach nicht verkneifen: "Bei einer Kurskorrektur kommt er nicht zurück aber wenn wir geradeaus fliegen schon? Na egal, mach den Arm frei, ich nehm' dir noch etwas Blut ab. Sitzen, Liegen wie du magst. Und dabei erzählst du mir mal was wir plötzlich auf Harvest wollen."
  • "Vor was soll ich dich nochmal untersuchen? Und Vorwarnung! Ich mach's jetzt nochmal richtig.", fragt und warnt Dr. Stern. Sash bereitet sich auf die erneute Beleuchtung seines Auges vor und starrt, wie jedes mal wenn der Doc einem in die Augen leuchten möchte, stur geradeaus.

    Als der erste Offizier dem Doc gerade auf seine Frage antworten wollte erklang die Stimme von Cpt. Quinn aus den Lautsprechern: "An alle Besatzungsmitglieder und Passagiere, hier spricht ihr Captain, wir wechseln das Ziel unserer aktuellen Überfahrt und steuern mit sofortiger Wirkung Harvest an. Voraussichtliche Ankunft in plus minus achtzehn Stunden ab jetzt. Wir üblich während der Beschleunigungsphase: nicht den Frachtraum betreten, nicht die Toiletten benutzen und bitte nicht während dessen aussteigen, ich drehe ganz bestimmt nicht um um irgendwen wieder einzusammeln der während einer Kurskorrektur "versehentlich" von Bord gefallen ist."

    Man spürte kurz die Kurskorrektur und Vorfreude machte sich in Sash breit. Während Dr. Stern zum Schrank humpelte und zwar zu dem, wo er die Kanülen und Ampullen aufbewahrte, krämpelte Sash schon mal den rechten Ärmel hoch und setzte sich auf einen Stuhl. Er wusste gleich, dass der Doc Blutabnehmen würde, als dieser zum erwähnten Schrank humpelte.

    Als der Doc auf dem Rückweg zu ihm dann noch verlauten lies ... "Bei einer Kurskorrektur kommt er nicht zurück aber wenn wir geradeaus fliegen schon? Na egal, mach den Arm frei, ich nehm' dir noch etwas Blut ab. Sitzen, Liegen wie du magst. Und dabei erzählst du mir mal was wir plötzlich auf Harvest wollen." ... Konnte Sash sich ein Grinsen nicht verkneifen und sagte: "Ich bin schon bereit." Anschließend schaut Sash noch einmal schnell nach der Tür der Krankenstation. "Gut ich habe die Tür schon geschlossen gehabt, perfekt." dachte Sash sich und beginnt dem Doc zu erzählen, warum wir einen Zwischenstopp auf Harvest machen: "Also Doc das ist so. Wir treffen uns dort mit der Intrepid, wo ich vorerst mitfliegen werden. Cpt. Hawkins kennt jemanden, der mir helfen kann die Überraschung für John zu besorgen. Du weißt schon, die über die ich vor einiger Zeit mit euch geredet habe." Sash zwinkert Dr. Stern zu. "Naja und weil der Transportauftrag für Jiangyin nicht sehr anspruchsvoll und gefährlich zu sein scheint, habe ich den Captain gefragt, ob ich die Zeit dafür nutzen kann, um die Überraschung, mit Hilfe der Intrepid, zu besorgen. Ach und falls John dich fragen sollte, die Notlüge ist, dass Quinn mich der Intrepid für einen Auftrag ausleiht, damit du Bescheid weißt."

    Während dem Monolog bereitet Dr. Stern die Kanüle und die erste Ampulle vor und zapft sich die erste Fuhre Blut ab. Sash stört das nicht weiter, er hatte schon viele starke und große Männer gesehen, die beim bzw. vorm Blutabnehmen heulend zusammengebrochen sind, er gehörte jedoch nicht dazu. Klar es piekst, aber deswegen fängt man doch nicht an zu heulen. Er konnte dieses Phänomen einfach nicht nachvollziehen.
  • Es war doch immer wieder schön, wenn die Patienten mitdachten. So brauchte sich Stern nur noch seinen Hocker mit seinem Gehstock rüber zu ziehen und konnte gleich mit der Arbeit beginnen. Während der XO vor sich hin monologisierte, band Stern ihm den Arm ab, suchte sich eine schöne Ader zum Abstechen, desinfizierte sie noch großzügig und setzte ohne zu zögern die Kanüle an. Da Sash eh noch redete war er ausreichend genug abgelenkt. Wobei das bei ihm dankenswerter Weise meist gar nicht nötig war aber schaden tat es auch nicht.
    Als Sash die Überraschung erwähnte, blickte Stern kurz und irritiert auf und nickte mit einem ironisch bestätigenden Gesichtsausdruck, der im Gegenteil aussagte, dass er nicht den Hauch einer Ahnung hatte, wovon Sash sprach. Wer konnte sich denn auch diese ganzen kleinen Wehwehchen merken, also bitte! Stern zuckte also nochmal mit den Achseln und widmete sich wieder dem Blutabnehmen, während Sash ihn in die Notlüge einweihte. "Und du meinst John wird das glauben? Ist ja nicht so, dass die Intrepid so wehrlos ist, dass sie noch eine extra Waffe brauchen." Stern warf das mal so lapidar ein, als er gerade die Ampullen wechselte, die sich, kaum angeschlossen, sprudelnd mit Blut füllte. "Gut, auf der anderen Seite ist dein lieber Bruder auch nicht unbedingt der schnellste...könnte klappen."
  • "Ach komm schon Doc. Es ist gerade mal 1 Monat her, als ich es dir und dem Captain erzählt habe.", antwortet Sash auf die fragenden Gesichtsausdrücke und das Schulterzucken von Dr. Stern. "Du wirst echt vergesslich, dabei bist du doch noch garnicht so alt. Naja egal, wenn du nicht weiß worum es geht, dann kannst du dich auch nicht verquatschen.", winkte Sash mit der freien linken Hand ab. "Was deinen Einwand mit der Notlüge angeht, könntest du recht haben, die Intrepid Crew ist eigentlich groß genug und an der Bewaffnung hat es bei denen bis her noch nie gemangelt. Aber mein Bruder scheint momentan mit dem Kopf eh ganz woanders zu sein. Hoffen wir das beste!", versucht Sash mehr sich als den Doc zu überzeugen.

    "Wir werden es sehen. Wenn die Notlüge nicht klappt, dann müsst ihr seine nervigen Fragen halt ertragen. Kannst ihn ja ruhig stellen, wenn er dir zu sehr auf den Wecker fällt.", spricht Sash und fängt bei dem Bildern in seinem Kopf belustigt an zu lachen.
  • Hätte sich Dr. Stern die Mühe gemacht und etwas überlegt, hätte er sich vielleicht zumindest daran erinnert, dass Sash irgendetwas erzählt hatte aber da dem Arzt beinahe alles, abgesehen vom körperlichen und eventuell auch seelichen Wohl der Crew, am Arsch vorbei ging, bemühte er sich erst gar nicht. "Ich kann nichts vergessen, was ich mir gar nicht gemerkt habe!" Erwiderte er mit seinem üblichen Grinsen im Gesicht während er den Venenstauer wieder entfernte. "Aber gut, ich wollte ja eigentlich noch dein labiles Gebrabbel untersuchen aber das schiebe ich mal, leichtsinniger Weise, auf Gefühlsgedusel ausgelöst durch nervösen Stress wegen der besagten Überraschung. Hast du sonst irgendwelche Beschwerden? Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, feuchten Stuhl, unregelmäßige Regelblutungen, Juckreiz, Brennen, Steif- und/oder Taubheitsgefühle, Appetitlosigkeit..." Er machte eine kleine Pause und seiner zügigen Auflistung, um Luft zu holen und offensichtlich nochmal für einen Wimpernschlag nachzudenken bevor er gleich nachsetzte: "Oder irgendwelche anderen Wehwehchen die ich bisher ausgeschlossen habe, weil ich dachte, dass du ein Kerl wärst?"
  • "Öhm .... nö mir geht es soweit gut. Ich fühle mich top fit. Naja außer ein bisschen Herzrasen, wegen diesem schrecklichen Kaffee. Aber wegen sowas würde ich nicht zu dir kommen.", antwortet Sash und ignorierte die zynische Art von Dr. Stern. "Und was heißt hier labiles Gebrabbel! Ich bin geistig voll auf der Höhe! Nur weil ich laut nachgedacht habe, habe ich noch lange keine Schraube locker, klar!", brauste Sash etwas auf und zügelte sein Temperament aber auch gleich wieder. Er wusste ja, dass der Doc nur besorgt war, auf seine zynische, griesgrämige Art und Weise. "Entschuldigen werde ich mich aber nicht!", dachte sich Sash über seinen kleinen Ausbruch. Er mochte es einfach nicht, wenn man an seiner geistigen Gesundheit zweifelte, nur weil man etwas vor sich her brabbelt.

    "Ach und Doc, manchmal kann es nützlich sein, wenn man sich ein paar Gespräche im Kopf behält.", merkt Sash an. "Dann ist man nämlich auch auf dem laufenden und nicht immer überrascht.", wirft Sash dem Doc eine kleine Spitze zu.

    "Naja auch scheiß egal. Möchtest du noch irgendetwas wissen, was du dir dann garnicht erst merkst? Ansonsten würde ich mich jetzt zu meiner Kabine begeben und mich für die Intrepid vorbereiten.", fragt er und wartet auf eine entlassende Geste.
  • "Hmm..." Begann er und tippte sich nachdenklich auf die Lippen. "Möchte ich etwas wissen, das ich mir dann aber nicht merke? Tja...tatsächlich eine schwierige Frage...denn wenn ich es wissen wollen würde, würde ich es mir dann nicht auch merken wollen? Beziehungsweise, wenn ich es mir gar nicht erst merken wollen würde, würde ich es doch auch von vornherein gar nicht wissen wollen...oder?" Er stieß sich mit seinem gesunden Bein vom Boden ab und rollte rüber zu den Schränken. "Ich fürchte diese Frage übersteigt meine mentale Kapazität...vermutlich habe ich ihren Anfang sogar schon vergessen...tja...ich bin wohl wirklich alt!" Witzelte er auf seine ironische Art und Weise los während er kleine Erste-Hilfe-Tasche aus einer Schublade holte und ihren Inhalt überprüfte. "Ich weiß, die Intrepid hat ihren eigenen Arzt aber ich geh lieber auf Nummer sicher." Meinte er dann noch als er die Tasche noch mit einem Döschen Schmerztabletten und einer Adrenalinspritze bestückte, bevor er wieder zu Sash zurück rollte "Wenn ich nicht noch irgendwas essenzielles vergessen habe, wars das dann mal wieder. Wenn bei deinen Blutwerten irgendetwas nicht stimmt, lass ich es dich wissen. Und jetzt flieg, kleines Vöglein, flieg und hab ganz viel Spaß!" Und mit diesen herzlichen und totsicher absolut ernst gemeinten Worten reichte er seinem ersten Offizier die Tasche.
    Auf Sashs kleinen Ausbruch war er, wie man es schon fast von ihm erwarten konnte, nicht sonderlich eingegangen und seinem leicht süffisanten Schmunzeln konnte es eh keinen Abbruch tun.
  • "Was will er jetzt von mir?", fragt sich Sash in gedanken, bevor Dr. Stern sich mit Hilfe seines gesunden Beines zu den Schränken rollt. "Ja, deine philosophischen Fragen übersteigen auch meine mentale Kapazität.", antwortet Sash grinsent. "Vielen dank für die schnelle und kurzfristige Untersuchung und die Erste-Hilfe-Tasche. Ich hoffe, ich werde sie nicht benötigen. Wir sehen uns ja nachher nochmal, bevor ich zur Intrepid übersetze.", mit diesen Worten verlässt Sash die Krankenstation und macht sich auf den Weg zur seiner Kabine.

    Schließlich musste er sich aussuchen, welche Waffen er mitnimmt. Klar ist, dass seine zwei Dan Wesson Supermag - .455 Super Magnum dabei sein werden. Ohne diese Waffen verlässt er gewöhnlicher Weise nicht mal seiner Kabine, auch jetzt trägt er sie an sich. Selbst beim Schlafen liegen sie in Reichweite, damit er immer gut schlafen kann.

    Als Sash in seiner Kabine ankommt fängt er ein seinen Rucksack zu packen. Erst einmal Waffenreinigungs-Set, Munition und ein paar Granaten, was wichtigeres gibt es nicht, anschließend packt er noch den ganzen unwichtigen Kram, wie Klamotten, Zahnputzzeug, Duschkram etc. Er entscheidet sich auch ein Sturmgewehr mitzunehmen, man weiß ja nie was kommt. Auch hierfür packt er sich ein paar Ersatzmagazine ein.